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Das römische Erbe im Norden Algeriens
Algier – Tipasa – Annaba – Guelma – Madaura – Tebessa – Batna – Timgad – Contantine – Tiddis – Djemila – Bejaja – Tlemcen
Algerien ist eines der faszinierendsten Länder Nordafrikas. Einst Frankreichs Lieblings-Kolonie, weiß dieses Land mit einer ungeheuren Fülle an Attraktionen aufzuwarten. Am südlichen Mittelmeerrand gelegen, erscheint es noch nicht ganz Afrika zugehörig, aber zugleich fern von Europa. Wegen seiner langen Unbesuchbarkeit ein "Geheimtip", v.a. für diejenigen, die ihre Reiseerlebnisse in der arabischen Welt durch einen Besuch Algeriens komplettieren möchten. Araber, Berber und Kabylen, Nomaden und Europäer bilden eine verwirrende Sprachen-, Rassen- und Stammeskomposition. Entsprechend vielfältig die kulturhistorische Entwicklung mit ihren Kulturmonumenten aus einer Zeitspanne von mehreren Jahrtausenden, vom Klassischen Altertum der Numidier und Römer bis zur moslemischen, türkischen und kolonialen Epoche.
Die Fülle an historischen römischen Ruinenstätten ist erstaunlich. Tipassa, direkt an der Mittelmeerküste erbaut, Djemila auf einem Bergsporn, zwischen zwei Wadis gelegen, und Hippo Regius, in dem die Geschichte des Bischofs St. Augustine lebendig ist. Zahlreiche weitere römische Ruinenstätte machen Algerien zu einem Paradies für Amateur-Archäologen. Zu begeistern wissen ebenso die lebendige Hauptstadt Algier mit Ihrer zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Altstadt; Constantine, die drittgrößte Stadt Algeriens, auf einem mächtigen Plateau gelegen, umgeben von einer bis zu 100m tiefen Schlucht und Tlemcen mit seinen maurischen Gebäuden, die denen in Marokko und Andalusien in nichts nachstehen.
| Termine und Preise: |
| Tourcode |
Datum |
p. P. DZ |
EZ-Zuschl. |
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815202-01 |
06.10.08-18.10.08 |
EUR 2.340,- |
EUR 340,- |
BUCHEN |
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| Buchbar |
Anfrage |
Ausgebucht |
Leistungen: | | 
  | Linienflüge mit LUFTHANSA ab/bis Frankfurt | 
  | inneralgerische Flüge mit AIR ALGERIE | 
  | Übernachtungen in Hotels entspr. Standard (Landeskat.) lt. Tourverlauf oder gleichwertig | 
  | Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen) | 
  | Transfers, Besichtigungsprogramm einschl. Eintrittsgelder | 
  | ein Reisehandbuch nach Wahl | 
  | deutschsprachige Reiseleitung |
Zubringerflüge ab/bis versch. dt. Flughäfen: + € 50,- Innerdt. Bahnanreise (Rail & Fly): + € 50,-
Visum: Algerien z.Z. € 75,-
Impfungen: nicht vorgeschrieben
Min. Gruppengröße: 15 Personen
Max. Gruppengröße: 20 Personen
13-Tage-Tour
1. Tag: MO Frankfurt – Algier / A" Am Nachmittag Flug von Frankfurt nach Algier. Nach nur zweieinhalb Stunden Flugzeit erreichen wir die Hauptstadt Algeriens. Sie ist die größte Stadt des Landes, am Mittelmeer gelegen und industrielles und kulturelles Zentrum des Landes. Fahrt zum Hotel in Sidi Fredj."
2. Tag: DI Algier – Cherchell – Tipasa – Algier" / FMA Fahrt nach Tipasa. Besichtigung des mauretanischen Hügelgrabes. Anschließend Weiterfahrt nach Cherchell. Außerhalb der Stadt Cherchell liegen die umfangreichen Ruinen der antiken Stadt Caesarea. Besuch der Ruinen und des kleinen Museums, dass einen Einblick in die Geschichte der Hafenstadt gibt. Bei einem Rundgang sehen Sie die Reste der Thermen und des Theaters. Zunächst war Caesarea ein phönizisch-karthagischer Handelsplatz. Später wurde sie Hauptstadt des Königreichs Mauretanien. König Juba II machte die Stadt zu einem Zentrum des Hellenismus in Nordafrika. Seit 40 n. Chr. war sie Hauptstadt der römischen Provinz Mauretania Caesariensis. Weiter nach Tipasa. Besuch der römisch-byzantinischen Ruinen. In Tipasa befinden sich die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Ruinen der römischen Stadt Tipasa. Diese wurde auf drei Hügeln, die das Meer überragen, erbaut. Die meisten Häuser sind nicht mehr erhalten. Es gibt jedoch Ruinen von drei Kirchen. Weiterhin sind zwei Friedhöfe, die Bäder, das Theater, ein Amphitheater und das Nymphaeum erhalten. Der Verlauf der Stadtmauern ist deutlich zu sehen und am Fuße des östlichen Hügels befinden sich Reste des antiken Hafens. Rückfahrt nach Sidi Fredj. "
3. Tag: MI Algier – Annaba – Hippo Reguis" / FMA Flug von Algier nach Annaba. Besuch der römischen Ruinen von Hippo, die ca. 2 km außerhalb des Stadtzentrums von Annaba liegen. Vermutlich im 12. Jh. vor Chr. als Handelsniederlassung von phönizischen Tyrern gegründet. Um 46 vor Chr. wurde Hippo von den Römern eingenommen und wurde später eine Kolonie. Aus dieser Zeit stammen die Ruinen des römischen Hippo Regius. In früh-christlicher Zeit wirkte hier der heilige Augustinus als Bischof. Sehenswert sind hier das Forum, die Thermen, das christliche Viertel und ein Museum."
4. Tag: DO Guelma / FMA Fahrt nach Guelma. Besichtigung des römischen Theaters in Guelma und des Thermalbades Hammam Meskhoutine mit römischen Ruinen. Im archäologischen Museum von Guelma gibt es eine beachtliche Skulpturensammlung aus dem umliegenden Römerstädten Khemissa, Announa und Madaura."
5. Tag: FR Khemissa – Madaura – Tebessa" / FMA Fahrt über Souk Ahras nach Khemissa, das römische Tubursicum. Hier sind noch die Grundmauern des Forums erhalten, Torbogen der Thermen und Reste des Kapitols. Weiterfahrt nach Madaura. Von Maudaura ist auch nur wenig erhalten geblieben, da die Byzantiner in den Ruinen und mit dem Steinmaterial der alten Stadt ihre Festung erbauten. Zu sehen sind noch ein kleines Theater, das Forums und das Mausoleum. Außerdem können die Reste einer großen Basilika besichtigt werden. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Tebessa."
6. Tag: SA Tebessa – Batna" / FMA Am Morgen Besichtigung der Basilika in Tebessa. In der Antike führte eine der wichtigsten Handelsstraßen im römischen Afrika von Karthago nach Tebessa. Um 75 n. Chr. war dort die römische Legio III Augusta stationiert. Einige Ruinen aus der Römerzeit sind dort bis heute erhalten geblieben. Anschließend Weiterfahrt nach Lambese. Besichtigung der Reste des Legionslagers der Legio III Augusta mit Museum. Der heutige Ort ist in und auf dem römischen Ruinenfeld erbaut. "
7. Tag: SO Timgad – Constantine" / FMA Besuch von Timgad am Nordfuß des Aurès-Gebirges, eine der größten und bedeutendsten, sehr gut erhaltenen Römerstädte mit Museum. Die Siedlung wurde im Jahre 100 vom römischen Kaiser Trajan, als Militärkolonie an einem bisher nicht besiedelten Ort errichtet. Die Colonia Marciana Traiana Thamugadi, wie sie mit vollem Namen hieß, lag in der römischen Provinz Numidia und weist die typische Quadratform und quadratische Unterteilung römischer befestigter Militärlager auf. Die Stätte wurde zum Weltkulturerbe erklärt, weil hier die typische Struktur römischer Stadtgründungen noch gut erkennbar ist, die in anderen Städten römischen Ursprungs durch spätere Überbauung nicht mehr sichtbar ist. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Constantine, drittgrößte Stadt Algeriens und Hauptort der Kabylei inmitten pittoresker Berglandschaft. Constantine ist auf einem Plateau gelegen, streckenweise von einer 100m tiefen Schlucht umgeben, nur an einer schmalen Seite mit dem freien Land verbunden. Als die reichste und blühendste Stadt Numidiens spielte sie schon im Altertum eine bedeutende Rolle. Ihr karthagischer Name war Karta (Stadt), die Römer nannten sie Cirta. Den heutigen Namen erhielt sie vom römischen Kaiser Konstantin I, der 312 die Stadt nach dem Zerfall wieder aufbaute. Bei einem Rundgang beeindrucken insbesondere die Stadtansichten von der Hängebrücke und der Brücke Sidi M’Cid."
8. Tag: MO Tiddis / FMA Dieser Tag steht komplett für Besichtigungen in Tiddis zur Verfügung. Eine der interessantesten Stadtanlagen in Algerien. Diese Anlage ist besonders reizvoll, da sie nicht den üblichen, klassischen Regeln römischer Stadtbaukunst folgt. Tiddis ist eine Gebirgsstadt, die sich am stufenförmigen Hang des Berges empor schlängelt. Sehenswert sind die Stadtruinen, das Forum, der Grottentempel und die Hausgrundrisse."
9. Tag: DI Djemila – Bejaja" / FMA Fahrt in die römische Ruinenstadt Djemila. Sie gehört seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Siedlung befindet sich auf einem Bergsporn zwischen zwei Wadis. Ihren Wohlstand verdankte die Garnisonstadt vor allem der Landwirtschaft - Algerien galt wegen des feuchteren Klimas als eine "Kornkammer" Roms. Erhalten sind Forum, Tempel, christliche Basiliken, Triumphbögen und Häuser. Die Stadt gilt als gutes Beispiel für eine an Gebirgsverhältnisse angepasste römische Stadtplanung. Sie besaß auch eine Therme, ein Kapitol und ein Theater. Möglicherweise wurde sie unter der kurzen Regentschaft des römischen Kaisers Nerva in den Jahren 96-98 gegründet. Später wurde sie von den Vandalen besetzt, im Jahre 553 durch die Byzantiner zurückerobert, später jedoch verlassen. Nachmittags Weiterfahrt nach Bejaia, Hafenstadt am Mittelmeer."
10. Tag: MI Bejaja – Tizi Ouzou - Algier" / FMA Fahrt nach Tizi Ouzou, dem Zentrum der Kabylei und kulturellem Zentrum der Berber in Algerien. Typisch für die Kabylei ist die Anlage der Dörfer auf Hügeln oder steinigen Bergkämmen. Die Landschaft der Kabylei besticht vorwiegend durch dichte Wälder, Oliven- und Feigenhaine. Am Nachmittag Besichtigung der Orte Tigzirt und Taksebt. Tigzirt, das römische Ionium, ist ein Hafenort. Erhalten sind Reste der Thermen, ein kleiner Tempel und antike Bauelemente in der Basilika. Anschließend Fahrt nach Algier.11. Tag: DO Algier – Tlemcen / FMA Am Morgen Flug von Algier nach Tlemcen, oft schwärmerisch Afrikas Granada genannt. Am Fuße der Tlemcen-Berge in einer lieblich anmutenden Landschaft gelegen. Ihre Blütezeit hatte die Stadt, als sie unter den Abdalwadiden von 1236 bis 1554 Hauptstadt eines Reichs in Westalgerien war. Die"marmorne Perle Algeriens", wohl die schönste Stadt des Landes. Tlemcen hat die schönsten und wertvollsten islamischen Baudenkmäler Algeriens in einem 600 Jahre alten Baustil. Das Zentrum Tlemcens wird zum größten Teil noch von der almohadischen Wehrmauer aus dem 12. Jh. umgeben. Bei einem Rundgang durch die Altstadt besichtigen wir die Große Moschee aus der Almoraviden-Epoche, das andalusisches Viertel, die lebhaften Souks, das Mansoura – Minarett der im 14. Jh. zerstörten Moschee."
12. Tag: FR Tlemcen – Algier" / FMA Am Vormittag weitere Besichtigungen in Tlemcen. Nachmittags Flug nach Algier. Übernachtung in Sidi Fredj."
13. Tag: SA Algier – Frankfurt" / F Der heutige Tag steht für Besichtigungen in Algier zur Verfügung. Besuch des Bardo Museums. Der reich geschmücktes Palais aus dem 18. Jh., beherbergt das Museum für Vor- und Frühgeschichte und Ethnographie mit einer breit angelegte Sammlung von Fossilien, Werkzeugen und Waffen, Zeugnissen der langen Geschichte Nordafrikas, Kostümen und Schmuck aus den verschiedenen Landesregionen. Rundgang durch das ältere Viertel von Algier. Die Altstadt wird von der Kasbah, einer Burg aus dem 16. Jahrhundert, der Großen Moschee aus dem 11. Jahrhundert und der 1660 errichteten Moschee sowie von Bauten aus der französischen Kolonialzeit (1830-1962) geprägt. 1992 wurde die Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Am Nachmittag Rückflug nach Frankfurt. Ankunft am Abend."
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  | Kulturhistorisch und landschaftliche Höhepunkte | 
  | Besuch bedeutender römischer Ruinenstädte wie Tipasa, Hippo Regius, Djemila | 
  | Besuch von vier UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten | 
  | Abstecher nach Tlemcen, mit prächtigen spanisch-maurischen Baudenkmälern |
Charakteristik / Komfort: Unsere Rundreise beginnt in Algier. Von hier unternehmen wir einen Ausflug in das westlich gelegene Caesarea und nach Tipasa, zu den römischen Ruinen. Per Flug gelangen wir nach Annaba, ganz im Osten Algeriens gelegen. Hier Besuch der römischen Ruinen von Hippo Reguis. Wir fahren landeinwärts nach Guelma, Madaura und Tebessa. In östliche Richtung geht es weiter nach Batna. Besichtigung von Lambese und Timgad, das heute noch das geschlossene Bild einer antiken Anlage bildet. Von hier geht es weiter in die Kabylei nach Constantine, inmitten schöner Berglandschaft gelegen. Weitere Besichtigungen in Tiddis und Djemila. Die Küste entlang nach Bejaja, eine Hafenstadt am Mittelmeer. Letzter Stop vor Algier in Tizi Ouzou, das kulturelle Zentrum der Berber. Den Abschluss der Reise bildet der Besuch von Tlemcen, einer der schönsten Städte Algeriens.
Die Rundreise erfolgt im Reisebus auf durchweg ordentlichen Straßen. Aufgrund der großen Entfernungen nutzen wir zusätzlich drei Inlandsflüge. Es sind fast täglichen Orts- und damit Hotelwechsel notwendig. Die Hotels teilweise etwas heruntergekommen, die Servicequalität, aufgrund der langen Abwesenheit von Touristen, nicht besonders, die Verpflegung in den Hotels teilweise wenig variantenreich. Also eine Tour für wirklich Interessierte.
HOTELÜBERSICHT (Änderungen vorbehalten)
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| Ort |
Hotel |
Übern |
| Sidi Fredj |
****EL MARSA |
4 |
| Annaba |
*****SEYBOUSE |
1 |
| Guelma |
***MERMOURA |
1 |
| Tebessa |
BEN OSMAN |
1 |
| Batna |
****CHELIA |
1 |
| Constantine |
***CIRTA |
1 |
| Bejaja |
ZAFYER / CHEREA |
1 |
| Tlemcen |
****LES ZIANDES |
1 |
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