SY STAR FLYER: Schätze der griechischen Inselwelt

Nördlichen Kykladen: Athen - Rhodos - Bodrum - Dalyan -  Santorin - Hydra - Athen/ Südliche Kykladen: Athen - Samos - Kusadasi - Patmos - Amorgos - Mykonos - Monemvasia - Athen
8-Tage-Tour ab
Tourcode: 7KFSCYC

Reiseverlauf

Nördlichen Kykladen: Athen - Rhodos - Bodrum - Dalyan -  Santorin - Hydra - Athen/ Südliche Kykladen: Athen - Samos - Kusadasi - Patmos - Amorgos - Mykonos - Monemvasia - Athen

8-Tage Südliche Kykladen

1. Tag: Anreise - Athen A

Flug mit LUFTHANSA ab Frankfurt oder München nach Athen. Taxitransfer zum Hafen Piräus. Die Crew begrüßt uns an Bord der SY STAR FLYER. Am Abend legt das Schiff in Richtung Rhodos ab. Abendessen an Bord.


2. Tag: Auf See FMA
3. Tag: Rhodos FMA

Mit seiner weitreichenden Geschichte und betörenden Naturschönheit ist Rhodos ein Land am Kreuzweg der Zivilisationen. Mildes Klima, einzigartige und abwechslungsreiche Landschaft, wunderschönes Meer und Monumente aller Epochen lassen Rhodos konkurrenzlos erscheinen. Der Standort eines der Sieben Weltwunder der Antike, des Koloss von Rhodos, trug in seiner Vergangenheit zahlreiche unterschiedliche Facetten. Es ist bekannt, dass die Insel schon im 16. Jahrhundert v. Chr. besiedelt war. Seine Blütezeit erlebte Rhodos vom 5. bis zum 3. Jahrhundert v. Chr., als die Insel ein wichtiges Zentrum für Handel, Politik und Religion war. In jenen Jahren wurde die Insel zum wichtigsten Handelsknoten des Mittelmeers. Seiner strategisch wichtigen Lage ist es zu verdanken, dass Rhodos für die Kreuzzüge und das Ottomanische Reich eine Schlüsselrolle spielte. Die Stadt Rhodos der heutigen Zeit bewahrt in ihrem Innern einen mittelalterlichen, von blumengeschmückten, nahezu 8 km langen Mauern umgebenen Kern. Einst von den Türken besetzt, bietet die Altstadt eine besondere Gelegenheit, durch schmale Gassen mit Kopfsteinpflaster zu schlendern und Bauten aus dem 15.Jahrhundert, Torbögen, Pfeiler, Minarette und Brunnen zu entdecken. Die Straße der Ritter, die Hauptstraße der mittelalterlichen Stadt, ist als schönstes Beispiel spätgotischer Baukunst in ganz Europa bekannt. In dieser Straße entstanden im 15. Jahrhundert die Gutshäuser der Ritter der Sieben Sprachen, von denen vier noch heute stehen. Am Ende der Straße der Ritter befindet sich die imposante Zitadelle, die die Altstadt überragt. Nach ihrer Zerstörung 1856 wurde sie 1939 wieder aufgebaut.

Gegen Mittag erreichen wir Rhodos, das durch seine Burgfestung und Palastanlage einer der absoluten Höhepunkte aus der Kreuzfahrerzeit ist. Wir empfehlen einen Stadtbummel zum Palast der Großmeister oder einen fakult. Ausflug zum nahen Lindos und seiner imposant auf hohem Felsen thronenden Burg. Am späten Abend gegen 23.00 Uhr Weiterfahrt nach Bodrum.
 


4. Tag: Bodrum FMA

Heutzutage als eine der malerischsten Erholungsstätte der südlichen Ägäis bekannt, wird der Ruhm von Bodrum ursprünglich der Tatsache zugeschrieben, dass es das Grab des Königs Mausolos (des Mausoleums), von Halikarnassos beherbergt, eines der sieben Weltwunder der Antike. Die Artefakte des Bodrum Museums zeigen, dass die Stadt und ihre Umgebung auf eine 5000jährige Geschichte zurückblicken. Heute ist die Zweibuchten-Stadt mit Palmen und Yachten gesäumt und dank ihrer natürlichen, geschichtlichen und kulturellen Anreize sowie ihres künstlerischen und lockeren Lebensrhythmus‘ ein beliebtes Touristenziel. Man braucht sich nicht weit vom Hafen zu entfernen, um das Leben der Stadt zu finden. Die Cafés, die den Hafen füllen, geben den Weg zum farbenprächtigen und lebhaften Bazar vor. Hauptbestandteil des lokalen Kunsthandwerks ist das Teppichknüpfen.
 


5. Tag: Dalyan Fluss FMA

Das Dalyan Flußdelta und der 4 km lange Strand von Iztuzu sind einer der letzten Lebensräume der Meeresschildkröten und seltener Wasservögel wie dem Kormoran, Seeadler, Pelikan und Storch. Es empfiehlt sich, einen Bootsausflug durch das von Schilf umsäumte Delta zu machen, um diese wunderschöne Landschaft zu erkunden. Zwischen dem Meer und dem See Köycegis liegt am Flussufer die Ausgrabungsstätte Kaunos. Berühmt sind besonders die lykischen Felsengräber unweit des Ufers. Über den Fluss gelangt man in das Dorf Dalyan. Es ist bekannt für seine ausgezeichneten Meeresfrüchterestaurants. Die Spezialität des Dorfes spiegelt sich in seiner Geschichte wider: Dalyan bedeutet übersetzt „Fischfalle“.


6. Tag: Santorin FMA

Die Schönheit von Santorin erfasst den Besucher gleich beim Einlaufen in den nahezu 300m hohen Krater des alten Vulkans. Das heutige Santorin ist ein Überrest der alten Insel, die in dem verheerenden Vulkanausbruch von 1350 v. Chr. zerstört wurde. Übrig geblieben ist eine Insel, die wegen ihres beeindruckenden Anblicks zu den schönsten ganz Griechenlands zählt. Die Stadt Thira ist mit ihren typisch kykladischen, weißgetünchten und pastellfarbenen Häusern entlang des Vulkanrandes von besonderem Reiz. Die Cafés und Hotels, die hoch oben auf dem Felsen den Hafen überblicken, bieten dem Besucher wohl einen der spektakulärsten Ausblicke der Welt. Die Faszination dieser besonderen Insel beginnt, wenn Sie mit der Seilbahn vom Hafen zur Stadt hinauf fahren und die eindrucksvolle Schöpfung der Natur auf sich wirken lassen. Der mehr abenteuerlich Veranlagte kann auf Eselsrücken zum Gipfel des Felsen kommen - schon ein besonderes Vergnügen für sich. Die eindrucksvolle Schönheit von Santorin bleibt jedem Besucher nachhaltig im Gedächtnis.


7. Tag: Hydra FMA

Hydra, eine historische und malerische Insel mit einzigartiger Architektur und unverbrauchtem lokalem Charme, gilt bei Künstlern der ganzen Welt als Kleinod. Bis zum letzten Moment bleibt die Stadt Hydra vor den Augen des Besuchers von Meeresseite verborgen, um sich dann gleich einem Amphitheater an den steilen Abhängen der Berge, die den tiefen, natürlichen Hafen der Insel einrahmen, zu erheben. Die Stadt ist geprägt von den imposanten Herrenhäusern, die im 18. Jahrhundert von venezianischen und genuesischen Architekten für die alten hydriotischen Familien erbaut wurden. In der griechischen Inselarchitektur fallen sie wegen ihrer Individualität, Größe und ihrer ungewöhnlichen, schräg abfallenden Ziegeldächer auf. Die alten Schiffskanonen vor dem kleinen Hafen und die Windmühlen auf den Bergen sind malerische Erinnerungen an Hydras glorreiche Vergangenheit und betonen die tiefe Verwurzelung einer noch immer lebendigen Tradition: die Erinnerung an eine Zeit, in der die Insel in der Seefahrerwelt berühmt war als „Klein England“. Die Insel wurde zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, es sind keine Motorfahrzeuge auf ihr gestattet. Hydra ist heutzutage eine zeitgemäße Künstlerenklave, ein Schlupfloch für Intellektuelle und bevorzugtes Filmterrain. Dennoch erhält sich die Insel nach wie vor ihre weitreichende maritime Tradition als Standort der Ausbildungsstätte für Offiziere der Handelsmarine. Auch Nachtclubs, Diskotheken und andere Vergnügungscenter finden sich Entlang des Wassers laden Cafés und Bars, Restaurants und Schmuckgeschäfte, Kunstgalerien und Boutiquen, steile Straßen mit unzähligen Stufen, karge Berge mit blendend weißen Kapellen sowie bequeme Pfade mit Blick über die See den Besucher zu einer vielversprechenden Erkundungstour ein.


8. Tag: Athen - Rückreise F

Nach dem Frühstück Ausschiffung. Transfer zum Flughafen Athen und Rückflug zum Heimatflughafen.


8-Tage Nördliche Kykladen

1. Tag: Anreise - Athen A

Flug mit LUFTHANSA ab Frankfurt oder München nach Athen. Taxitransfer zum Hafen Piräus. Die Crew begrüßt uns an Bord der SY STAR FLYER. Am Abend legt das Schiff in Richtung Kusadasi ab. Abendessen an Bord.


2. Tag: Auf See FMA
3. Tag: Samos - Kusadasi FMA

In der hellenischen Ära wurde Kusadasi Neopolis genannt und diente als Naherholungsgebiet der Großstadt Ephesus. Im Mittelalter wurde die Stadt in Scala Nuova („Neuer Pier“) umbenannt und ihre Wichtigkeit wuchs weiter bis zum Ausbau des Hafens von Izmir. Kusadasi wurde ursprünglich von Venezianern und Genuesen erschaffen. Dennoch ist vieles von dem heutigen Stadtbild einschließlich der Stadtmauern auf die ottomanische Eroberung im Jahre 1413 zurückzuführen. Heute ist die Stadt mit ihren modernen Hotels, Shoppingmöglichkeiten und Nachtleben ein wichtiges Touristenziel. Dennoch hat sich Kusadasi den Charme einer Kleinstadt bewahrt. Es ist erfrischend, durch die schmalen, autofreien Straßen und über den Marktplatz zu schlendern, oder den Händlern beim Backgammonspiel und Schwätzchen quer über die Straße zuzusehen.


4. Tag: Patmos FMA

Das Leben auf Patmos, auch "Jerusalem der Ägäis" genannt, scheint sich um sein religiöses Erbe zu drehen. Die Insel diente dem Apostel Johannes während seines Exils von Rom als Aufenthaltsort. Hier schrieb er das Buch der Offenbarung, das letzte Buch der Bibel. Patmos besteht aus drei Gipfeln, die durch zwei Isthmen mit einer langen, schmalen Küstenlinie und vielen kleinen Buchten verbunden sind. Der Haupthafen Scala erinnert mit seinen weißgetünchten Häusern, schmalen Wegen, blumengeschmückten Höfen, Gaststätten und Geschäften ganz an den typisch griechischen Baustil. Die Stadt Chora gilt als Zufluchtsort der Reichen und Berühmten, z.B. des Agha Khan. Auf dem Gipfel des Berges liegt das Heilige Kloster des Theologian (Kloster St. Johannes). Das berühmte Kloster dient als historische Widmung an St. Johannes und seine Zeit auf dem wunderschönen Patmos.


5. Tag: Amorgos FMA

In den Östlichen Kykladen und unweit der Dodekanes gelegen, ist Amorgos eine Insel mit wundervollen Stränden in kristallklarem Wasser, mit weiß getünchten Häusern und Windmühlen, einem venezianischen Kastell und all dies in einer äußerst friedvollen Atmosphäre. Mit nur 121 Quadratkilometern und 1.650 Bewohnern zählt Amorgos zu den kleineren Inseln des Archipels. Als wenig erKastellene Insel war Amorgos früher ein Ort der Entspannung und Ruhe und nur gelegentlich das Ziel Reisender. Nachdem Luc Besson seinen Film „The Big Blue“ auf dieser Insel drehte, erfuhr Amorgos allerdings mehr Beachtung als Ferienziel. Das Wahrzeichen der Insel, das Kloster von Panagia Hozoviotissima, wurde vom byzantinischen Kaiser Alexios Komnenos im Jahr 1088 gegründet und gilt als wichtigster Ort der Insel. Chora im Zentrum der Insel mit seiner für die Kykladen typischen Architektur, den Kirchen, den engen, zum über der Stadt thronenden venezianischen Kastell führenden gepflasterten Gassen ist der Hauptort der Insel. Amorgos besitzt zwei Häfen: der wichtigste ist Katapola im Südwesten mit weißen Windmühlen, blau und weiß getünchten Häusern und engen Gasen; der zweite und kleinere ist Aegiali im Nordosten.


6. Tag: Mykonos FMA

Die große Beliebtheit von Mykonos erklärt sich auf den ersten Blick. Cafés und farbenprächtige Fischerboote säumen den charmanten kleinen Hafen, hinter dem sich ein Labyrinth aus schmalen Straßen mit Kopfsteinpflaster verbirgt. Hier findet man malerische weißgetünchte Häuser, Läden mit lokalem Kunsthandwerk, Boutiquen, Hafenviertel-Cafés und stets das "Maskottchen" der Insel, den Pelikan. Vielleicht begegnen Sie bei Ihrem Spaziergang ja sogar einem lebendigen Exemplar! Am sehenswertesten ist Klein Venedig im Südwesten der Stadt, wo es Cafés im Überfluss gibt und das Meer bis hin zum Tisch und den berühmten Windmühlen reicht, die auf dem angrenzenden Kato Myli Hügel liegen und ein weiteres Wahrzeichen der Insel sind. Auf Schritt und Tritt trifft man auf einen der wunderschönen Strände von Mykonos oder eine der kleinen Buchten mit azurblauem Wasser. Die besondere Anziehungskraft dieser Insel bleibt jedem Besucher in lebendiger Erinnerung.


7. Tag: Monemvasia FMA

Die Stadt Monemvassia, gelegen im Peloponnes, wurde während des dreizehnten Jahrhunderts von den Byzantinern befestigt und zu einem erfolgreichen Hafen im Handel mit Konstantinopel ausgebaut. Von 1460 bis 1464 regierte der Papst die Stadt, bis sie von Venedig erobert wurde. Zum Schutz vor feindlichen Angriffen errichteten die Venezianer dann eine 180 Meter lange befestigte Brücke. Unter venezianischer Herrschaft wuchs die Stadt auf 30.000 Einwohner und vergrößerte ihre Fläche durch den Neubau zahlreicher Häuser und Kirchen. Dann geriet Monemvassia für fast dreihundert Jahre nur kurz von einer venezianischen Übernahme unterbrochen, bis zum frühen neunzehnten Jahrhundert unter türkische Herrschaft. Die von einer Mauer umgebene Unterstadt erstreckt sich entlang der Hänge einer 300 Meter hohen Klippe, die im Osten des Peloppones ins Meer ragt. Über Jahrhunderte ein eindrucksvolles Bollwerk, entvölkerte sich die Stadt mit der Zeit, da viele Ihrer Einwohner auf das Festland zogen. Mit Beginn eines Restaurierungsprogramms zur Erhaltung des kulturellen Erbes Monemvassias jedoch erlebte die Unterstadt einen neuen Aufschwung und die Rückkehr ihrer ehemaligen Bewohner vom Festland in das heute recht geschäftige und attraktive Touristenzentrum. Die Oberstadt von Monemvassia liegt auf dem gleichnamigen Felsen. Man erreicht sie über eine im Zickzack verlaufende mit Kopfsteinen gepflasterte Straße. In früheren Tagen eine nahezu uneinnehmbare Bastion, hat sie über die Jahrhunderte hinweg ihre Bevölkerung verloren, nicht jedoch ihr bezauberndes Flair. Heute kann man dort die Überreste einer alten Zitadelle erkunden und das Innere der Kirche Hagia Sofia besichtigen. Vom Gipfel aus hat man außerdem einen fantastischen Blick auf die Umgebung.


8. Tag: Athen - Rückreise F

Nach dem Frühstück Ausschiffung. Transfer zum Flughafen Athen und Rückflug zum Heimatflughafen.