Die PLANCIUS unterwegs im Eis
kahl und rau: die arktische Landschaft in Spitzbergen
Beeindruckende Küstenszenerie im Nordne Spitzbergens
Begegnung mit einer Eisbärenfamilie
Ankermast für Amundsen´s Luftschiff in Ny Ålesund
Die PLANCIUS unterwegs im Eis
MS PLANCIUS: Das Reich der Eisbären: Rund um Spitzbergen

Longyearbyen - Krossfjorden - Liefdefjorden - Phippsøya - Laagøya - Alkefjellet - Torrelneset - Barentsøya - Hornsund - Ahlstrandhalvøya

 
IHR REISEBERATER
Dagmar Bünning
Telefon: 06174/2902-46
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Tourcode: 063499
REISEVERLAUF
CHARAKTERISTIK/KOMFORT
LEISTUNGEN
TERMINE & PREISE
13-Tage-Tour

1. Tag: Hinflug

Linienflug von Deutschland nach Oslo. Übernachtung ****Hotel.


2. Tag: Einschiffung FA

Flug von Oslo nach Longyearbyen auf Spitzbergen. Mit etwas Glück können wir bereits beim Anflug etwas von der Landschaft erahnen: Karge Berggipfel und Gletscher: Willkommen in der Arktis! Von unserem Expeditionsteam werden wir am Flughafen begrüßt und zu unserem Schiff gebracht. Bevor es
am Abend heißt: „Leinen los“ – haben wir noch die Möglichkeit, die ehemalige Kohlesiedlung und den heutigen Verwaltungsort des Archipels, Longyearbyen, kennenzulernen. Beim Auslaufen genießen wir im Schein
der Mitternachtsonne die ersten Ausblicke in eine uns fremde und faszinierende Welt.


3. Tag: Krossfjorden FMA

Auf der Fahrt nach Norden, entlang der Westküste Spitzbergens, kommen wir morgens im Krossfjorden an. Von hier aus brechen wir zu einer Zodiac-Rundfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers auf. An den erstaunlich fruchtbaren Hängen nahe dem Gletscher blüht eine Vielzahl an Pflanzen. Hoch an den Felsen nisten Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen in großer Zahl. Es bestehen gute Chancen, den opportunistisch lebenden  Polarfuchs zu sehen; er streicht oft am Fuß der Vogelkolonien entlang in der Hoffnung, einen hilflosen Jungvogel zu erwischen, der aus seinem Nest gefallen ist. Im landschaftlich schönen Fjord halten sich gewöhnlich einige  Bartrobben auf. Am Nachmittag führt uns die Reise nach Ny Ålesund, die nördlichste, permanent bewohnte Ortschaft der Erde. In der einstigen Bergbausiedlung fuhr früher die nördlichste Eisenbahn der Erde – die Lokomotive und einige Wage dieser Kohlebahn kann man noch immer dort bewundern. Ny Ålesund hat sich inzwischen in eine moderne Forschungsstation verwandelt. In unmittelbarer Nähe der Häuser finden sich Brutplätze von Weißwangen- und Kurzschnabelgänsen sowie von Küstenseeschwalben. Geschichtlich interessierte Besucher werden sicher auch gerne zum alten Ankermast spazieren wollen, an dem Amundsen und Nobile (mit der Norge, 1926) und Nobile (mit der Italia, 1928) ihre Luftschiffe auf dem Weg zum Nordpol festmachten.


4. Tag: Liefdefjorden FMA

Wir landen auf der Nordseite des Mosselbukta in der Nähe von Polheim, wo 1872/73 der schwedische Forscher A.E. Nordenskiöld seine Sternwarte und Winterquartier hatte. Im Jahr 1928 hatte Sora, bei der Suche nach Nobile, diese Region gründlich erforscht. Wir machen einen Spaziergang auf Polhemflya, eine Tundra mit kleinen Seen, bewohnt von Enten und Gänsen.Hier wird die Trekkingruppe an Land gehen und verbringt drei Tage und zwei Nächte an Land entlang der Mossel Halbinsel bis nach Eolusneset im Sorgfjord, wo sie später wieder abgeholt werden.Die Seefahrer werden am Nachmittag Laagöya besuchen, eine flache Insel mit einer großen Lagune, wo sich meist eine große Herde von Walrossen versammelt. Schwalbenmöwen nisten auf der Insel.


5. Tag: Phippsøya FMA

Die Seefahrer drängen so weit nach Osten wie möglich, um das Packeis von Nordaustlandet zu erreichen, wo auch die Nobile-Expedition 1928 driftete und wo der Italiener Sora versuchte, zu Hilfe zu kommen. Dort hoffen wir Alpinöya zu erreichen, wo auch  Sora schon im Jahr 1928 anlandete. Wir steuern weiter zur Mündung des Finn Malmgrenfjordes, der  Albertinibukta und möchten den Soraberget (205 m) erklettern, von wo aus wir einen fantastischen Blick auf die Eiskappe von Nordaustlandet genießen.


6. Tag: Laagøya FMA

Heute werden wir unseren nördlichsten Punkt auf Phippsøya erreichen, in den „sieben Inseln“ nördlich von Nordaustlandet. Hier werden wir bei 81 Grad nördlicher Breite, nur 540 Meilen vom geografischen Nordpol, befinden. Eisbären bewohnen diese Region, zusammen mit Elfenbeinmöven. Von dort aus fahren wir durch den von Parry im Jahr 1827 benannten Beverleysundet, der durch die schwedisch-russische Arc-of-Meridian-Expedition im Jahre 1898 befahren wurde.Spät am Abend erreichen wir Eolusneset in Sorgfjord, wo wir die Trekkinggruppe nach ihrem abenteuerlichen Aufenthalt von der Mossel Halbinsel aufnehmen.


7. Tag: Alkefjellet FMA

Heute fahren wir in die Hinlopenstrasse ein, dem Verbreitungsgebiet von Bart- und Ringelrobben, Eisbären und Elfenbeinmöwen. Die Treibeisfelder vor der Lomfjordshalvøya befahren wir auf einer Zodiactour. Ziel ist das Alkefjellet, ein Vogelfelsen, auf dem Tausende von Dickschnabellummen in spektakulärer Umgebung nisten. Auf der Osteseite der Hinlopenstrasse erwartet uns die Palanderbukta auf Nordaustlandet. Hier leben Rentiere, Kurzschnabelgänse, Elfenbeinmöwen und Walrosse.


8. Tag: Torrelneset FMA

Am Torrelneset gehen wir auf Entdeckungstour in der polaren Kältewüste von Nordaustlandet. Nicht weit vom Landeplatz erreicht die drittgrößte Eiskappe der Erde das Meer. Unsere Exkursion führt entlang einer wunderschönen Küste, welche von unzähligen, im Laufe der Jahrtausende vom Meerwasser gerundeten Steine bedeckt ist. Mit Glück stoßen wir auf unterwegs auf Walrosse. Auf der Weiterfahrt durch die Meeresgebiete südliche von Nordaustlandet haben wir gute Chancen, vielleicht auf Grönlandwale zu treffen.


9. Tag: Barentsøya FMA

Im Freemansund wollen wir in Sundneset auf der Barentsinsel landen und eine alte Trapperhütte besuchen. Von hier aus führt uns ein Marsch in flottem Tempo über die Tundra auf der Suche nach dem Spitzbergen-Ren und der Weißwangengans. Später fahren wir weiter südwärts zur Diskobukta an der Westseite von Edgeøya. In dieser seichten Bucht landen wir mit den Zodiacs an einem mit sibirischem Treibholz und Walknochen übersäten Strand, um dort zu wandern. In einer schmalen kleinen Schlucht steigen wir zu den Rändern hinauf. Die Wände der Schlucht sind von Tausenden von Dreizehenmöwen, Gryllteisten und räuberischen Eismöwen bewohnt. Zur Brutzeit der Vögel patrouillieren Eisfüchse und Eisbären – hauptsächlich Weibchen mit ihren Jungtieren – durch die Schlucht auf der Suche nach jungen, noch nicht flugfähigen Vögeln, die aus dem Nest gefallen sind.


10. Tag: Hornsund FMA

Dieser Tag beginnt mit einer stillen Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind steigt zu einer Höhe von 1.431 m auf, während ein anderer Berg, der Bautaen, uns veranschaulicht, weshalb die holländischen Entdecker der Insel den Namen Spitzbergen gaben. 14 atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer. Robben und Eisbären finden hier optimale Lebensbedingungen. Wenn möglich, besuchen wir die polnische Forschungsstation, deren freundliche Belegschaft uns oftmals einen Einblick in die laufenden Forschungsprojekte gewährt. In den Felshängen hinter der Station gibt es außerdem auch Tausende von nistenden Krabbentauchern zu sehen.


11. Tag: Ahlstrandhalvøya FMA

Heute landen wir auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords. Haufenweise liegen hier Skelette von Weißwalen (Belugas), die von der Zeit des sinnlosen Abschlachtens im späten 19. Jahrhundert zeugen und uns einmal mehr daran erinnern, welche Konsequenzen eine gedankenlose Ausbeutung haben kann. Zum Glück sind die Belugas nicht vollständig ausgerottet worden, so daß wir sie heute wieder in größeren Gruppen auch in diesem Fjord antreffen können. Am Nachmittag fahren wir in den Recherchefjord und erkunden die Tundra am Fjordende, wo für gewöhnlich Rentiere nach Nahrung suchen.


12. Tag: Ausschiffung F

Rückkehr nach Longyearbyen. Unsere Reise endet hier mit dem Transfer zum Flughafen und dem Rückflug über Oslo nach Hause.


13. Tag Rückkehr F

Heute Rückflug von Longyearbyen oder Oslo nach Deutschland. Individ uelle Verlängerung auf Spitzbergen oder in Oslo möglich.


REISEVERLAUF
CHARAKTERISTIK/KOMFORT
LEISTUNGEN
TERMINE & PREISE
HIGHLIGHTS
  • Bordsprache: Englisch / International– auf einigen gekennzeichneten Fahrten auch deutsch
  • Eisbären, Walrosse, Robben und die arktische Vogelwelt
  • Gigantische Gletscher und tiefe Fjorde, Tundren und das älteste Gestein der Welt
  • Landgänge auf selten betretenen Inseln und Zodiacfahrten im Eismeer

MS PLANCIUS: Das Reich der Eisbären: Rund um Spitzbergen

Longyearbyen - Krossfjorden - Liefdefjorden - Phippsøya - Laagøya - Alkefjellet - Torrelneset - Barentsøya - Hornsund - Ahlstrandhalvøya

 
 
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