Sardinien - der kleine Kontinent

Olbia - Costa Smeralda - Galtelli - Oliena - Santa Cristina - Sant'Antioco - Nebida - Cagliari - Tharros - Bosa - Alghero - Santu Antine - Sant' Andrea Priu - Capo Caccia - Alghero - Olbia
8-Tage-Tour ab
1.950 €

Ihr Berater für diese Reise:

Ariana Seifried

+49 (0)6174/2902-27

Kultur +
Tourcode: 803415

Reiseverlauf

Olbia - Costa Smeralda - Galtelli - Oliena - Santa Cristina - Sant'Antioco - Nebida - Cagliari - Tharros - Bosa - Alghero - Santu Antine - Sant' Andrea Priu - Capo Caccia - Alghero - Olbia

8-Tage-Tour

1. Tag: SA Hinflug - Olbia A

Flug mit LUFTHANSA nach Olbia. Nach Ankunft Empfang durch unseren deutsch spr. den Reiseleiter und Transfer zu unserem  Hotel im Raum Orosei/ Costa Smeralda.


2. Tag: SO Galtelli - Oliena FA

Fahrt nach Galtelli, ein ehemaliger Bischofssitz. Auf unserem Rundgang durch die Gassen mit weiß getünchten kleinen Häusern, Innenhöfen und kleinen Loggien gelangen wir zur ehemaligen romanischen Kathedrale San Pietro. Vorbei an Lavatafeln und Kalkbergen geht es weiter nach Oliena, eine der interessantesten Ortschaften von Sardinien, in der Handwerk und Traditionen noch eine wichtige Rolle spielen. Besonders bekannt ist die Ortschaft für seinen Filigran-Schmuck und seine seidenbestickten Schals. Verwinkelte Gassen, niedrige Häuser mit kleinen Höfen, Außentreppen
und ungewöhnlich gestalteten Kaminen charakterisieren den alten Ortskern, in dem fast ein ganzes Dutzend an kleinen schlichten Kirchen stehen. Bei einem leckeren Imbiss genießen wir typisch sardische Spezialitäten und hören dazu den sardischen Gesang “Canto a Tenores”. Weiterfahrt zum Brunnenheiligtum von Santa Cristina, wo wir die Geheimnisse des archaischen Wasserkultes erkunden. Im Herzen Sardiniens zwischen den Bergen von Arbus und umgeben von wunderschöner mediterranischer Vegetation werden wir unser elegantes Hotel für die nächsten drei Nächte beziehen.


3. Tag: MO Sant'Antioco - Nebida FA

Die mit dem Festland durch eine Landenge verbundene Insel Sant'Antioco ist die älteste phönizische Siedlung Sardiniens (780 v. C. gegründet). In der bunten Ortschaft werden wir im archäologischen Museum die wichtigsten Etappen der antiken Stadtgeschichte entdecken und im Byssus-Museum die beeindruckende Kunst der Muschelseidenherstellung kennenlernen. Die Straße nach Nebida führt entlang der sogenannten Zuckerhutküste mit einigen der schönsten Ausblicke auf die ganzen Insel. Ein kleiner Rundgang in Nebida ermöglicht es, diese Landschaft in Ruhe zu genießen.


4. Tag: DI Cagliari FMA

Cagliari ist mit seinen monumentalen Bauten, dem geschäftigen Hafenviertel und seiner Lage zwischen Kalkfelsen und Salzseen eine Insel in der Insel. Zunächst besuchen wir die wichtigste Wallfahrtskirche Sardiniens auf dem Bonaria-Hügel. Hier erfahren wir, was Buenos Aires mit dieser Kirche gemeinsam hat. Danach Stadtrundgang durch das Altstadtviertel Castello. Wir besichtigen die Kathedrale und das archäologische Museum, um dabei die Geschichte der Insel von der Jungsteinzeit bis in die Neuzeit kennenzulernen. Im Hafenviertel Marina wird uns auf Holzbrettern ein deftiges sardisches Essen mit Spezialitäten des Campidano serviert. Vom Monte Urpino aus genießen wir die  tolle Aussicht auf die alten Salinen, in denen sich an manchen Tagen Hunderte von Flamingos aufhalten. Davor erstreckt sich der herrlich lange Sandbogen des Poetto Strandes mit vielen einladenden Kaffeebars. Anschliessend Rückfahrt ins Hotel.


5. Tag: MI Tharros - Bosa - Alghero FA

Heute geht es wieder in den Norden der Insel. Vor Oristano ragt über die Häuser hinweg die Kirche Santa Giusta, eine romanische Kirche des 12. Jhd. mit römischen Spoglien. Entlang der Seen von Santa Giusta und Cabras erreichen wir die Sinis-Halbinsel Tharros, die einst wichtigste Handelsstadt der Phönizier und Karthager auf Sardinien war. Die Ausgrabungsstätte ist eingebettet in eine außergewöhnlich schöne und einsame Landschaft. Weiter geht es nach Bosa, das allein seiner Lage am Fluss wegen eine der attraktivsten Städte der Insel ist. Die Burg der Malaspina thront über den engen Gassen der pittoresken Altstadt mit spanischem Flair. Eine Verkostung des Malvasia mit kleiner kleiner Probe der Schokolade von Suni kann man hier nicht versäumen. Der Malvasia der Familie Columbu ist in Kennerkreisen Kult. Entlang bizarrer, verwitterter Küste fahren wir schließlich nach Alghero, das kleine Barcelona von Sardinien.


6. Tag: DO Santu Antine - Sant'Andrea Priu FMA

Nach dem Frühstück werden wir das sogenannte „Tal der Nuraghen“ kennenlernen. In Gebäuden neben der hübschen romanischen Kirche San Pietro di Sorres leben noch Benediktiner, die wertvolle Bücher nach alter Tradition restaurieren. In Santu Antine besichtigen wir eine der imposantesten Nuraghen und rätseln, wozu man diese Festungsbauten mit all ihren Türmen, Höfen, Wehrgängen und Schießscharten errichtete. Im mittelalterlichen und verlassenen Rebecu essen wir in einer Trattoria zu Mittag, bevor es zur vorgeschichtlichen Nekropole Sant’Andria Priu geht, die in sich ein Juwel birgt: die älteste frühchristliche Felskirche Sardiniens. Rückfahrt nach Alghero.


7. Tag: FR Capo Caccia FA

Heute besuchen wir Alghero und entdecken während eines Stadtrundgangs die Geschichte und Eleganz dieser Hafenstadt, die noch von Türmen, Bastionen und hohen Mauern geschützt wird. Bei einer Weinprobe in einer kleinen Kellerei lernen wir die typisch sardischen Rebsorten kennen. Abschließende Panoramafahrt zur Steilküste am Capo Caccia, westlichster Punkt der Insel.


8. Tag: SA Heimreise F

Heute schließen wir den Kreis und fahren zurück nach Olbia. Je nach Abflugszeit besuchen wir unterwegs die berühmteste Kirche der Insel, SS. Trinità di Saccargia, die mit ihrem schwarz-weiß gestreiften Mauerwerk begeistert. Ein letzter nachhaltiger Eindruck dieses außergewöhnlichen Fleckchens auf unserer Erde. Arrivederci Sardegna. Rückflug nach Frankfurt.