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Kameltrekking in den Ausläufern des Tassili N
 



Herz der Sahara: Hoggar - Tadrat - Tassili

Tamanrasset - Assekrem - Tassili du Hoggar - Erg Admer - Djanet - Tadrart - Tin Merzouga - Djanet

Die ideale Auftakt-Expedition in die Sahara, wenn man seinen ersten Fuß in die Sahara setzen möchte und dabei das Schönste, Dramatischste, Vielseitigste erleben möchte, die Sahara in ihren verschiedenen Wüsten-Morphologien. Der besondere Vorzug dieser Tour ist das Nebeneinander großer Landschaftsformen und –namen, die zu den Kultadressen der größten Wüste unserer Erde zählen. Für uns ist der Hoggar das Land der bizarren zahnförmigen Felsen des Assekrem, in das sich Père de Foucaud in seine Eremitage zurückgezogen hatte, um seinem Herrgott und „seiner“ Sahara näher zu sein. Wenn wir den Assekrem nach Süden hin verlassen, gelangen wir in das Tassili du Hoggar, einem vielgestaltigen Landschafts-Ensemble, Fels-, Stein- und Sandwüste. Als Quintessenz von allem das Tadrat, das eigentlich eine Verbindung des algerischen Tassili N’Ajjer zum libyschen Akakus ist. Es wirkt nicht so geschlossen und seine Plateaukante ragt nicht kontinuierlich steil auf, die erodierten Plateaucluster sind durch sandgefüllte Täler voneinander getrennt. Dadurch ergibt sich ein ungeheuer formenreiches Amalgam aus Felsen und Sanddünen, am schönsten wohl in der gigantischen Dünenformation des Erg Merzouga. Wohl nirgendwo, das behaupten auch Sahara-Kenner, die die ganze Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer bereist haben, vom Mittelmeer bis zum Sahel, ist die Sahara so „schön“. Und gleichzeitig so dramatisch und kulturhistorisch ansprechend. Felsgravuren haben wir zwar fast täglich auf unserem Weg hierher in den Tadrat gesehen, doch hier finden wir eine ungeheure Konzentration, ergänzt durch Felsmalereien, wie sie dichter nicht einmal auf dem Plateau des Tassili N’Ajjer anzutreffen ist. Tatsächlich waren es ja über die insgesamt 6 Jahrtausende hinweg dieselben Volksstämme, die im N’Ajjer, im Tadrat und im Akakus die größte Kunstgalerie unserer Erde, nicht zu unrecht „der Louvre der Sahara“ genannt, hier schufen. Im Rahmen unserer zweiwöchigen Expedition erleben wir ein Landschafts- und Erlebniskonzentrat der Sahara, auf einem übersichtlichen Raum, den unsere Tour in unangestrengte Tagesetappen aufteilt.
Tourbeginn: 
Sonntag  
Termine und Preise:
Tourcode Datum p. P. DZ EZ-Zuschl.
815208-01 17.02.08-02.03.08 EUR 2.390,-
815208-02 16.03.08-30.03.08 EUR 2.390,-
815208-03 12.10.08-26.10.08 EUR 2.390,-
815208-04 16.11.08-30.11.08 EUR 2.390,-
815208-05 21.12.08-04.01.08 EUR 2.390,- BUCHEN
Buchbar Anfrage Ausgebucht

Leistungen:

Linienflüge mit AIR ALGERIE
ab/bis Frankfurt

Übernachtungen in eigenen Zelten bzw. unterm Sternenhimmel

Mahlzeiten expeditionsartige Verpflegung während der Expeditionen, s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen,
A = Abendessen)

Transfers, Expeditionsverlauf und -durchführung, Permits

Expeditionsleitung örtl., deutschsprachig

Sollten Direktflüge in die Sahara nicht möglich sein, erfolgt die An- und Rückreise über Algier, hierbei fallen Zusatzkosten für die Übernachtung in Algier an.



Visum: Algerien z.Z. € 75,-

Impfungen: nicht vorgeschrieben

Min. Gruppengröße: 12 Personen

Max. Gruppengröße: 18 Personen




15-Tage-Tour

1. Tag: SO Hinflug - Tamanrasset
Am Nachmittag Linienflug von Frankfurt direkt nach Tamanrasset. Ankunft am Abend. Fahrt zum Zeltplatz, Übernachtung im Camp.

2. Tag: MO Tamanrasset - Assekrem  FMA
Vormittags eine kurze Rundfahrt durch Tamanrasset, Besuch der Kunsthandwerker, wir sehen den Bordj, in dem Pater de Foucauld lebte, und bewundern die Gärten. Dann mit unseren Geländewagen ein Ausflug in die nördlich von Tamanrasset sich steil auftürmenden Assekrem-Berge. 80 km Richtung Norden und nach einer Steilauffahrt bei einer Steigung von 18 % und in engen Haarnadelkurven gelangen wir zur Schutzhütte des Assekrem, die "Refuge" des Paters de Foucauld, der sich im Jahre 1911 für einige Zeit hierher zurückgezogen hatte. Eine Rundfahrt durch die Bergwelt des Hoggar, hinauf zur Passhöhe der Assekrem, gehört zu den eindrucksvollsten Landschaftserlebnissen einer Algerienreise. Wir wandern von der Passhöhe zur kleinen Kapelle und zur Klause, von hier ein überwältigender Rundblick über die bizarr geformten Felskegel und -spitzen. Unvergesslich der Sonnenuntergang - bei hoffentlich klarem Himmel - vom Berggipfel aus erlebt. Übernachtung in Zelten.

3. Tag: DI Im Tassili du Hoggar  FMA
Fahrt zurück über Tamanrasset nach Süden, in die Ausläufer des Hoggar-Gebirges, bis zum Oued Zarnan. Mittagessen im Schatten einer Akazie. Wir folgen den Oueds und Wadis, trockenen Flusstälern, in die Berge. Unser Nachtlager im Oued Zazar, der Grenze von Hoggar und Tassili du Hoggar, der heute weitgehend als Nationalpark geschützt wird.

4. Tag: MI Tassili du Hoggar  FMA
Besichtigung der Felsgravuren von El-Ghessour, die sich in großer Zahl in den meterhohen Felswänden und Höhlen finden. Am späten Nachmittag erreichen wir Tin-Akachaker, riesige Felsformationen in herrlich weißen Sandabschnitten, die wie gewaltige Schlösser wirken. Unser Nachtlager in dieser traumhaften Landschaft.

5. Tag: DO Tassili du Hoggar  FMA
Eine kleine Wanderung in der herrlichen Tassili-Landschaft bis zum sogenannten "Sous Marin" (U-Boot). Von dort Weiterfahrt durch das Tagrera-Gebiet und durch die Ausläufer der Ténéré bis Youfaheket (ca. 700 m hoch), dieser Ort gehört ebenfalls zum Nationalpark, eine runde Felsformation gefüllt mit Sand. Youfaheket ist begrenzt von Tin Tarabine. Die Landschaft ist spektakulär: steil aufragende Felszacken und überhängende Felsen mit Rinder- und Spiralgravuren.

6. Tag: FR Tassili du Hoggar  FMA
Besichtigung von Tala – die schwarze Felsplatte, die mit Hunderten von verschiedenen Felsgravuren versehen ist (alle möglichen Tiere, Fabelwesen, Fußabdrücke). Danach passieren wir das Tahagat-Gebiet, bekannt für seine Fossilien. Verwitterte Plateau-Reste erheben sich über die hohen Dünen, von denen aus man eine einzigartige Aussicht genießt. Vor dem Abendessen eine kleine Wanderung.

7. Tag: SA Der Brunnen von Tadant  FMA
Unsere Weiterfahrt führt uns in nordöstlicher Richtung durch die abwechslungsreiche Landschaft von Tin Egoleh. Am Brunnen von Tadant füllen wir unsere Wasservorräte auf und haben auch die Möglichkeit, uns heute etwas üppiger zu waschen. Anschließend Besuch des kleinen Dorfs Tadant. Nachtlager in Tissalaten.

8. Tag: SO Tor zum Erg d’Admer"  FMA
Fahrt zum früher wichtigen Versorgungspunkte ‚Brunnen von Tiririn’, vorbei an Gesteinsschuttbergen und glattgeschliffenen Granitrücken, die Schildkrötenpanzern gleichen. Nun tauchen die gewaltigen Dünen des Erg d’Admer auf. Nachtlager in den Dünen und Zeit zur freien Verfügung.

9. Tag: MO Djanet - Aufbruch ins Tadrart  FMA
Heute steht das Gebiet von Tikoubarene auf dem Programm. Mittagspause in der Nähe eines Felsbogens. Danach empfängt uns die Oasenstadt Djanet, die sich weitläufig in herrlichen Palmengärten erstreckt, am Fuße des sich hier auftürmenden Tassili N'Ajjer. Organisierter Campingplatz mit Duschen. Die Häuser von Djanet kleben verschachtelt an den Berghängen. Es finden sich Geschäfte, in denen man Tuareg-Schmuck erstehen kann. Es gibt eine Bank, eine Post, Restaurants, einen Markt. Heute also Stadtbesichtigung und - so gewünscht - ein Einkaufsbummel.
Am Nachmittag fahren wir nach Osten, um dort in einem Oued zu übernachten.

10. Tag: DI Einfahrt in den Tadrart  FMA
Heute fahren wir weiter Richtung Tadrart. Der Tadrart gilt immer noch als "Geheimtipp", es ist der sich nach Osten ausdehnende Zipfel Südostalgeriens, der sich jenseits der Grenze mit dem Akakus im libyschen Fezzan verbindet. Wir unternehmen eine kleine Wanderung zu verschiedenen Felsmalereien und Felsgravuren, die zeigen, dass die Sahara einst fruchtbar und recht stark besiedelt war. Auf der Reise tiefer ins Tadrart fahren wir durch eine Dünenlandschaft mit bizarren Felsen. Wir versuchen unser Lager in der Nähe von Moul N'Aga aufzuschlagen. Die gelben Dünen färben sich in der Abendsonne in allen Farbnuancen von orange bis rot.

11. Tag: MI Tadrat – Tin Merzouga"  FMA
Kurze Wanderung in den Dünen. Eine längere Wanderung von etwa vier Stunden im Oued In Djaren. Besichtigung der Felsgravuren - Giraffen, Affen, Menschen - und am Nachmittag in Ouan Zaouaten, dem Tal der Tamarisken. Auch hier gibt es viele Felsgravuren. Weiterfahrt bis nach Bouhadienne. Eine Wanderung zu verschiedenen Felsmalereien. Gewöhnlich werden dem Sahara-Reisenden die Felsbildgalerien auf dem Tassili N'Ajjer im Rahmen einer etwa sechstägigen Bergwanderung gezeigt, in Begleitung von Eseln und Maultieren, die das Gepäck und die Lagerausrüstung tragen, denn in Fahrzeugen kann man sich auf dem N`Ajjer-Plateau nicht bewegen. Doch mindestens genauso zahlreiche, großartige Steinritzzeichnungen und Felsmalereien aus allen Epochen finden sich im Tadrat, inmitten dramatischer Landschaftsszenerien. Gegen Abend erreichen wir die höchste und schönste Düne des Tadrart: Tin Merzouga. Hier ein einzigartiges Farbspiel der Sonne in den Dünen. Klar, dass wir hier die Gelegenheit wahrnehmen, wandernd dieses Dünen-Eldorado zu erkunden.

12. Tag: DO Tin Merzouga  FMA
Nach dem Frühstück Wanderung bis ins Oued In Bouraghane, vorbei an den Felsmalereien von Edabdab. Am Nachmittag Weiterfahrt durch eine Landschaft mit vielen Felsbögen und weiteren Felsbildern bis zum Nachtlager in den Dünen von Ouan Zaouaten.

13. Tag: FR Schwarze Dünen"  FMA
Rückfahrt über In Djaren zu den Schwarzen Dünen, dem Ausgang des Tadrart.

14. Tag: SA Djanet  FMA
Heute verlassen Sie das Tadrart und machen auf dem Weg nach Djanet Halt an einer der schönsten Steingravuren aus prähistorischer Zeit, der "vache qui pleure" – „Die weinende Kuh?. Am Nachmittag Rückkehr nach Djanet. Möglichkeit zum Duschen und Einkaufen oder auch für einen Capuccino im Straßencafé von Djanet zur Einstimmung auf Europa. Nachtlager in den Sanddünen nahe Djanet oder im Hotel.

15. Tag: SO Rückflug"
Morgens Rückflug von Djanet nach Frankfurt, nachmittags Ankunft."





Zwei-Wochen-Wüstenexpedition in Südalgerien

einige der schönsten Landschaftspanoramen der Sahara

Gebirge - Sandwüste, alle Wüstenformen

der Hoggargebirge mit dem Assekrem zum Auftakt, die Felsbildern des Tadrat zum Abschluss

dazwischen das Tassili du Hoggar und das Erg Admer

unterwegs mit Tuareg und ihren Geländewagen


Zur Expedition: Wir fliegen mitten in das Herz der Sahara, nach Tamanrasset, der Tuareg-Hauptstadt. Der Rückflug erfolgt dann vom östlichen Djanet aus, der Tuareg-Stadt am Fuße des Tassili N’Ajjer, am Ostrand des Erg Admer. Wir fahren mit einer Tuareg-Crew in Expeditions-Fahrzeugen – vor kaum mehr als einer Generation waren sie in der Sahara auf Kamelen unterwegs. Sie sind die stolzen Herren dieses Gebiets, sind uns angenehme, stets hilfsbereite und höfliche Reisekameraden, die uns für die Sahara zu begeistern wissen, getreu einem Tuareg-Ausspruch, der die Sahara definiert als „der Ort, wo die Menschen ihre Seele finden“. Nicht durchweg fahren wir im Konvoi, doch halten alle Fahrzeuge Kontakt zueinander, wenn eines mal im Sand steckengeblieben ist oder ein Teilnehmer eine Fotopause über Gebühr lange für sich genutzt hat. Wichtig unsere Koch-Crew, die die Mahlzeiten zubereitet, ein übliches Frühstück, ein meist kaltes Salatgericht mit Beigaben mittags, im Schatten einer Felswand, unter einem Tamariskenbaum oder wo immer man der Saharasonne nicht ausgesetzt ist. Üppiger dann das Abendessen. Dabei dann der Rückblick auf den abgelaufenen Tag, eine Vorschau auf den nächsten und – wenn wir einen Sternkundigen unter uns haben – der lange Blick in den bestirnten, intensiv-leuchtenden Sahara-Himmel. - Im IKARUS-Programm seit 1978.

Anforderungen an die Teilnehmer (Grad 1): Die Übern. im eigenen Zelt oder im Freien (ggfalls kann vor Ort ein Zelt geliehen werden). Keine körperlichen Anstrengungen. Die Teilnahme an den Wanderungen, insbesondere wenn es die Dünenkämme hinaufgeht, bleibt jedem freigestellt, oder man kann eine weniger strapaziöse Wandervariante für sich festlegen. Für einen ständig vorhandenen Wasservorrat wird gesorgt.

Katalogseite: 122
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