Grosse Hispaniola-Rundreise: Dominikanische Republik - Haiti

Santo Domingo - Barahona - Lago Enriquillo - Cachote - Port au Prince - Jacmel - Les Cayes - Port Salut - Port a Piment - Aquin - Cote des Arcadins - Montrouis - Cap Haitien - Milot - Monte Cristih - Santiago - Jarabacoa - Las Terrenas - NP Los Haitises
21-Tage-Tour ab
4.890 €

Ihr Berater für diese Reise:

Frank Fischer

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Umfassend
Tourcode: 745405

Reiseverlauf

Santo Domingo - Barahona - Lago Enriquillo - Cachote - Port au Prince - Jacmel - Les Cayes - Port Salut - Port a Piment - Aquin - Cote des Arcadins - Montrouis - Cap Haitien - Milot - Monte Cristih - Santiago - Jarabacoa - Las Terrenas - NP Los Haitises

21-Tage-Tour

1. Tag: Abflug - Santo Domingo

Flug von Frankfurt nach Santo Domingo.


2. Tag: Santo Domingo - Barahona FM

Transfer in die Altstadt von Santo Domingo. Heute lernen wir die erste europäische Stadt in Amerika auf einer ausführlichen Stadtbesichtigung kennen. Anschl. Fahrt nach San Cristóbal. Die Fahrt führt in die Provinz Peravia und in die Zuckerrohr-Region. Wir erreichen die an der "Bahia de Neiba" gelegene Provinzhauptstadt Barahona. Entlang der malerischen Küstenstraße fahren wir nach Paraiso.


3. Tag: Bahia de las Aguilas F

Fahrt zum kleinen Hafen und Fischerort Cabo Rojo.  In Las Cuevas leben noch Einwohner in Höhlen. Bootsfahrt zum wohl schönsten Naturstrand, der Bahía de las Aguilas im Nationalpark Jaragua.


4. Tag: Bergdorf Cachote FM

Heute entdecken wir den östlichen Teil des Nationalparks Sierra Baoruco mit dem einmaligen Nebelwald im Bergdorf Cachote. In einem geländegängigen Fahrzeug nehmen Sie von La Cienega aus an Höhe zu und haben von einem Aussichtspunkt aus eine wunderbare Sicht auf die Strände von Paraiso und den Fluss Nizaito. Während der Fahrt wird öfter Rast gemacht, um die vielfältigen landwirtschaftlichen Anbauten wie Kaffee, Kakao und tropische Früchte zu besichtigen. Auf rund 1.400m ü. M. sind wir inmitten des kalten tropischen Nebelwaldes, in welchem über 45 endemische Vogelarten identifiziert wurden. In diesem Vogelparadies machen wir Mittagspause, bevor wir zu einer kurzen Wanderung Richtung Cachote aufbrechen. Unterwegs wird uns die vielfältige Pflanzenwelt erklärt. In Cachote treffen wir auf die lokale Bevölkerung, die noch ohne Wasser und Elektrizität lebt. Durch den Regenwald von Paraiso passieren wir das Dorf Villa Nizao, das sich in einem fruchtbaren Tal befindet. Hier werden vor allem Orangen, Kokosnüsse und Mangos angebaut. Hier haben wir Gelegenheit in einem Fluss zu schwimmen, der auch für die lokalen Kinder als beliebter Spielplatz gilt. Im Anschluss fahren wir nach Barahona zurück.


5. Tag: Laguna de Oviedo FM

Entlang der malerischen Küstenstrasse mit fantastischen Ausblicken fahren Sie via San Rafael und Paraiso in Richtung Los Patos. Hier ziehen sich noch geschlossene Urwälder die Berghänge hinauf. Besonders üppig gedeiht der tropische Regenwald dort, wo Taleinschnitte mit Flussläufen geschützte Nischen bilden. Es bieten sich Ihnen unterwegs immer wieder Gelegenheiten für Fotostopps mit einzigartigen Fotomotiven. Die Fahrt führt Sie weiter nach Enriquillo, einem kleinen Fischerdorf, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint - hier geht alles sehr gemächlich zu. In Oviedo erreichen Sie die Laguna de Oviedo, eine Süß-Salzwasser-Lagune, welche nur durch einen schmalen Landstrich vom Meer getrennt ist. Nach einer kurzen Wanderung entlang der Lagune besteigen Sie ein Boot, welches Sie am Ufer der Lagune entlangfährt. Sie entdecken eine trockene, fast wüstenartige Vegetation und bestaunen eine Anzahl verschiedener Großvögel, wie Reiher, Löffler und Enten. Die Laguna de Oviedo besitzt insgesamt 22 Inseln, welche in der Größe sehr unterschiedlich sind.
Hier bietet sich Ihnen bei einer Inselbesichtigung die einmalige Chance, Leguane in der freien Natur zu beobachten. Die Wanderung führt Sie quer über die kleine Insel, durch eine karge und kakteenbestückte Vegetation, zu einem Aussichtsturm. Von hier aus haben Sie eine fantastische Sicht über die Lagune und den Jaragua Nationalpark, das karibische Meer und die Berge der Sierra de Bahoruco. Auf der anschließenden Bootsfahrt nähern Sie sich der größten Flamingokolonie der Dominikanischen Republik. Die Fahrt führt zurück in Richtung Barahona und bei Los Patos laden erfrischende Flussläufe sowie der Kieselstrand zum Baden ein.


6. Tag: Port-au-Prince FA

Nach dem Frühstück verlassen wir Barahona und begeben sich in Richtung Grenze zum Nachbarland Haiti, vorbei an der Lagune Cabral und dem Lago Enriquillo. Der Lago Enriquillo gehört zu den reizvollsten Gebieten des Landes und liegt fast 40 m unter dem Meeresspiegel. Die Gegend ist heiss und trocken, allerdings durch Quellen und kleine Flüsse stellenweise überaus fruchtbar.
Nach der Grenzüberquerung passieren wir zahlreiche kleine farbenfrohe Dörfer, Marktstände voller tropischer Früchte und Gemüsesorten und fahren vorbei an Zuckerrohrfeldern und Bananenplantagen. Wir statten dem Kunsthandwerksdorf „Village de Noailles“ einen kurzen Besuch ab, wo die kunstvoll verzierten und bemalten Gegenstände aus Blech und Metall hergestellt werden. Wir können die Gelegenheit nutzen, unser Urlaubssouvenir direkt aus einer der lokalen Werkstätten zu erwerben. Weiterfahrt zum historischen Park „Canne à Sucre“. In diesem kleinen Museum über den Prozess des Zuckerrohrs erfahren wir alles über das Gold der Karibik, auch seine Schattenseiten. Hier bestaunen wir gut erhaltene Arbeitsgeräte des Zuckergewinnungsprozesses aus den letzten Jahrzehnten, sowie eine Dampflokomotive aus dem 20. Jahrhundert. Das Mittagessen wird auf dem Museumsgelände eingenommen. Anschliessend fahren wir in die Hauptstadt Port-au-Prince.


7. Tag: Port-au-Prince FM

Heute unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt, um die Hauptstadt kennenzulernen. Statten Sie dem historischen Museum „Musée du Panthéon National Haïtien“ einen Besuch ab. Das Museum beherbergt geschichtlich und kulturell interessante Relikte aus der Zeit der Tainos, der Zeit der Kolonialisierung sowie der Zeit der Befreiung aus der Sklavenschaft.
Eines der Wahrzeichen des Wiederaufbaus nach dem Erdbeben in 2010 ist der Eisenmarkt. Der Eisenmarkt wurde zeitgleich mit dem Eiffelturm in Paris entworfen und gebaut. Die zwei symmetrischen, durch einen Pavillon verbundenen Hallen waren ursprünglich für Kairo bestimmt, fanden dann aber doch den Weg nach Haiti, wo sie 1892 errichtet wurden. Heute, frisch gestrichen in rot und grün, ragt der Eisenmarkt aus den Ruinen des ehemaligen Stadtzentrums von Port-au-Prince heraus und ist schon von Weitem zu sehen. Sie besuchen diesen lebhaften Markt, erfahren alles über dessen Geschichte und erleben das alltägliche Marktgeschehen hautnah. Anschliessend bestaunen Sie die für Haiti berühmten „Lebkuchenhäuser“. Viele der bunt verzierten Holzhäuser sind architektonische Schätze aus der Jahrhundertwende.
Begeben Sie sich auf eine Reise in die historische, aber auch heute noch funktionstüchtige, Rumdistellerie des weltbekannten Barbancourt Rums. Hier haben Sie die einzigartige Möglichkeit hinter die Kulissen eines der wichtigsten Bestandteile Haitis zu blicken. Nehmen Sie Teil auf eine Tour durch die verschiedenen Prozesse der Herstellung des Rums: Zuckerrohrpresse, Distillerie, Verfeinerung, Rumkeller, Abfüllung und Verpackung. Zum krönenden Abschluss darf natürlich eine Rum-Degustation nicht fehlen. Im historischen und viktorianischen Hotel Oloffson nehmen Sie auf der Terrasse, auf der Graham Greene das Buch „The Comedians“ schrieb, Ihr Abendessen ein. Das Hotel Oloffson wurde durch den Film aus dem Jahr 1967 mit Starbesetzung (Elizabeth Tailor und Richard Burton) weltweit berühmt und das schön verzierte Gebäude beeindruckt noch heute mit seinem kolonialen Charme.


8. Tag: Jacmel FA

Heute fahren Sie in den Süden des Landes. Beim Verlassen der Hauptstadt passieren Sie belebte Stadtgebiete von Port-au-Prince, die von Armut geprägt sind. Die noch immer vorhandene Zeltlager lassen auch heute noch an die tragische Naturkatastrophe von 2010 erinnern. Hier sind die Straßen besonders belebt und es tümmeln sich viele Markthändler, die auf der Strasse sämtliche Produkte anpreisen. Die kurvenreiche Strasse führt Sie weiter nach Jacmel. Die Stadt Jacmel, die viertgrösste Stadt Haitis und eine bekannte Kunststadt, welche mit viel Geschichte verzaubert. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einer wichtigen Hafenstadt, von der vor allem Kaffee verschifft wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts liefen die meisten Dampfschiffe auf dem Weg zwischen der Karibik und Europa den Hafen Jacmels an. Die Stadt war die erste Stadt in der Karibik mit einer Telefonanbindung und Wasserversorgung. Heute bezaubert Jacmel mit den historischen, zum Teil morbid-charmanten Lebkuchenhäusern und ist das Zentrum der haitianischen Kunstszene und des Kunsthandwerks. Im berühmten kolonialen Hotel Florita nehmen Sie ihr typisch haitianisches Mittagessen ein.
In den Bergen, besichtigen Sie anschließend das Naturwunder der „Bassin Bleu“ Wasserfälle. Der Besuch dieser versteckten Wasserfälle und natürlichen Schwimmbecken beginnt mit der Anfahrt auf einer abenteuerlichen Strasse, sowie einer ca. 15 minütigen Wanderung. Bassin Bleu liegt inmitten atemberaubender Natur mit wunderbarer Flora und Fauna und einer beeindruckenden Vogelwelt. Hier haben Sie die Gelegenheit sich in den natürlichen Schwimmbecken zu erfrischen. Besonders die Abenteuerlustigen kommen bei den Kletter- und Rutschpartien auf ihre Kosten.


9. Tag: Fort Oge F

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Wanderung zum bekannten „Fort Oge“ außerhalb Jacmels. Diese Festung, welche ihren Namen einer der wichtigsten Figuren der haitianischen Revolution, Vincent Oge, zu verdanken hat, wurde 1818, 14 Jahre nach der Unabhängigkeit Haitis, gegen eine mögliche Rückkehr der Franzosen errichtet. Tauchen Sie ein in die Geschichte Haitis und die Spannungen nach der Unabhängigkeit. Haiti war das este Land Lateinamerikas, das sich aus dem Status einer Kolonie befreite und 1804 die Unabhängigkeit erlangte. Nach Ihrer Rückkehr nach Jacmel, was vorallem für den im Frühjahr ausgibig gefeierten Karneval bekannt ist, bietet sich Ihnen die Gelegenheit die unzähligen kleinen Kunstgalerien und Handwerkstätten der lokalen Papier-Maché Künstler zu besuchen. Hier werden die aufwändigen Masken bereits ein Jahr im Voraus hergestellt und bunt bemalt. Eventuellen finden Sie hier auch das ein oder andere Souvenir. Während der anschließenden Stadttour flanieren Sie durch die alten Gassen und erfahren alles über die Geschichte dieser charmanten Hafenstadt.


10. Tag: Les Cayes - Port Salut F

Nach dem Frühstück brechen Sie auf in Richtung Südwesten Haitis. Sie durchqueren viele kleine Dörfer, die mit
ihrem Marktgeschehen teilweise einen chaotischen Eindruck erwecken. Durch die Berge und durch saftige grüne Landschaften geht es dann wieder in Richtung Süden. Zunächst machen Sie einen Abstecher in die Berge und besuchen den Wasserfall „Saut Mathurin“. Dieser wird auch als eines der schönsten Naturwunder der Karibik bezeichnet und zählt zu den größten Wasserfällen Haitis. Umgeben von unberührter Natur, einzigartiger Flora und Fauna fällt das Wasser über 30 Meter in ein natürliches Becken, welches zum Baden einlädt, ab. Springen Sie in das kühle Nass und genießen die üppige Vegetation, welche Sie nun aus einer anderen Perspektive bestaunen können. Nach einer ausgiebigen Badepause geht es weiter nach Port Salut.


11. Tag: Port-à-Piment F

Heute erwartet uns ein abteuerlicher Tag, wir besuchen die Grotte Marie-Jeanne in der Nähe von Port-a-Piment. Wir entdecken die einzigartige unterirdische Landschaft eines der größten Höhlensysteme der Karibik. Nach einer etwa 20 minütigen Wanderung erreichen Sie die von einem Hügel zugängliche Grotte mit ihren grotesken und beeindruckenden Felsskuspturen und erfahren Sie alles über die Naturgeschichte der Region. Am Nachmittag besuchen Sie die Wallfahrtsstätte „500 Marches de la Medaille Miraculeuse“. 500 Stufen schlängeln sich durch einen Wald den Berg empor bis Sie schließlich das Kreuz erreichen. Der Ausblick auf die Umgebung und das Hinterland entschädigt für den Aufstieg zur mystischen Wallfahrtsstelle. Dieses Heiligtum verankert die spirituelle Wirklichkeit von Haiti als Quelle des Lebens und des Glaubens. Haiti ist ein mystisches Land, ein Land mit Ehrfurcht und Pracht gefüllt. Werden Sie selbst Teil dieser Macht und des Glaubens und erleben Sie die Pilger, wie sie sich mit ihren Geistern und den Geistern ihrer Vorfahren verbinden.


12. Tag: Aquin  Port-au-Prince  Côte des Arcadins F

Heute geht es zurück in die Hauptstadt. Nach einem Mittagsstopp bei Aquin erreichen Sie Port-au-Prince am Nachmittag und Weiterfahrt zum Aussichtspunkt von Boutilliers, wo Sie einen wunderschönen Ausblick über die Hauptstadt und die Küste geniessen, bevor Sie zur Côte des Arcadins aufbrechen.


13. Tag: Montrouis – Cap Haitien F

Fahrt nach Montrouis mit kurzem Besuch des Ortes. Besuchen Sie das Museum „Ogier-Fombru“, welches sich auf einer alten Zuckerrohrplantage befindet und spannende Ausstellungsstücke, von der präkolombianischen Zeit bis hin zur Kolonialzeit von 1794 aufzeigt. Im Anschluss brechen Sie auf an die Nordküste Haitis zur Hafenstadt Cap Haitien. Die Stadt wurde 1670 gegründet und war für etwa ein Jahrhundert die Hauptstadt der französischen Kolonie Haiti und von 1806 bis 1820 Hauptstadt des haitianischen Nordstaates. Heute ist sie das wirtschaftliche Zentrum der Region. Bewundern Sie beim Stadtrundgang die Häuser im Kolonialstil mit ihren besonderen architektonischen Merkmalen. Im Stadtzentrum am Place d`Armes stehen die Präfektur, ein Museum und die Kathedrale mit ihrer mächtigen Kuppel.


14. Tag: Milot F

Frühmorgens brechen Sie nach Milot auf, um die berühmte Citadelle Laferrière von Henri Christophe zu besichtigen (UNESCO Weltkulturerbe). Die schiffsförmige Festung liegt auf 950 Meter über dem Meeresspiegel und ist etwa 9.000 qm groß. Geniessen Sie die atemberaubende Aussicht auf die umliegende hügelige Landschaft bei der man gelegentlich sogar das Meer sehen kann. Besichtigen Sie außerdem den Palast von Sans-Souci, der damals Sitz des Königs Henri Christophe war. Das Schloß war dem gleichnamigen Bauwerk in Potsdam nachempfunden und sehr prunkvoll eingerichtet. Der Kuppelbau der Schloßkapelle „Chapelle Royale“ mit seinem zeitgenössischen Marmoraltar ist heute noch in einem guten Zustand und gibt Ihnen einen schönen Eindruck davon, wie es damals aussah. Im Anschluss wartet ein nationaltypisches Mittagessen auf Sie. Danach Rückfahrt nach Cap Haitien. Spazieren Sie am Nachmittag noch etwas durch die verwinkelten Gässchen der Stadt und gehen Sie auf Entdeckungstour.


15. Tag: Monte Cristi F

Heute geht es zurück ins Nachbarland. Auf dem Weg dorthin statten Sie dem „Fort Liberté“, kurz vor der Grenze, einen Besuch ab. Fort Liberté ist eine der ältesten Stadtgründungen, die auf das Jahr 1578 zurück geht. Die Indianer und Spanier nannten sie Bayaha, die Franzosen gaben ihr bis zur Vertreibung im Jahre 1804 den Namen Fort-Dauphin.
Sie fahren über die Grenze und durch immer trockener werdende Landschaften nach Monte Cristi. Eine Reise nach Monte Cristi ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Der bekannte englische Pirat Sir Francis Drake nutzte diese Region, um seine Schiffe auszurüsten und um sie vor der spanischen Flotte zu verstecken. Im Zentrum des Parks von Monte Cristi steht die berühmte, 29 Meter hohe, Schweizer Quadratuhr. Sie ist die Einzige weltweit, die sich in einem Stahlturm befindet. Jede ihrer Seiten hat ein Ziffernblatt. Sie ist berühmt, da sie von der gleichen Ingenieurgesellschaft erbaut wurde, die auch den Eiffelturm in Paris errichtet hat. Vor der Ankunft im Hotel kurzer Besuch der Salinen. Monte Cristi ist eines der größten Meersalzproduktionsgebiete des Landes.


16. Tag: Santiago - Jarabacoa FA

Die heutige Fahrt führt Sie nach Santiago, der reichsten Stadt des Landes. Das Cibao Tal ist die landwirtschaftliche Schatzkammer der Insel. Hier werden Kaffee, Kakao, Tabak, Reis und Bananen angepflanzt. Es war schon zur der Zeit der Taíno Indianer stark besiedelt. Santiago ist die Wirtschaftsmetropole und zweitgrößte Stadt des Landes. Hier geht es lange nicht so hektisch zu wie in der Hauptstadt. Besichtigen Sie eine Zigarrenfabrik, wo Ihnen alles über die Tabakverarbeitung erklärt wird. Seit einigen Jahren hat die Dominikanische Republik der Nachbarinsel Kuba im Anbau und in der Verarbeitung der Tabakpflanze Rang und Namen abgelaufen. Es bietet sich Ihnen außerdem ein Fotostopp bei dem schon von weitem sichtbaren Wahrzeichen der Stadt, dem Heldenmonument.
Weiter geht es in die Dominikanischen Alpen. Sie erreichen Jarabacoa, auf 600 m über dem Meeresspiegel. Jarabacoa ist umgeben von Pinienwäldern, Bergen und Tälern der Flüsse „Rio Yaque del Norte“ und „Rio Jimenoa“. Das ganze Jahr über herrschen hier frühlingshafte Temperaturen. Der Luftkurort ist das Zentrum für Wanderfreunde und Naturliebhaber. Es werden hier unzählige abenteuerliche Sportarten angeboten. Sie besichtigen den charmanten Ort Jarabacoa und besuchen die Kaffeefabrik „Monte Alto“, wo Ihnen alles über den Anbau und die Verarbeitung des Kaffees erklärt wird. Selbstverständlich gibt es auch eine Kaffeeprobe. Unternehmen Sie eine Wanderung zu einem der bekannten Wasserfälle „Salto Baiguate“ oder „Salto Jimenoa“.


17. Tag: Jarabacoa FMA

Es erwartet Sie ein Tag voller Aktivitäten und Abenteuer. Sie bestimmen selbst, an welcher Aktivität Sie teilnehmen möchten. Die Touren dauern jeweils einen halben Tag und werden von ausgebildeten Führern und Reiseleitern - zum Teil auch deutschsprechend - begleitet. Sie sind rechtzeitig für das Mittagessen zurück auf der Rancho Baiguate. Am Nachmittag können Sie ganz einfach mal die Seele baumeln lassen und die herrliche Frische in dieser wunderschönen Natur geniessen.


18. Tag: San Francisco de Macoris - Las Terrenas FM

Heute geht es in Richtung Nordosten zur Halbinsel Samaná. Sie passieren Moca, berühmt für seine tapferen Männer und sein Eisenbahndenkmal. In der Umgebung der Kleinstadt wird viel Kaffee und Kakao angebaut, was dem Ort den wirtschaftlichen Aufschwung bescherte. Am Stadtrand von Salcedo besichtigen Sie die Skulptur und das Museum der „Tres Hermanas Mirabal“. Die Mirabal-Schwestern María Teresa, Minerva und Patria, welche sich gegen die jahrzehntelange Diktatur Trujillos stellten, wurden 1960 nach einem Besuch ihrer inhaftierten Männer kaltblütig von den Soldaten Trujillos ermordet. Diese Gräueltat löste im In- und Ausland große Empörung aus.
Durch ein fruchtbares Tal geht es weiter in Richtung San Francisco de Macoris. Im Schatten großer Urwaldbäume gedeiht hier Kakao, der teilweise an den Straßenrändern zum Trocknen ausgebreitet wird. Am Wegesrand sind auch zahlreiche Anpflanzungen von Papaya, Bananen, Mango und Königspalmen zu sehen. Auf den Viehweiden grasen schwarzbunte Holsteiner, rotbraune Angeliter und Zeburinder. Sie besichtigen den „Sendero de Cacao“, die Kakaoroute. Hier haben Sie die einmalige Möglichkeit, auf der Kakaoplantage „Hacienda La Esmeralda“, welche weltweit bekannte Schokoladenfabriken beliefert, alles zu erfahren, von der Kakaobohne bis hin zur Schokoladen-verarbeitung. Sie nehmen aktiv an der Ernte teil und pflanzen Ihren eigenen Kakaobaum. Mit dem Zertifikat, welches Sie anschliessend erhalten, können Sie, wann immer Sie wollen, die Farm besuchen und sehen, wie Ihr Baum wächst und gedeiht. Selbstverständlich gehört auch eine Kakao- und Schokoladenverkostung zum Programm. Ein Mittagessen wird während der Führung angeboten.
Im Anschluss fahren Sie weiter nach Nagua, wo Sie den atlantischen Ozean erreichen. In dieser Umgebung gibt es besonders schöne Naturstrände. Auf dem Weg werden Sie auf Verkaufsbuden aufmerksam, an denen Spanferkel geröstet werden. Die 63 km lange und zwischen 10 und 20 km breite Halbinsel Samaná ist geprägt durch eine paradiesische Tropenlandschaft mit einsamen Stränden in versteckten Buchten, sauberen Gebirgsflüssen, schroffen Felsküsten und einer reichen Vogelwelt. Lebhaftes Zentrum der Nordostküste ist Las Terrenas. Hier spüren Sie noch den Zauber der Karibik. Der Strand ist naturbelassen und vereinzelt finden Sie Kokosnüsse im Sand.


19. Tag: Nationalpark Los Haitises

Die Bootstour führt Sie in den Nationalpark «Los Haïtises». Dieser ist einer der interessantesten und eines der größten noch unberührten Areale feuchttropischen Urwalds in der Karibik. Der Ausflug führt in die Küstenzone des über 200 km² umfassenden Schutzgebietes. Entlang der Küste zieht sich ein gewaltiger grüner Mangrovengürtel und über 50 kleine Inseln bilden ein Labyrinth an Wasserwegen. Die Oberflächenform ist sehr unregelmäßig und besteht zumeist aus Kalksteinhügeln von 200 bis 300 m Höhe. Über Jahrmillionen haben hier die Niederschläge Höhlen ausgewaschen. Diese boten schon der Urbevölkerung Schutz und Steinritzungen belegen dies noch heute. Sie besichtigen eine Höhle und entdecken die Einzigartigkeit dieses eindrucksvollen Nationalparks. Das Parkareal stellt eines der bedeutendsten Rückzugsgebiete der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt dar.
Jedes Jahr von Januar bis Ende März trifft sich in den Gewässern der Dominikanischen Republik fast der gesamte Buckelwalbestand des Nordatlantischen Ozeans. In diesen warmen und geschützten Küstengewässern findet sowohl die Paarung, als auch die Geburt der Walkälber statt. Die Bucht von Samaná ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an dem man die Walkälber mit ihren Müttern hautnah erleben kann. Auch können Bullengruppen in ihren Kämpfen um die Weibchen beobachtet werden. Bei guten Wetterbedingungen haben Sie die einzigartige Möglichkeit die Walgesänge der Bullen live zu erleben. Unser Ausflugspartner vor Ort zeichnet sich besonders durch sein respektvolles und nachhaltiges Whale-watching aus und verfügt über ein qualifiziertes wissenschaftliches Team, welches Sie mit vielen Insider Informationen versorgen wird. Werden Sie Teil dieses einzigartigen Naturschauspiels!


20. Tag: Rückflug F

Vormittags noch Zeit am Strand. Nachmittags Transfer nach Santo Domingo und Heimflug.


21. Tag: Rückkunft

Nachmittags Rückkunft in Deutschland.