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| Landschaftsidylle in Masuren | ||||
Linienflug von Frankfurt nach Danzig (auf Anfrage auch Direktflüge von Hamburg und München möglich). Empfang durch Ihren Reiseleiter, den ZEIT-Mitarbeiter Janusz Tycner. Unterbringung im APARTMENTHAUS BRYGIDA, 2 Nächte. Beim Abendessen erstes Kennenlernen der Gruppe.
Das im zweiten Weltkrieg zerstörte Danzig wurde von polnischen Architekten und Restauratoren nach Vorlage von alten Stichen, Fotos und Gemälden „neu erschaffen“. Wo keine alten Pläne und Unterlagen zur Verfügung standen, musste „nachempfunden“ werden. So entstand mit viel Phantasie die Vision einer alten Stadt: „nicht das Danzig der Vorkriegszeit, sondern ein rekonstruiertes Gdansk aus dem 18 Jh. so der damalige Bürgermeister Mackiewicz. Am Vormittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt oder Rundgang mit Führung durch die Danziger Altstadt und erleben eine Orgelprobe in der Kathedrale von Oliwa/Oliva,. Unterwegs nach Oliwa Halt in Nowy Port/Neufahrwasser mit Blick auf die Westerplatte, wo der Zweite Weltkrieg begann. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Es lohnt ein Ausflug nach Sopot/Zoppot, dem mondänen Seebad, etwa 7 km außerhalb gelegen. In den vergangen Jahren wurde viel restauriert. Die Monte Cassino-Promenade und der weiße Sandstrand laden zu einem Spaziergang ein. Und auf der weiß getünchten, 512 m lange Mole fühlt man sich wie auf einem italienischen Corso. Das Abendessen nehmen Sie heute in einem Altdanziger Restaurant ein.
Nach dem Frühstück Fahrt nach Malbork/Marienburg. An der Nogat, einem Mündungsarm der Weichsel, befindet sich die Marienburg, eine weiträumige Burganlage mit Vor- und Mittelburg, einer der größten Backsteinbauten Europas. Die Burg war von 1309-1457 geistlicher und weltlicher Hauptsitz der Deutschordensritter und zählt seit 1998 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nach einem ausführlichen Rundgang mit Führung Weiterfahrt nach Elblag/Elbing. Rundgang durch die sich im Wiederaufbau befindliche Altstadt. Weiterfahrt nach Quittainen, wo Marion Dönhoff zwischen 1838 und Januar 1945 lebte. Hier verwaltete sie die Dönhoffschen Güter in Ostpreußen, erlebte den 20. Juli 1944 und trat ihren Ritt nach Westen zur großen Flucht an. Weiterfahrt nach Mragowo/Sensburg und Unterbringung in einem ***Hotel, 2 Nächte. Abendessen im Hotel.
Heute erwartet Sie eine Rundfahrt durchs malerische Masuren. Vormittags Besichtigung der Kirche von Swieta Lipka/Heiligelinde mit Führung. Die vielbesuchte Barockkirche verdankt ihre Entstehung einem Marienwunder und lockt jährlich 1,5 Mio. Pilger und Touristen in den Wallfahrtsort. Weiterfahrt und Führung durch die Wolfsschanze. Ab dem 24. Juni 1941 war hier über drei Jahre lang Hitlers Hauptquartier, hier lebte er mit seinem Beraterstab und hier wurden alle wichtigen Entscheidungen, vom Angriff auf Stalingrad über die Zerstörung Warschaus bis zur Bildung des Volkssturms getroffen. Hitler fühlte sich an dieser geheimgehaltenen Festungsstadt sicher bis am 20. Juli 1944 ein Attentat aus den eigenen Reihen das Ende der Nazi-Diktatur einleiten sollte. Auch Marion Dönhoff arbeitete daran konspirativ mit und war mit vielen der beteiligten Widerstandskämpfer eng befreundet. Weiterfahrt nach Drogosze/Dönhoffstädt, das Schloss war bis 1816 im Besitz der Familie Dönhoff, kann allerdings nur von außen besichtigt werden. Weiterfahrt nach Sztynort/Steinort, wo die mit den Dönhoffs eng verwandte Familie Lehndorff in dem einst prächtigen Schloss wohnte. Hier war die Endstation des berühmten Ritts durch die Masuren im Herbst 1941. Rückfahrt nach Sensburg. Abendessen im Hotel.
Besuch im Marion-Dönhoff-Gymnasium in Mikolajki/Nikolaiken. Gespräch mit dem Deutschlehrer Frank Dombrowski. Anschließend eine Bootsfahrt über die Masurischen Seen. Schon Ralph Giordano hat sich in seinem Buch „Ostpreußen ade“ schwärmerisch über das „Land der tausend Seen und Wälder“ geäußert. Ausgangspunkt ist der stattliche Jachthafen am Mikolajskie-See als Anlegestelle unzähliger prächtiger Jachten und Segelboote in Nikolaiken. Gebührend ihrer hübschen Silhouette und ihrem durchaus norditalienischen Charme auch "Perle der Masuren" oder "Masurisches Venedig" genannt. Anschließend können wir noch in eine der urigen Kneipen des hinteren Städtchens einkehren bevor wir ins Hotel zurückfahren.
Nach dem Frühstück erfolgt der Grenzübertritt nach Kaliningrad/Königsberg. Bezug der Zimmer im zentral gelegenen Hotel. Anschließend Stadtrundfahrt und Besichtigungen in der ehemaligen Hauptstadt Ostpreußens: Dom-Insel inklusive Dom mit Kant-Grab und Dom-Museum. Fahrt ins Redaktionsbüro des „Königsberger Express“. Anschließend erleben Sie noch ein kleines Konzert mit geistlicher Musik in einer orthodoxen Kirche bevor wir zum Abendessen in einem Restaurant einkehren.
Heute steht ein Ausflug auf die Kurische Nehrung auf dem Programm. Die Nehrung, ein 98 Kilometer langer Landstreifen zwischen Klaipeda und Lesnoje, besteht ausschließlich aus Sand mit riesigen Wanderdünen. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jh. gelang es, die Dünen zu bepflanzen und zu stabilisieren, nachdem sie in der frühen Neuzeit immer wieder Ortschaften unter sich begruben. Die große Düne bei Nidden, eine der größten Dünen Europas, wird auch die „ostpreußische Sahara“ genannt. In der weltweit ältesten Vogelwarte, die 1901 von Johannes Thinemann in Rossitten gegründet wurde, können die Besucher dem Beringen der Vögel zuschauen. Danach Weiterfahrt und Spaziergang in Rauschen, der „Perle der Bernsteinküste“. Abendessen in Kaliningrad.
Morgens Rückfahrt nach Danzig und Rückflug zum gebuchten deutschen Heimatflughafen.
| Änderungen vorbehalten | ||
| Ort | Hotel | Übern. |
| Danzig td> | APARTMENTHAUS BRYGIDA td> | 2 td> tr> |
| Sensburg td> | ***HOTEL MERCURE MRONGOWIA td> | 3 td> tr> |
| Kaliningrad td> | ***MOSCOW td> | 2 td> tr> |
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