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| Das Pyramidenfeld von Meroe | ||||
Khartum - Bayuda Wüste - Alt Dongola - Sulib - Kerma - Nubische Wüste - El Kurru - Jebel Barkal - Al Ghazali - Meroe - Omdurman
Mittags Linienflug ab Frankfurt (oder versch. deutschen Flughäfen) nach Khartum. Nach der Ankunft abends Unterstützung bei den Einreiseformalitäten und Transfer zum ordentlichen ****Hotel.
Vormittags besuchen wir das Nationalmuseum mit vorzüglichen Exponaten aus altägypt., kuschit. und nubischen Perioden. Hier auch die vorzüglichen Fresken aus dem vor der Nilüberflutung geretteten byzant. Faras. Danach Besprechung der anschließenden Tage, die wir in der Wüste unterwegs sein werden.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Wüste. Weite Ebenen und vereinzeltes Buschwerk kennzeichnen die Landschaft. Kleine Rasthäuser bieten Gelegenheit zu einer Teepause. Gegen Mittag ist unsere erste Durchquerung der Bayuda Wüste geschafft und der Nil ist wieder erreicht. Palmen und Felder begleiten seinen Lauf. Hoch überragt eine ehemalige Kirche den Grüngürtel am gegenüberliegendem Ufer. Wir überqueren den Nil mit einem der kleinen Motorpontons - denn Brücken über den Nil gibt es nördlich von Khartum bis Ägypten nicht mehr. Wir besuchen Alt Dongola, entdecken Zeugnisse des einstigen christlichen Königreichs Makuria. Weiterhin stößt man hier auf islamische Gräber und Überreste von Häusern und Palästen einer Stadt aus längst vergangenen Zeiten. Je nach Reiseverlauf könnten wir hier in unmittelbarer Nähe des Ausgrabungsgeländes unser Nachtlager aufschlagen
Über Neu Dongola fahren wir nach Sulib. Immer wieder kommen wir unterwegs durch kleine, im traditionellen Stil errichtete Dörfer. In der Nähe von Sulib verbringen wir eine Nacht in einem Farmhaus und erhalten Einblick in das Leben der gastfreundlichen Nubier. Die dort errichteten Tempel gehen auf die Pharaonen des neuen Reiches zurück.
Vormittags setzen wir bei Delgo mit einem Ponton über den Nil. Abwechslungsreich gestaltet sich die Umgebung auf unserer weiteren Fahrt in Richtung Kerma. Doch nicht nur das Gesicht der Landschaft, auch das Erscheinungsbild der Dörfer ist facettenreich: Mal sind die Häuser der Orte mit Ornamenten geschmückt, ein anderes Mal bunt mit Naturfarben bemalt - die nubischen Frauen legen großen Wert auf die Gestaltung ihrer Häuser. Eins jedoch haben alle Orte gemeinsam: die unvergleichliche Herzlichkeit ihrer Bewohner! In der Nähe des dritten Nilkatarakts besuchen wir den Ort Tumbus, entdecken hier die liegende Statue des Königs Taharqua. Weiterfahrt nach Kerma, Besichtigung dort Defuffa, eine der ältesten Tempelanlagen der Menschheit. Camp.
Nach den Besichtigungen durchqueren wir von dem kleinen Ort Selem aus erneut die Nubische Wüste. Welch ein Kontrast - unmittelbar nach Verlassen der Bewuchszone am Nil endet jegliches Leben! Immer karger wird die Vegetation, nur wenige Büsche und Bäume schaffen es, hier zu überleben. Wir fahren nach Al Kurru. Hier steigen wir hinab in die unterirdischen Gräber der kuschitischen Könige und entdecken die kunstvoll angebrachten Wandbemalungen. Hier auch unser Camp
Vormittags fahren wir zum Jebel Barkal. Wanderung auf das Plateau. Von hier aus haben wir eine unvergleichliche Aussicht über die Pyramiden und den Amun Tempel. Zeltübernachtung
Erneut überqueren wir den Nil, besuchen das südlich des Jabal Barkal gelegene Pyramidenfeld von Nuri. Weiterfahrt in Richtung Atbara. An der verlassenen Oase Al Ghazali angekommen schlagen wir je nach Tagesverlauf hier oder ein Stück weiter, irgendwo in den Weiten der Bayuda Wüste, unser Nachtlager auf
Wir besichtigen die Überreste einer christlichen Kirche. Weiter geht unsere Fahrt durch die Bayuda Wüste. Nur spärliche Vegetation gedeiht in den wenigen, meist trockenen, Wadis. Diese bildet die Lebensgrundlage der Schaf- und Ziegenherden der Bisharin Nomaden, die hier in kleinen Familienverbänden leben. Nach einem längeren Fahrtag erreichen wir das Nilufer - weitläufige Bewässerungsanlagen lassen die grünen Felder weit ins Landesinnere reichen. Erneut setzen wir mit einer Fähre über den Fluss und erreichen nach kurzer Fahrt zum besten Fotolicht die Pyramiden von Meroe. Nachtlager in der Nähe der Pyramiden.
Unsere größte Aufmerksamkeit schenken wir heute den mehr als zwanzig Pyramiden der Nekropole von Meroe. Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Totenstadt besuchen wir noch die ehemalige Residenz der Könige, die eigentliche Stadt. Bevor wir Musawwarat, die größte der antiken Stätten des Sudan erreichen, halten wir in der belebten Stadt Shendi. Im Gegensatz zu den nubischen Märkten treffen wir hier wieder auf viele bunt gekleidete Frauen, die ihre wenigen "Handelsgüter" fein säuberlich vor sich am Boden ausgebreitet haben - Käse, Nüsse, Gemüse und vielerlei Krimskrams zum Kauf anbieten. Überall wird wild gestikulierend und lautstark über Preise verhandelt. Nach der Besichtigung von Mussawarat erreichen wir nach kurzer Fahrt die Ausgrabungsstätte von Naga. Zwischen dem sog. Löwen Tempel und dem Römischen Kiosk - einzigartigen Zeugnissen der Vergangenheit - weiden Ziegen! Direkt vor dem Ausgrabungsgelände liegt ein vielgenutzter Ziehbrunnen, Treffpunkt der hier umherstreifenden Nomaden. Unsere letzte Zeltübernachtung
Im Laufe des Vormittag erreichen wir Omdurman, die alte Hauptstadt des Sudan. Nach einem Besuch des großen Marktes, dem Museum und der kleinen Gruft des Mahdi fahren wir zu unserem Hotel in Khartum. Ein Abschieds-Abendessen am Nil beschließt unsere erlebnisreiche Sudan Reise. Spätabends Transfer zum Flughafen.
Rückflug und frühmorgens Ankunft in Frankfurt. Gegebenenfalls Weiterflug zum Heimatflughafen.
Khartum - Bayuda Wüste - Alt Dongola - Sulib - Kerma - Nubische Wüste - El Kurru - Jebel Barkal - Al Ghazali - Meroe - Omdurman