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Santiago de Chile - Puerto Montt - Puerto Varas - Punta Arenas - Puerto Natales - Calama - San Pedro de Atacama
16-Tage-Tour ab
4.790 €

Ihr Berater für diese Reise:

Frank Fischer

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Tourcode: 845710

Reiseverlauf

Santiago de Chile - Puerto Montt - Puerto Varas - Punta Arenas - Puerto Natales - Calama - San Pedro de Atacama

16-Tage-Tour

1. Tag: SA Abflug

Flug von Frankfurt nach Santiago de Chile


2. Tag: SO Santiago de Chile

Nach Ankunft in Santiago, Transfer zum Hotel. Nachmittags eine Stadtbesichtigung. Santiago de Chile verbindet die Eigenschaften einer modernen Metropole eines aufstrebenden Landes mit denen einer geschichtsträchtigen Stadt aus der Kolonialzeit. Während einer privaten Stadtrundfahrt besuchen Sie sowohl den historischen Kern, als auch die moderne Seite Santiagos. Im Stadtzentrum sehen wir den Präsidentenpalast, ehemals die nationale Münzprägeanstalt und daher „La Moneda“ genannt, den historischen Hauptplatz oder „Plaza de Armas" mit der Kathedrale und dem schönen alten Postamt; den „Palacio de la Real Audiencia", der heute das Nationale Historische Museum beherbergt und die „Casa Colorada", die historische Residenz des Gouverneurs während der Kolonialzeit. Vorbei am „Cerro San Cristóbal“, einem Hügel mitten in der Stadt, von dessen Gipfel aus eine Marienstatue die Stadt überblickt, geht es in die modernen Geschäftsviertel Santiagos. Die Stadtteile Providencia und Las Condes sind geprägt von gläsernen Bürotürmen, angesagten Restaurants und Geschäften, die zum Bummeln einladen. In den schattigen Alleen und auf den großzügigen Boulevards mit europäischem Flair könnte man fast vergessen, dass man in Lateinamerika ist – ein interessanter Gegensatz zum Stadtzentrum das Sie zuvor kennen gelernt haben. Wir besuchen auch Santiagos "Mercado Central", laut National Geographic einer der besten Lebensmittelmärkte der Welt. Vieles, was hier auf dem Verkaufstisch liegt, ist außerhalb von Chile kaum zu finden. Wir mischen uns unter die Einheimischen und lassen uns von dem geschäftigen Trubel treiben.


3. Tag: MO Puerto Montt - Puerto Varas F

Privater Transfer vom Hotel in Santiago zum Flughafen in Santiago und Flug nach Puerto Montt. Transfer vom Flughafen in Puerto Montt zum Hotel in Puerto Varas mit Stadtrundfahrt Puerto Montt. Puerto Montt, gegründet 1853 von deutschen Siedlern, wird auch das „Tor zu Patagonien“ genannt. Hier beginnt die Carretera Austral und von hier aus laufen die Schiffe nach Feuerland, zur Magellanstraße und zu den Gletschern Patagoniens aus.
Während der Stadtführung sehen wir den Hauptplatz direkt am Meer, mit der Holzkathedrale, dem Denkmal der Deutschen Siedler, dem Rathaus und anderen repräsentativen Gebäuden. Danach geht es die Küstenpromenade entlang zum Hafen Angelmó mit seinen kleinen bunten Booten vor der Kulisse der Insel Tenglo. Am Fischmarkt von Angelmó kann man den Fang des Morgens frisch kaufen oder in einer der vielen kleinen Garküchen direkt probieren. Gleich nebenan befindet sich ein großer Handwerkermarkt mit lokalem Kunsthandwerk aus Holz, Lapislazuli, dicken Wollpullovern und Mützen aus Chiloé. Zum Schluss der Rundfahrt fahren sie auf der Ruta Chinquihue, vorbei am kleinen Yachthafen, Anlegestellen, Werften und Fischfabriken, bevor wir zu unserem Hotel in Puerto Varas gebracht werden.


4. Tag: DI Ausflug Petrohue - Osorno F

Nach dem Frühstück brechen wir zu einem ganztägigen Ausflug in die wunderschöne Umgebung von Puerto Varas auf. Schon während der Fahrt entlang des Llanquihue Sees bieten sich beeindruckende Ausblicke auf die Vulkane Osorno und Calbuco. Die erste Station des Tages ist der Vulkan Osorno (2.660 m). Diese Straße endet in 1.200 m Höhe an einer Berghütte – die Ausblicke von hier auf den sich riesig auftürmenden Vulkan Osorno und die umliegenden Vulkane Calbuco, Antillanca, Tronador und den tiefblauen Llanquihue See sind unvergesslich. Auf den immensen Lavafeldern des Vulkans unternehmen wir eine Wanderung zum Crater Rojo – und verbessern mit jedem Meter gewonnener Höhe den Panoramablick. Danach führt uns der «Solitario»-Wanderweg am Fuß des mächtigen Vulkan Osorno durch den in dieser Zone typischen «Kalten Regenwald». Zunächst wandern wir durch einen vom letzten Ausbruch 1835 nicht zerstörten Teil des Urwaldes. Nach etwa einer Stunde gelangen wir in eine Gegend, in der das Schmelzwasser des Vulkans jeden Frühling vulkanische Sedimente mit sich bringt und die somit in eine Mondlandschaft verwandelt ist. Anschließend besuchen wir die eindrucksvollen Stromschnellen von Petrohue  bevor es zurueck nach Puerto Varas geht.


5. Tag: MI Exkursion Alerce Andino Nationalpark F

Wir verbringen den heutigen Tag im Alerce Andino Nationalpark und lassen uns von dessen ursprünglichen, wie verwunschen wirkenden Wald verzaubern. Der Park befindet sich südöstlich von Puerto Montt, am Beginn der Carretera Austral und misst fast 40.000ha. Die Hälfte davon sind praktisch unberührter valdivianischer Urwald (kalter Nebelregenwald), in dem sich um die fünfzig kleinere Seen verstecken. Immer wieder ragen auch felsige Gipfel aus dem Wald in die Höhe. Namensgeber des Parks sind die Alerce-Bäume, gigantische Koniferen die kerzengerade in den Himmel ragen und mehrere tausend Jahre alt werden können. Wenn sich einzelne Sonnenstrahlen einen Weg durch das dichte Grün bahnen, ergibt sich ein wunderschönes Bild – fast wie in einer Kathedrale.


6. Tag: DO Punta Arenas - Punta Natales F

Privater Transfer vom Hotel in Puerto Varas zum Flughafen in Puerto Montt. Flug nach Punta Arenas. Nach Ankunft Fahrt mit einem regulären Linienbus vom Flughafen Punta Arenas nach Puerto Natales.


7. Tag: FR Nationalpark Torres del Paine F

Privater Transfer von Puerto Natales zum Nationalpark Torres del Paine. Wanderung im Sarmiento Sektor: Unsere Wanderung beginnt nach einem kurzen Transfer am Nationalparkeingang Lago Sarmiento und führt uns nach Süden zum Eingang an der Laguna Amarga. Auf der Wanderung können wir die einmalige Flora und Fauna der Parks beobachten. Sicherlich werden wir einige Guanacos und Ñandus sichten. Als Highlight erwarten uns jedoch Felsmalereien, die vor vielen hundert Jahren von den Ureinwohnern der Gegend geschaffen wurden. Anschließend Rückkehr zum Hotel.


8. Tag: SA Torres del Paine Nationalpark F

Trekking “Base Las Torres” (6-8 Stunden). Wir wandern etwa eineinhalb Stunden in ansteigendem Terrain mit wunderbarer Aussicht auf den Nordenskjöld-See und den Berg Almirante Nieto (2.670 m) mit seinem hängendem Gletscher bis Sie im Refugio El Chileno ankommen. Nach kurzer Rast geht es weiter durch jahrtausendealten Legnawald (1 Stunde) bis zum Fuße einer Moräne. Ein anspruchsvoller Aufstieg von etwa 45 Minuten bringt uns zu einem der beeindruckendsten Orte des Parks: dem Aussichtspunkt Base Las Torres. Hier kann man eine atemberaubende Aussicht auf die Berge Torre Sur (2.850 m), Torre Central (2.800 m), Torre Norte (2.600 m) und Cerro Nido de Cóndor genießen.


9. Tag: SO Torres del Paine NP - Puerto Natales F

Auf einer Rundfahrt durch den Nationalpark Torres del Paine werden wir herrliche Ausblicke auf die Torres-Spitzen und das Torres Massiv, den Lago Grey und den Grey Gletscher genießen können. Bei einigen kürzeren Wanderungen gelangen wir zu den schönsten Aussichtspunkten des Parks und lernen die abwechslungsreiche Flora und Fauna des Parkes kennen. Am späten Nachmittag Rückfahrt zum Hotel in Puerto Natales. Kurze Wanderungen Halbinsel Grey und Salto Grande inklusive


10. Tag: MO Punta Arenas - Santiago F

Fahrt mit dem öffentlichen Linienbus von Puerto Natales zum Flughafen Punta Arenas und Flug nach Santiago. Privater Transfer vom Flughafen zum Hotel.


11. Tag: DI Ganztagesexkursion Nationalpark La Campana F

Private Ganztagesexkursion in den Nationalpark La Campana. Ein früher Transfer bringt uns und unseren deutschsprachigen Reiseleiter vom Hotel in Santiago zum Nationalpark La Campana, benannt nach dem Berg La Campana (1910m). Der Park zählt zu den wenigen geschützten, noch ursprünglichen Zonen der Zentralregion Chiles. Er ist Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten der zentralen, aber auch anderer Regionen Chiles, die schon von Darwin hier erforscht wurden. 1985 wurde der Park aufgrund seiner reichen Artenvielfalt zum UNESCO- Weltbiosphärenreservat erklärt. Besonderes Highlight sind die Palmenwälder, im Ocoa Sektor im Norden des Parks. Zum Ende des Frühlings beginnen die Palmen, ihre gelben Blüten zu zeigen, die dann den Boden zwischen ihnen bedecken. Später, im Sommer, wachsen grüne kugelförmige Früchte, die sich  strahlend gelb verfärben, wenn sie reifen.


12. Tag: MI Calama - San Pedro de Atacama F

Transfer zum Flughafen Santiago und Flug nach Calama. Transfer zum Hotel San Pedro. Stadtrundgang San Pedro de Atacama: Beginn dieser rund 2,5 stündigen Tour ist im Ortskern von San Pedro. Zuerst besuchen wir die Iglesia San Pedro – die weiße Pfarrkirche des Dorfes aus dem Jahr 1641. Besonders interessant ist hier das Dach aus Kaktusholz. Die Kirche ist das Wahrzeichen von San Pedro und grenzt direkt an die schöne Plaza de Armas mit ihren mehrere hundert Jahre alten Paprikabäumen. Nach einem Bummel über die Plaza zeigt uns der Reiseleiter den Handwerkermarkt. Anschließend eine halbtägiger Ausflug in das Mondtal (Valle de la Luna). Das Valle de la Luna ist eines der bekanntesten Ausflugsziel zwischen Calama und San Pedro. Dieser Ausflug in die rauhe Schönheit der Atacamawüste beginnt mit der Abenddämmerung. Seltsame Salz- und Felsformationen inmitten vegetationsloser Sandlandschaft und der Licancabur-Vulkan im Hintergrund verleihen dem Tal tatsächlich das Aussehen einer Mondlandschaft. Nach einer Führung vorbei an bizarren Stein- und Salzformationen erklimmen wir einen Aussichtspunkt auf einer riesigen Sanddüne, von wo aus man eine atemberaubende Sicht auf das Tal und den Vulkan Licancabur hat. Zum Abschluss der Tour geht es vorbei an der bizarren Felsformation „Tres Marías“ zum Aussichtspunkt „Piedra del Coyote“ („Kojotenstein“). Von hier überblicken Sie die Karischlucht und weite Teile der Wüste, bis hin zum Salar de Atacama. Die untergehende Sonne taucht die Landschaft fast minütlich in ein neues Licht und bietet so ein faszinierendes Farbenspiel. Nach Sonnenuntergang Rückfahrt nach San Pedro.


13. Tag: DO Quebrada del Diablo F

Vormittags ein halbtägiges Trekking in die Quebrada del Diablo. Die Quebrada del Diablo („Teufelsschlucht“) beeindruckt durch ihre interessanten Steinformationen, die ein wahres Labyrinth in der Cordillera de la Sal bilden. Wir gehen auf Entdeckungstour zwischen den Felsen und genießen Sie dieses Wunder der Natur. Ein Fluss in der Nähe und die Vegetation formen einen schönen Kontrast zu den trockenen Wänden der Cordillera de la Sal. Nachmittags entdecken wir auf dem Trekking Las Cornisas die Stille und Weite der Wüste. Die Wanderung beginnt im alten Tunnel auf dem Weg von San Pedro nach Calama. Später steigen Sie „La Corniza“ hinauf. Die Anstrengungen werden mit einem spektakulären Panoramablick über die Wüste entlohnt. Der Ausflug endet im Valle de la Muerte. Dieses Tal war zu Urzeiten einmal ein See, was man heute noch an den horizontalen Sedimentschichten seiner Felswände gut erkennen kann. Wind und vor Jahrmillionen auch Regen haben hier aus Salz, Gips und Lehm die erstaunlichsten Formen und Figuren entstehen lassen. Info: mittlerer Schwierigkeitsgrad, 10,5 km Länge, 2.600 m Höhe.


14. Tag: FR El Tatio F

Private Ganztagesexkursion zu den Geysiren von El Tatio und Geysir Blanco
Wer die Geysire von El Tatio in Aktion erleben möchte, muss früh aufstehen, denn wenn die Morgensonne über den in mehr als 4300 m Höhe gelegenen heißen Quellen aufgeht, steigen die Fontänen bis zu 10 Meter hoch. Das Licht der aufgehenden Sonne, das die zischenden Fontänen der Geysire streift und in vielen Farben leuchten lässt, bildet dann einen starken Kontrast zu den aufsteigenden Dampfsäulen und den umliegenden Gipfeln. Die Exkursion startet in den sehr frühen Morgenstunden in San Pedro, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Geysirfeld zu sein. Danach besuchen Sie einen weiteren beeindruckenden Geysir, den Geysir Blanco. Dieser ist umgeben von schöner Natur. Hier können Sie die lokale Flora betrachten und in heißen Quellen baden. Nachmittags Rückfahrt nach San Pedro.
Halbtagesausflug zum Guatin-Tal und Gatchi. Im Guatin-Tal fliessen zwei Flüsse zusammen, einer kommt von den Thermalquellen von Puritama und führt Erde und Mineralien im warmen Wasser mit sich, während der andere, der Purifica-Fluss, aus den Anden kommt. Diese erstaunliche Mischung aus heißem Quellwasser und klarer Schneeschmelze bringt im Guatin Canyon ein einzigartiges Ökosystem hervor. Eine Wanderung in diesem Cayon nach Gatchi lohnt sich, nicht zuletzt wegen der hier wachsenden riesigen Kandelaberkakteen, die schon bis zu 500 Jahre alt sind.


15. Tag: SA Rückflug F

Transfer zum Flughafen Calama und Flug via Santiago nach Frankfurt.


16. Tag: SO Rückkunft

Ankunft gegen Abend in Frankfurt.