Garantierte Durchführung ab 2 Personen

Botswanas Wildparadiese

Magkadikgadi Salzpfannengebiete - Khwai Region - Chobe Nationalpark
10-Tage-Tour ab
2.650 €

Ihr Berater für diese Reise:

Heike Thomas

+49 (0)6174/2902-16

Tourcode: 713612

Reiseverlauf

Magkadikgadi Salzpfannengebiete - Khwai Region - Chobe Nationalpark

ANREISE:

Für die Anreise nach/von Botswana erstellen wir gerne ein Angebot, so dass wir individuelle Wünsche für eventuelle Vor- oder Verlängerungsprogramme bzw. Tourkombinationen berücksichtigen können.


10-TAGE-TOUR

1. Tag: MO Die Magkadikgadi Salzpfannengebiete A

Nach Ankunft in Maun, Transferfahrt (ca. 3 Std.) in Richtung Gweta nach Planet Baobab. Schon das riesige Lehm-Erdferkel am Eingang verrät: es kommen zwei spannende und aufregende Tage auf uns zu in einer Umgebung, die fast etwas unwirklich anmutet; die Ausflüge hier sind keine klassischen Safaris, uns erwartet hier ein etwas anderes Programm. Nachmittags unsere erste Buschwanderung, die zum Sonnenuntergang mit einem Sundowner-Drink endet.


2. Tag: DI Planet Baobab FMA

Die heutigen Ausflüge sind saisonalbedingt etwas unterschiedlich. In der Zeit zwischen Januar und April und ab November lernen wir auf einer kleinen Expedition die Salzpfanne Ntwetwe kennen, eine der weltgrößten Pfannen, dessen höchste Erhöhung versteinerte sichelförmige Dünen sind. Noch heute gibt es hier Funde aus der Steinzeit.  Hier machen wir ein schönes Picknick-Frühstück. Im November, nach den ersten Regenschauern, versammeln sich am Rande dieser Pfannen Tausende von Zebras. Wir erfahren Interessantes über ein gigantisches Gebiet, welches einst ein riesiger See war. Spätnachmittags besuchen wir eine Erdmännchen-Kolonie. Die Tiere lassen uns ganz nah heran, wir können diese putzigen Wesen hautnah beobachten. Die eine oder andere tapfere und  abenteuerlustige Meerkatze wird uns von ganz nah betrachten und vielleicht unsere Kamera anfassen oder in unseren Tagesrucksack klettern wollen, vielleicht werden unsere Schultern oder unser Kopf als "Aussichtsplattform" benutzt. Das lassen wir zu, ohne die Tiere zu erschrecken oder zu verscheuchen. Ab Mai bis Oktober (dann wenn die Salzpfannen trocken sind) besuchen wir nach dem Frühstück im Camp ein "Village", treffen die hier lebenden Einheimischen, gewinnen einen kleinen Einblick in das tägliche Leben und kosten ein traditionell zubereitetes, landestypisches Mittagessen. Dann geht es auf einem Vierrad zur Ntwetwe-Pfanne. Unter Milliarden von funkelnden Sternen unsere Übernachtung im Freien inmitten einer unfassbar leeren Weite. Abends ein BBQ, sicherlich sitzen wir noch lange am Lagerfeuer und genießen die Stille der Nacht. Die Meerkatzenkolonie besuchen wir dann am nächsten Tag vor unserer Abreise nach Maun.


3. Tag: MI Maun F

Transferfahrt (ca. 3 Std.) zurück nach Maun zur Unterkunft. Bewusst übernachten wir hier, um die ansonsten lange Fahrt zu unserem morgigen Ziel zu unterbrechen. Auf der Terrasse unserer Lodge - den Thamalakane-Fluss überblickend - können wir die ersten Impressionen bei einem optionalen Sundowner Revue passieren lassen und uns auf die folgenden Safaritage vorbereiten.


4. Tag: DO Khwai-Konssesion FMA

Fahrt in das Khwai-Konzessionsgebiet (ca. 4 Std.), ein privates Hegegebiet am nördlichen Rand des staatlichen Moremi-Nationalparks, jedoch komplett zaun- und grenzfrei, so dass die Tierwelt ungehindert zwischen dem Delta, dem Moremi und dem Konzessionsgebiet umherziehen kann. Das Gute dieser privaten Hegeflächen: sie erweitern bereits existierende Schutzgebiete und sie werden zumeist von der einheimischen Bevölkerung geführt. Das schafft Arbeitsplätze und weckt das notwendige Verständnis für die Wichtigkeit  des Schutzes und Erhalts von Fauna und Flora mit der Hoffnung, dass auch die illegale Jagd verhindert werden kann. Der größte Vorteil für die Gäste sind Safaris bei Nacht oder zu Fuß, die in den staatlichen Schutzgebieten nicht gestattet sind.  Genau diese Safaris ermöglichen einen ganz anderen Blickwinkel auf die unberührte Wildnis.


5.-6. Tag: FR-SA Khwai-Konzession FMA

Täglich schwärmen wir aus, suchen vor- und nachmittags während ausgedehnter Safaris die wilden Tiere. Unsere Safariguides haben ein geübtes Auge und einen scharfen Sinn. Unsere Safaris tagsüber als auch bei Nacht im offenen Fahrzeug. Noch näher kommen wir der Fauna und Flora während unserer Fußsafari, wo sich oft unerwartet Interessantes entdecken lässt. Per Mokoro (einheimisches Kanu) entdecken wir die Wunderwelt entlang der Wasserkanäle, erleben im Schilf und Papyrus, in den malerisch schönen, von Lilien bedeckten Lagunen eine buntschillernde Vogel- und Insektenwelt.


7. Tag: SO Chobe Nationalpark F

Transfer zur Landepiste und Charterflug nach Kasane bzw. Transferfahrt zurück nach Maun und Flug von hier nach Kasane. Nach Ankunft Transfer zu unserer Unterkunft, ein uriges Gästehaus am Chobe-Fluss. Schon nachmittags die erste Safari: per Boot geht es langsam die Uferbänke entlang. Ganz schnell fehlt uns beim Elefanten-Zählen die notwendige Anzahl an Fingern, denn hier stehen oft Hundertschaften an Dickhäutern, die Spaß beim Baden und Trinken haben.


8.-9- Tag: MO-DI Chobe Nationalpark F

Vor- und nachmittags Safaris. Zweimal erkunden wir das Reservat im offenen Safarifahrzeug, fahren am Wasser und am Flussufer entlang, suchen nach Spuren, folgen dann den Pisten durch Busch und Savanne. Unsere Guides sind täglich im Reservat unterwegs, alle ihre Sinne sind darauf eingestellt, für uns die atemberaubenden Momente zu finden. Manchmal verrät sich die Natur auch selbst, wenn große Ansammlungen von Aasgeiern in den Bäumen ungeduldig auf ihren Anteil von einer zumeist erfolgreichen nächtlichen Jagd warten. An den beiden Nachmittagen geht es wieder per Boot die Flussufer entlang, wo riesige Warane Unruhe im Unterholz stiften, große Krokodile und Nilpferdherden auf den Uferbänken sich vom den letzten Sonnenstrahlen aufwärmen lassen. Die Sonnenuntergänge sind etwas ganz Besonderes, zumeist farbenprächtig und von letzten Rufen der Tierwelt begleitet, bevor es dunkel wird.


10. Tag: MI Tourende F

Mit  einem Transfer zum Flughafen Kasane endet diese Tour.  Je nach Abflugzeit wäre eventuell am frühen Morgen optional eine letzte Safari möglich.