Namibia – unter Freunden

Kalahari-Wüste - Namib-Wüste - Swakopmund - Erongo-Region - Etosha-Nationalpark - Waterberg - Windhoek
14-Tage-Tour ab
1.995 €

Ihr Berater für diese Reise:

Heike Thomas

+49 (0)6174/2902-16

Tourcode: 813617

Reiseverlauf

Kalahari-Wüste - Namib-Wüste - Swakopmund - Erongo-Region - Etosha-Nationalpark - Waterberg - Windhoek

14-TAGE-TOUR

1. Tag: SO Kalahari-Wüste A

Vormittags Abfahrt von Windhoek in die Ausläufer der Kalahari-Wüste. Am trockenen Auab-Fluss befindet sich unser Gästehaus an einem Ort mit historischer Bedeutung (ca. 380 km). Einst standen hier Baracken und Ställe deutscher Schutztruppen und ihren Kamelen. Farbenprächtige Sonnenuntergänge abgelöst von einem atemberaubenden Sternenhimmel prägen die unberührte Wildnis.


2. Tag: MO Namib-Wüste FA

Fahrt zum Naukluft-Massiv. Hier liegt unsere bereits 1896 als Außenstation des damaligen „Kaiserlichen Landgestütes Nauchas“ gegründete - und bis heute bewirtschaftete - Farm (ca. 380 km). Unterwegs Rundgang im kuriosen Schloss Duwisib.


3. Tag: DI Namib-Wüste FA

Ausflug in die Namib-Wüste. Rundum die Lehmsenke Sossusvlei gibt es einige der höchsten Dünen unserer Erde zu bestaunen. Im offenen Fahrzeug - oder wandernd, wer eher nahe der Grasnarbe unterwegs sein möchte - geht es in das Sandmeer. Wer will, erklimmt die Dünenkämme und stürmt den "Dünengipfeln" entgegen, blickt von oben auf die dahinterliegenden gigantischen Weiten. Dann der Rundgang in der Sesriem-Schlucht, in guten Regenjahren fließt der Tsauchab-Fluss durch dieses Canyon bis in die Wüste.


4. Tag: MI Swakopmund F

Fahrt über Solitaire, den Ghaub Pass und durch das Kuiseb Canyon - unterwegs Einblicke in das mondoberflächenähnliche "Tal des Mondes" und Besichtigung der merkwürdigen Welwitschia Mirabilias, eine Pflanze, die nur in der Namib Wüste vorkommt - nach Swakopmund (ca. 275 km). Einst als Hafen Deutsch Südwestafrikas geplant, landeten um 1894 die ersten Schutztruppen und erste Siedler an. Übernachtung in einem über hundert Jahre alten Hotel, wohl aber das führende Haus im Ort.


5. Tag: DO Swakopmund F

Heute ein freier Tag. Zwischen wilhelminischen Fassaden und alten Fachwerkbauten findet sich eine Vielzahl von Restaurants und Cafés. So auch das Café Anton - bereits von der dritten Generation geführt - welches seit über 50 Jahren deutsche Konditorware herstellt. Bienenstich, Apfel- und Schwarzwälder Kirschtorte etc., gebacken nach traditionellen Rezepten, genießen wir nachmittags bei einer Tasse gut gebrauten Kaffees.


6. Tag: FR Erongo-Region FA

Fahrt in die Erongo-Region. Rundgang bei der kuriosen Felseninsel Spitzkoppe, wo wir die Felsmalereien der San sehen (ca. 160 km).


7. Tag: SA Umgebung von Khorixas FA

Morgens Wanderung zu Bulls Party- und Elefantenkopf, zwei spektakuläre Felsformationen. Dann Fahrt zu einer der ersten und ältesten Gästefarmen (ca. 270 km) in Namibia mit traditioneller "Südwester"-Gemütlichkeit und Lebensweise. Die Hausherrin verwöhnt die Gäste mit exzellenter deutsch-namibischer Küche.


8. Tag: SO Etosha-Nationalpark FA

Fahrt in den Etosha-Nationalpark, vor über 100 Jahren vom Gouverneur von Lindequist als Naturschutzgebiet deklariert. Hier war einst der natürliche Wildbestand durch Wilderei und bedenkenlose Großwildjagd bis an den Rand der Ausrottung reduziert. Einfahrt bei Okaukuejo, einstige deutsche Polizei- und Militärstation im Süden des Nationalparks, heute Sitz der Parkverwaltung und des Ökologischen Instituts. Pirschfahrend geht es im Reisebus quer durch den Park mit Halt und Wildbeoabchtungen an den natürlichen Quellen, den Wasserlöchern und Tränken. Spätnachmittags Ankunft in unserem Rastlager in der Mitte des Parks (ca. 230 km).


9. Tag: MO Etosha-Nationalpark FA

Vom Reisebus aus Wildbeobachtungen im östlichen Teil des Parks. Mittags eine kurze Rast in Fort Namutoni, ebenfalls eine ehemalige Polizei- und Militärstation. Abends eine Safari mit Suchlicht im offenen Fahrzeug in Begleitung der Parkranger.


10. Tag: DI Umgebung von Otavi FA

Morgens während der Ausfahrt aus dem Reservat die letzten Wildbeobachtungen. Fahrt nach Otavi zu einer Gästefarm (ca. 230 km), die von Deutschen in vierter Generation betrieben wird. Nachmittags Entspannung auf der Terrasse, die das - auch bei Nacht beleuchtete - Wasserloch überblickt und die zur Wildbeobachtung einlädt.


11. Tag: MI am Waterberg FA

Fahrt über Otjiwarongo zum Waterberg, hier am Fuße des Waterberg Plateaus liegt ein zigtausend Hektar großes Naturparadies, die Farm Okosongomingo (ca. 220 km), seit 1909 im Familienbesitz. Heute ist die dritte Generation für diese Rinderzuchtfarm mit Gästebetrieb verantwortlich.


12. Tag: DO am Waterberg FA

Ausflug in das Hereroland nach Okakarara, wo wir die Geschichte und Tradition dieses Stammes kennenlernen: Auffallend ist die Bekleidung der Frauen, mehrlagig und wohl dem wilhelminischen Stil abgeguckt, mit einer Kopfbedeckung, die vermutlich den Hörnern der Rinder nachempfunden ist.


13. Tag: FR Windhoek FA

Fahrt zurück nach Windhoek (ca. 260 km). In Okahandja Halt an den Gräbern der Hereroführer Maherero und Hosea Kutaku, beides sind verehrte Stammes-Helden, die während des Aufstandes gegen deutsche Kolonialtruppen starben. HINWEIS: bei Termin -06 erleben wir den sogennanten Herero-Tag. Kein touristisches Spektakel, sondern ein ernsthaftes Gedenken an die Schlacht am Waterberg - inzwischen als Völkermord  eingestuft - begründet durch das Stammes- und Geschichtsbewusstsein der Herero. Dann Rundgang über den bunten Holzschnitzermarkt mit herrlichen Souvenirs. Spätnachmittags Ankunft in Windhoek. Unser Dinner heute Abend im Kaiserkrone-Restaurant.


14. Tag: SA Windhoek F

Vormittags Stadtrundfahrt mit Besuch des Schwarzen-Wohnviertels Katutura; hier - falls möglich - Einblick in eine Schule/Kindergarten/Waisenhaus, Rundgang im Alte Feste-Museum und dem neuen Independance Museum. Hier endet unsere Tour.


EIN OFFENES WORT

Unsere Fahrten häufig auf Schotterstraßen, mit unvermeidbarer Geräuschkulisse im Bus. Nicht überall erwarten wir in den Unterkünften Klimaanlagen. Als Gepäck bitte weiche Reisetaschen mitnehmen.