Garantierte Durchführung ab 2 Personen

Naturwunder Venezuelas

Caracas - Andenhochland - Orinoco-Oberlauf - Río Caura - Ciudad Bolivar - Canaima - Angel Fall - Gran Sabana - Orinoco-Delta
18/21-Tage-Tour ab
3.790 €

Ihr Berater für diese Reise:

Rainer Schlegel

+49 (0)6174/2902-35

Tourcode: 843514

Reiseverlauf

Caracas - Andenhochland - Orinoco-Oberlauf - Río Caura - Ciudad Bolivar - Canaima - Angel Fall - Gran Sabana - Orinoco-Delta

Vorprogramm: Andenhochland

1. Tag: DO Hinflug - Caracas

Morgens Abflug von Deutschland über Paris nach Caracas. Übernachtung an der Küste in Flughafennähe.


2. Tag: FR Sierra la Culata - Mérida F

Vorm. Flug nach Mérida in den venezolanischen Anden. Ausflug entlang dichtbewachsener Berghänge durch den Sierra La Culata Nationalpark zum kolonialen Andendorf Jají mit Besuch einer Zuckerrohrplantage. Spätnachm. Besichtigung von Mérida mit Basilica und Mercado Principal.


3. Tag: SA Mérida (Páramo) FM

Fahrt durch typische Andendörfer wie Tabay, Mucurubá und San Rafael in die Hochandenregion, dem Páramo. Von der Laguna Mucubají zur Laguna Negra eine ca. dreistündige Wanderung. Anschl. Weiterfahrt über den Pico El Aguila Pass (4.000m) nach Santo Domingo (Anm: Falls die Seilbahn zum Pico Espejo wieder in Betrieb genommen werden sollte, bieten wir vor dem Ausflug optional die Seilbahnfahrt an).


4. Tag: SO Mérida - Hato El Cedral FA

Fahrt hinunter in die Llanos und Zusammentreffen mit der Hauptgruppe.
 
Vorprogramm p.P. im DZ: + € 350,-
Einzelzimmerzuschlag: + € 60,-

 


Tour A: 18-Tage-Tour

1. Tag: SA Hinflug - Caracas

Morgens Abflug von Deutschland über Paris nach Caracas. Übernachtung an der Küste in Flughafennähe.


2. Tag: SO Llanos - Hato El Cedral FA

Morgens Flug nach Barinas. Von dort aus vierstündige Fahrt in die Llanos (250 km), eine mit Flüssen durchzogene Savannenlandschaft. Unser Hato, eine riesige Farm mit 50.000 ha Land, liegt inmitten dieser ausgedehnten Tiefebene im Herzen Venezuelas. Nachmittags eine erste Tiersafari.


3. Tag: MO Hato El Cedral FMA

Vorm. eine weitere Tiersafari: Mit einem offenen LKW, zu einem Safariwagen umgebaut, oder mit dem Geländewagen, geht es durch das Gelände des Hatos, um die artenreiche Tierwelt der Region zu erleben, Chigüires (Wasserschweine), Ameisenbären, Affen, Rehe, Leguane, Kaimane, Schildkröten, Schlangen (Anacondas!), eine Vogelwelt mit über 300 Arten. Nachmittags wetterabhängiger Bootsausflug auf dem Río Matiyure mit Süßwasserdelphinen und Zitteraalen.


4. Tag: DI Hato El Cedral - San Fernando FM

Vorm. eine letzte Tiersafari. Nach dem Mittagessen Fahrt nach San Fernando de Apure und Übernachtung (240 km).


5. Tag: MI Orinoco-Oberlauf FA

Überlandfahrt durch die venezolanische Savanne, anschl. den Orinoco-Oberlauf auf einer Fähre überquerend bis nach Puerto Ayacucho. Von dort aus Weiterfahrt zu unserer rustikalen Lodge, im Stil der eingeborenen Indios erbaut und mit fantastischem Blick auf den Orinoco gelegen (290 km).


6. Tag: DO Orinoco-Oberlauf FMA

Langer Tagesausflug zum Cerro Autana, dem heiligen Berg der Piaroa Indios. Mit Motorkanu und Schnellboot geht es ca. 4 Stunden den Orinoco und den Sipapao flussaufwärts. Vom Indiodorf Raudal Ceguera aus eine zweistündige Wanderung zu einem Aussichtspunkt mit fantastischem Blick auf den Tafelberg Cerro Autana. Nach einem späten Mittagessen im Indianerdorf Rückfahrt mit Schnellboot und Motorkanu zu unserer Lodge, die wir erst nach Einbruch der Dunkelheit erreichen.


7. Tag: FR Río Caura FA

Ganztägige Überlandfahrt durch hügelige Landschaft am Rande des Guayana-Schildes entlang hinein in das Herz Venezuelas zum Río Caura (560 km). Bei Maripa führt uns der Weg von der Hauptstraße ab und in südlicher Richtung ca. anderthalb Stunden bis nach Las Trincheras. Übernachtung in einer einfachen, im indianischen Stil errichteten Urwald-Lodge.


8. Tag: SA Río Caura FMA

Ganztagesausflug: Fahrt mit einem Einbaum auf dem Río Caura flussaufwärts in nahezu unberührte Dschungelgebiete. Von dort aus ca. zweistündige Urwaldwanderung zu einem Aussichtspunkt mit Blick über den unendlich wirkenden Urwaldteppich. Nachm. Besuch eines der typischen Indio-Dörfer in der Region.


9. Tag: SO Ciudad Bolívar F Von unserer Lodge durch dichten Urwald zurück zur Hauptstraße und Fortsetzung der Überlandfahrt entlang des Guayana-Schildes nach Ciudad Bolívar, einem beschaulichen Städtchen mit kolonialem Stadtkern am Unterlauf des Orinoco (250 km). Nachm. ein orientierender Rundgang durch das historische Zentrum des Städtchens.
10. Tag: MO Canaima FMA Morgens Flug mit einmotorigen Propellermaschinen nach Canaima am Fuß des Auyan Tepuis. Von dort aus ein Ausflug mit dem motorisierten Einbaum zum Wasserfall Salto Sapo, wo wir zwischen Felsen und Wasserwand hindurchgehen können. Hier auch eine Badepause. Zwei Lodge-Übernachtungen in Canaima.
11. Tag: DI Canaima FMA

Eine Tag zur freien Verfügung. Möglichkeit zu einem Ganztages-Flugausflug zur Kavac Schlucht auf der anderen Seite des Tepuis (ca. € 180,- p.P., min. 4 Personen) oder zu einer Bootstour mit Wanderung zum Salto Angel (ca. € 130,- p.P, min. 6 Personen).


12. Tag: MI Canaima - Ciudad Bolivar F

Morgens Zeit zum Entspannen an der traumhaften Canaima Lagune oder zu einem - wetterabhängigen - Überflug über den höchsten Wasserfall der Welt, den Salto Angel, der vom Auyan Tepui herab fast 1.000m in die Tiefe stürzt (ca. € 90,- p.P.). Gegen Mittag dann Flug zurück nach Ciudad Bolivar.


13. Tag: DO Gran Sabana FMA

Umsteigen in einen Geländewagen und Aufbruch in Richtung Gran Sabana, der sagenhaften „Verlorenen Welt“ aus Conan Doyles Roman, mit seinen charakteristischen Tafelbergen, eine der ältesten geologischen Formationen der Erde. Über Upata, eine ehemalige Missionsstation, und über El Callao und El Dorado geht es nach Las Claritas. Von dort aus Fahrt hinauf auf das Hochplateau der Gran Sabana. Zwei Übernachtungen in einer einfachen Posada (550 km).


14. Tag: FR Gran Sabana FMA

Ausflug, zunächst auf einer holprigen Schotterstraße, dann mit dem Boot über den Río Aponwao zum über 100m hohen Chinak Meru Wasserfall. Ca. einstündige Wanderung zum Fuß der Wasserfälle. Nach einer erfrischenden Badepause nachm. Rückfahrt zu unserer Posada (150 km).


15. Tag: SA Gran Sabana - Sta. Elena FMA

Weiterfahrt durch die archetypische Landschaft der Gran Sabana bis fast zur brasilianischen Grenze (150 km). Unterwegs Ausflug zur Quebrada de Jaspe, einem Wasserfall, dessen Flussbett aus dem, in verschiedenen Rottönen glitzernden, Halbedelstein Jaspis besteht. Lodgeübernachtung in Sta. Elena.


16. Tag: SO Gran Sabana - Caracas F

Ganztägige Überlandfahrt durch die Gran Sabana, diesmal in nördlicher Richtung,  zurück nach Las Claritas und anschl. Weiterfahrt bis Puerto Ordaz (600 km). Von dort aus Abendflug nach Caracas. Übernachtung wiederum an der Küste in Flughafennähe.


17. Tag MO Caracas - Rückflug F

Nachm. Rückflug über Paris nach Deutschland.


18. Tag: DI Ankunft

Mittags Ankunft in Deutschland.


Tour B: 21-Tage-Tour

1.-15. Tag: SA-SA wie Tour A
16. Tag: SO Sta. Elena - Puerto Ordaz F

Verabschiedung der Hauptgruppe, die nach Ankunft aus Santa Elena zurück nach Caracas fliegt, und Übernachtung in Puerto Ordaz.


17. Tag: MO Orinoco Delta FMA

Fahrt mitten hinein in das Orinoco-Delta. Überquerung der 3.180m langen Schrägseilbrücke über den Orinoco und weiter bis nach Boca de Uracoa. Von hier aus knapp einstündige Bootsfahrt zu unserer Lodge (210 km). Nachm. ein erster Dschungelausflug: Während einer kleinen Wanderung Erklärung der typischen Pflanzenarten des Deltas.


18. Tag: DI Orinoco Delta FMA

Bootsausflüge in verschiedene Flussarme des weitverzweigten Deltas. Mit etwas Glück begegnen wir Flussdelfinen, Brüllaffen, Kapuzineräffchen und einer Vielzahl von Vögeln, z.B. Tukane und Papageien. Besuch einer Siedlung der Warrao-Indianer, die in Pfahlbauten am Flussufer leben.


19. Tag: MI Orinoco Delta - Caracas F

Nach dem Frühstück per Boot zurück nach Boca de Uracoa. Von dort aus überland weiter nach Maturín oder Puerto Ordaz (140 km). Nachmittags Flug zurück nach Caracas.


20. Tag: DO Caracas - Rückflug F

Nachm. Rückflug über Paris nach Deutschland.


21. Tag FR Ankunft

Mittags Ankunft in Deutschland.


Ein offenes Wort:

In Venezuela kommt es aufgrund der politisch prekären Lage immer wieder zu Versorgungsengpässen. Lebensmittel für Touristen sind davon nicht betroffen, aber in Bezug auf Standard und Ausstattung von Unterkünften und Fahrzeugen können derzeit keinesfalls mitteleuropäische Maßstäbe angesetzt werden.