Patagonien total mit dem Mietwagen

Puerto Montt - Puerto Varas - Vicente Pérez Rosales NP - Hornopirén - Pumalín Park - Chaitén - Puyuhuapi - Coyhaique - Lago General Carrera - Lago Posadas - El Chaltén - Lago Argentino - Torres del Paine NP - Punta Arenas
81/120-Tage-Tour ab
3.850 €

Ihr Berater für diese Reise:

Rainer Schlegel

+49 (0)6174/2902-35

Tourcode: I843791

Reiseverlauf

Puerto Montt - Puerto Varas - Vicente Pérez Rosales NP - Hornopirén - Pumalín Park - Chaitén - Puyuhuapi - Coyhaique - Lago General Carrera - Lago Posadas - El Chaltén - Lago Argentino - Torres del Paine NP - Punta Arenas

19-Tage-Tour

1. Tag: Ankunft Puerto Montt - Puerto Varas

Individuelle Ankunft in Puerto Montt. Abholung durch einen Agenturvertreter und Übernahme des Allrad-Mietwagens. Anschl.  Fahrt vom Flughafen Puerto Montt nach Puerto Varas, einem idyllischen kleinen Ort am Ufer des Llanquihue-Sees (ca. 30 km).


2. Tag: Puerto Varas - Petrohue F

Vormittags bietet sich ein Ausflug entlang des Llanquihue Sees zum Osorno-Vulkan an. Die Straße endet in 1.200 m Höhe und bietet fantastistische Ausblicke auf die perfekte Silhuette des Osorno, auf die umliegenden Vulkane Calbuco, Antillanca, Tronador und den tiefblauen Llanquihue See. Nachmittags Weiterfahrt nach Petrohue. Dort auf jeden Fall empfehlenswert ein Besuch der „Saltos de Petrohue“, eine Ansammlung von Stromschnellen und Wasserfällen (ca. 100 Tages-km).


3. Tag: Petrohue - Hornopirén F

Fahrt von Petrohue entlang des Reloncaví-Fjords nach Hornopirén. Unterwegs liegen kleine Holzhäuschen wie bunte Farbtupfer in der grünen Landschaft – ein Bilderbuch-Panorama. Die kleine Holzkirche in Coachmó aus Alerce-Holz ist ein besonderes Schmuckstück in der Fjordlandschaft. Die Zeit scheint hier stillzustehen (ca. 180 km).


4. Tag: Hornopirén - Caleta Gonzalo F

Vormittags Fahrt zum Hafen und ca. dreieinhalbstündige Fährüberfahrt die Pazifikküste entlang mit fatastischen Ausblicken auf die Küstenlandschaft nach Leptepú. Von dort aus kurze Fahrt überland zum nächsten Hafen nach Fiordo Largo und weiter mit einer Fähre nach Caleta Gonzalo, dem Tor zum Nationalpark Pumalín.


5. Tag: Caleta Gonzalo - Chaitén F

Fahrt durch den Nationalpark Pumalín, dem privaten Naturschutz- und Sozialprojekt des US-Unternehmers und North Face Gründers Douglas Tompkins. Er umfasst mehr als 300.000 Hektar, das meiste davon unberührter valdivianischer Regenwald. Anschließend Weiterfahrt über Chaitén zum Yelcho See (ca. 130 km).


6. Tag: Chaitén - Puyuhuapi F

Vormittags empfiehlt sich ein Ausflug zum Gletscher „Ventisquero Yelcho Chico“. Anschließend Weiterfahrt auf der Carretera Austral nach Süden über Santa Lucia und La Junta bis zu unserer Lodge am nördlichen Ufer des Risopatrón-Sees in der Nähe von Puyuhuapi, wo heute noch in der von sudetendeutschen Familie Hopperdietzel gegründeten Teppichfabrik handgewebte Teppiche hergestellt werden (ca. 140 km).


7. Tag: Puyuhuapi F

Wir empfehlen eine Exkursion in den Queulat-Nationalpark mit Wanderung zum „Ventisquero Colgante“, einem hängenden Gletscher, dessen Eiskaskaden gleich einem gefrorenen Wasserfall senkrecht in die Tiefe ragen. Möglich eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt über dem Gletscher oder zur Laguna Témpanos, wo sich das milchige Schmelzwasser des Giganten sammelt.


8. Tag: Puyuhuapi - Coyhaique F

Weiterfahrt auf der Carretera Austral in südlicher Richtung durch üppige Vegetation mit Nalca-Pflanzen und Riesenfarnen in diversen Zickzack-Kurven über die „Cuesta Queulat“ Passtraße bis nach Coyhaique, die Hauptstadt der XI. Region Chiles. Auf dem Weg dortin Durchquerung des Naturreservats „Río Simpson“, Heimat von Huemulen, Pumas, Füchsen und vielen anderen Tieren (ca. 250 km).


9. Tag: Coyhaique - Lago General Carrera F

Durchquerung eines spektakulären Canyongebiets mit verschiedenartig schimmernden Gesteinsformen. Anschl. weiter zu den Überbleibseln eines großen Vulkanausbruchs, heute eine gespenstisch anmutende Landschaft mit abgestorbenen Bäumen, in fauligem Wasser stehend und über und über mit Flechten bedeckt. Nachm. Entspannung am riesigen General Carrera-See an der Grenze zu Argentinien, in türkisblaue Farbe getaucht, dazu bei gutem Wetter am Horizont Sicht auf das "Campo de Hielo Norte", das gigantische nördliche Inland-Eisfeld. 2 Übernachtungen in einer einfachen, aber traumhaft gelegenen Lodge (ca. 280 km).


10. Tag: Lago General Carrera F

Wir empfehlen einen Ausflug nach Puerto Tranquilo mit Bootsfahrt zur „Catedral de Marmol" (Marmor-Kathedrale), einer aus Kalkstein bestehenden Halbinsel, die in über 3 Mio. Jahren ausgehöhlt wurde und Marmoradern freilegte, die sich nun in vielen Farben im Wasser spiegeln. Oder eine Fahrt in das Valle de los Exploradores, ebenfalls von Puerto Tranquilo aus.


11. Tag: Lago General Carrera - Lago Posadas F

Fahrt auf spektakulärer Straße am Südufer des Lago General-Carrera entlang bis zum chilenischen Grenzort Chile Chico und weiter auf argentinischer Seite nach Perito Moreno. Vor dort aus nach Süden durch die karge Steppenlandschaft östlich der Anden mit Nandus, Flamingos und Gürteltieren bis zum Lago Posadas (ca. 380 km).


12. Tag: Lago Posadas - El Chaltén F

Auf der zweiten legendären Straße Patagoniens, der Ruta 40, Fahrt durch die endlose Weite der patagonischen Steppe weiter gen Süden. Die Schotterpiste fährt am Lago Viedma vorbei bis nach El Chaltén, Ausgangspunkt für Touren aller Art zum Fitz Roy Massiv (ca. 540 km). 


13. Tag: El Chaltén ( Fitz Roy) F

Die Möglichkeiten, das Fitz-Roy-Gebiet zu erkunden, sind vielfältig. Wir empfehlen eine Wanderung zum Aussichtspunkt „Los Conderes“ mit Sicht auf die Bergmassive des Cerro Fitz Roy und des Cerro Torre. Oder eine Trekkingtour zur tiefblauen Laguna Capri, inmitten von unberührten Wäldern.


14. Tag: El Chaltén - Lago Argentino F

Fahrt von El Chalten nach El Calafate, dem Eingangstor zum Nationalpark Los Glaciares am Lago Argentino, dem größten See Argentiniens (ca. 220 km).


15. Tag: Lago Argentino (Perito Moreno) F

Unbedingt empfehlenswert ein Tagesausflug zum wohl schönsten Gletscher der Erde, dem Perito Moreno am Lago Argentino: Er gehört zum argentinischen Teil des südlichen Eisfeldes, das mit seinen enormen Eismassen riesige Flächen bedeckt. Auf gut gekennzeichneten Wegen kann dieses Naturwunder aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.


16. Tag: Lago Argentino - Torres del Paine F

Fahrt über die chilenische Grenze und weiter in den Torres del Paine Nationalpark mit ebenso einmaligen wie bizarren Landschaftsszenarien. Die drei steil in den Himmel ragenden Granitspitzen „Torres del Paine“ sind das wohl bekannteste Bild Chiles. Der Park ist Heimat für eine Vielzahl von Wildtieren: Guanakos, Nandus und Kondore leben hier. Möglichkeit zu ersten Erkundungen im Park (ca. 320 km).


17. Tag: Torres del Paine F

Abhängig von der aktuellen Witterung können verschiedene kleinere Wanderungen unternommen werden, um den Nationalpark hautnah zu erleben. Wir empfehlen z. B. einen Rundgang auf der Grey Halbinsel, um zu sehen wie der Grey-Gletscher in den Grey-See kalbt und fantastische Eisberge in allen Grün- und Blautönen produziert. Beim „Salto Grande“ Wasserfall kann bei einer Wanderung das gewaltige Bergpanorama noch näher beobachtet werden.


18. Tag: Torres del Paine - Punta Arenas F

Fahrt über Puerto Natales am "Fjord der letzten Hoffnung" nach Punta Arenas an der Magellan-Straße, der natürlichen Grenze zwischen Patagonien und Feuerland. Unterwegs empfehlenswert ein Abstecher zur Milodón-Höhle mit Überresten eines prähistorischen Riesenfaultiers (ca. 370 km).


19. Tag: Punta Arenas - Weiterreise F

Fahrt zum Flughafen und Rückgabe des Mietwagens. Anschließend individuelle Heim- oder Weiterreise.


 

Zur Information: Unser Tourvorschlag ist im wortwörtlichen Sinn ein Vorschlag. Der dargestellte Verlauf beruht auf langjähriger Veranstalter-Erfahrung, kann aber Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen angepasst werden. Wir schneidern die Reise maßgerecht auf Sie zu.