Die Regionen Nordchile, Nordargentinien und das bolivianische Hochland bilden ein Dreiländereck, das landschaftlich ungemein attraktiv, im krassen Widerspruch hierzu touristisch aber noch weitgehend unerforscht ist. Durch die sich auftürmenden Hochanden natürlich geteilt, wird diese Region wiederum geeint durch die unwirtliche Topographie und die Vernachlässigung seitens der jeweiligen Regierungen über Jahrzehnte hinweg. Die dadurch bedingte schlechte Erreichbarkeit und mangelnde Infrastruktur hat sich zwar in den letzten Jahren durch den Bau einiger neuer Straßen und Unterkünfte gebessert. Aber noch immer wartet diese Region auf ihre touristische Entdeckung. Fernab jeglicher touristischer Rennstrecken erwartet uns ein authentisches, ursprüngliches Land mit begeisternden, oft surreal, unwirklich anmutenden Landschafts-Szenerien.
Charakteristik / Komfort: Eine 19-Tage-Tour, bei der wir uns viel in ungewohnten Höhen zwischen 3.000 und über 4.000m bewegen. Zur allmählichen Gewöhnung an diese Höhe beginnt die Tour im flachen Santiago de Chile (600m). Nach einigen Nächten in „mittleren Höhen“ um 2.200m (San Pedro de Atacama, Purmamarca, Salta) übernachten wir am achten Tag in Humahuaca und damit zum ersten Mal auf 3.000m. Von nun an werden wir noch einige Nächte in der faszinierenden Welt der Hochanden verbringen; dabei am höchsten in einer kleinen Herberge in Quetena Chico auf etwa 4.200m. - Im IKARUS-Programm seit 2002.
Der bescheidenen touristischen Infrastruktur der Region entsprechend ist der Hotelstandard bei dieser Tour recht einfach: gute bis ordentliche Hotels in Santiago, Salta und Arica. Daneben aber müssen wir mangels Alternativen oft auf einfache Hotels und Pensionen, ein- bis zweimal auch mit Gemeinschaftszimmern und Gemeinschaftsbad zurückgreifen. Eine Besonderheit stellt das „Hotel de Sal Tayka“ am Fuße des Thunapa Vulkans nördlich des Uyuni-Salzsees dar: Ein Hotel ganz aus Salz gebaut. Viele Fahrstrecken werden in geländegängigen Fahrzeugen auf schlechten Straßen und Pisten zu absolvieren sein. Keine gemütliche Tour also, sondern eine außergewöhnliche und aufregende Reise ohne große Komfortansprüche und mit Pioniergeist.
19-Tage-Tour 1. Tag: SO Abflug
Abends Abflug von Frankfurt nach Santiago de Chile.
2. Tag: MO Santiago de Chile
Vorm. Ankunft in Santiago. Nachm. Stadtrundfahrt mit Auffahrt auf den San Cristóbal Hügel.
3. Tag: DI Calama – Atacama-Wüste F
Morgens Flug nach Calama in Nord-Chile. Fahrt überland durch die Atacama-Wüste mit Blick auf die „Cordillera de la Sal“ nach San Pedro de Atacama. Zum Sonnenuntergang Besuch des Mondtals mit bizarren Gesteinsformationen und dem fast 6.000m hohen Lincancábur Vulkan im Hintergrund.
4. Tag: MI Atacama-Wüste (El Tatio) F
Zum Sonnenaufgang Exkursion zum Geysirfeld von El Tatio mit Heißwasser-Fontänen, Dampfschwaden, blubbernden Schlammlöchern und Schwefelgeruch auf 4.300m Höhe (!). Anschl. weiter zum „Salar de Atacama“ mit der Chaxa-Lagune (Flamingos!).
5. Tag: DO Andenüberquerung FM
Erste Überquerung des Andenhauptkammes: Fahrt auf dem Paso de Jama (4.750m) über die Andenkordillere nach Argentinien. Weiter den Osthang der Anden hinunter über Susques und Salinas Grandes bis zum Indiodorf Purmamarca (2.100m).
6. Tag: FR Quebr. de Humahuaca - Salta F
Morgens kleine Wanderung zum „Berg der sieben Farben“. Anschl. Fahrt durch die vielfarbig leuchtende Berglandschaft der Quebrada de Humahuaca nach Jujuy und weiter nach Salta.
7. Tag: SA Salta (Zug in die Wolken) FM
Fahrt mit dem Tren a las Nubes, dem „Zug in die Wolken“, mit atemberaubender Streckenführung. Es geht über 29 Brücken, durch 21 Tunnel, mit 13 Viadukten (z.B. La Polvorilla, 70m hoch und 224m lang), mit 2 Gleis-“Spiralen“ und 2 „Zickzacks“, hinauf auf den Altiplano bis San Antonio de los Cobres (3.800m). Auf der Rückfahrt per Bus Abstecher zu den Ruinen von Santa Rosa de Tastil.
8. Tag: SO Humahuaca FM
Fahrt über den „Camino de Cornisa“ durch subtropische Wälder und weiter bis zu den Ruinen der altindianischen Festung von Tilcara. Nachm. Weiterfahrt nach Humahuaca am Ausgang der gleichnamigen Schlucht.
9. Tag: MO Bolivian. Grenze - Tupiza FM
Vorm. Besuch der Dörfer von Humahuaca und Uquía. Nachm. Fahrt durch die Cuesta de Azul Pampa nach La Quiaca an der bolivianischen Grenze. Grenzübertritt und Weiterfahrt über Villazón in das Tal von Tupiza.
10. Tag: DI San Pablo de Lípez FMA
Über schlechte Straßen in die Cordillera Chocaya zum Bergbauzentrum von San Vicente. Besuch des Grabes der legendären Revolverhelden Butch Cassidy und Sundance Kid, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben. Übernachtung in San Pablo de Lípez (Gemeinschaftszimmer).
11. Tag: MI Lagunengebiet FMA
Fahrt hinauf in die bizarre Welt der bolivianischen Lagunen: Atemberaubende Farbenspiele im Wasser inmitten einer kargen, von Vulkankegeln und Geysiren geprägten Landschaft. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft in Quetena Chico am Fuß des Uturuncu Vulkans.
12. Tag: DO Lagunengebiet FMA
Weiter durch das landschaftlich fantastische bolivianische Lagunengebiet zur Daliwüste mit surreal anmutenden Felsformationen. Anschl. zur smaragdgrünen Laguna Verde, zu den Geysiren von Sol de Mañana und zur Laguna Colorada mit ihrem rötlich schimmernden Wasser, hervorgerufen durch Borax-haltiges Sedimentgestein und Pigmente spezifischer Algenarten. Übernachtung in Ojo de Perdiz nahe der Siloliwüste.
13. Tag: FR Salar de Uyuni FMA
Durch die Siloliwüste zu den Lagunen Ramadita, Honda und Hedionda. Anschl. über Alota und San Juan und über den Uyuni Salzsee nach Tahua am Fuße des Thunapa Vulkans, nördlich des Salzsees. Übernachtung in einem ganz aus Salz gebauten Hotel.
14. Tag: SA Salar de Uyuni FMA
Über den Uyuni-Salzsee zur „Isla Incahuasi“, einer Insel inmitten der großen Salzpfanne. Riesige Kakteen, einzigartige Vegetationsformen, ein surreales Szenarium in einem weißen Meer aus Salz. Besuch einer der traditionellen Salzfabriken. Übernachtung in Uyuni am südöstlichen Rande des Sees.
15. Tag: SO Uyuni - Oruro FM
Besichtigung des „Cementerio de Trenes“, des Zugfriedhofs, wo alte Lokomotiven an Uyunis Vergangenheit als Eisenbahn-Knotenpunkt erinnern. Anschl. Überlandfahrt über den Altiplano nach Oruro.
16. Tag: MO Lauca NP - Putre FMA
Fahrt an der höchsten Gebirgsformation Boliviens, dem Sajama (6.548m) vorbei und weiter über die chilenische Grenze in den Lauca-Nationalpark. Übernachtung in Putre.
17. Tag: DI Arica F
Fahrt auf der neuen Anden-Straße hinunter zur Pazifikküste nach Arica an der chilenisch-peruanischen Grenze.
18. Tag: MI Santiago - Rückflug F
Vormittags Transfer zum Flughafen und Flug zurück nach Santiago de Chile. Von dort aus Weiterflug nach Frankfurt.
19. Tag: DO Ankunft
Abends Ankunft in Frankfurt.
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Tourcode |
Datum |
p.P. DZ |
EZ-Zuschlag |
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043620-01 |
28.03.10-15.04.10 |
4.190,- € |
290,- € |
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043620-02 |
23.05.10-10.06.10 |
4.090,- € |
290,- € |
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043620-03 |
18.07.10-05.08.10 |
4.190,- € |
290,- € |
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043620-04 |
08.08.10-26.08.10 |
4.190,- € |
290,- € |
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043620-05 |
26.09.10-14.10.10 |
4.090,- € |
290,- € |
buchen
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143620-01 |
17.04.11-05.05.11 |
4.190,- € |
290,- € |
buchen
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| Einzelzimmerzuschlag: | + € 290,- |
| Achtung: Einzelzimmer nicht überall verfügbar. Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf diejenigen Unterkünfte, die auch über Einzelzimmer verfügen. | |
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| Anschlussflüge ab/bis verschiedenen deutschen und österreichischen Flughäfen (vorbehaltlich Verfügbarkeit): | + € 150,- |
Visum: nicht erforderlich
Impfungen: Gelbfieberimpfung vorgeschrieben
Flughafensteuer:
inklusive
| Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl besteht die Möglichkeit, die Reise gegen Aufpreis in einer Kleingruppe durchzuführen; alternativ behalten wir uns den Rücktritt vom Reisevertrag bis spätestens 14 Tage vor Reisebeginn vor (s. AGBs), worüber wir Sie unverzüglich informieren. Bereits erfolgte Zahlungen erstatten wir Ihnen dann unverzüglich zurück. |