Kamerun - Zentralafrikanische Republik: Dzanga Sangha

Yaounde - Bertoua - Yokadouma - Lobeke NP - Libongo - Bayanga - Dzanga Sangha
15-Tage-Tour ab
4.990 €

Ihr Berater für diese Reise:

Frank Fischer

+49 (0)6174/2902-31

Abenteuer +
Tourcode: 715410

Reiseverlauf

Yaounde - Bertoua - Yokadouma - Lobeke NP - Libongo - Bayanga - Dzanga Sangha

15-Tage-Tour

1. Tag: SA  Abflug - Yaounde A

Flug via Brüssel nach Yaounde. Abends Ankunft und Transfer ins Hotel.


2. Tag: SO Yaoundé - Bertoua FMA

Morgens Aufbruch Richtung Osten nach Bertoua. Unterwegs lernen wir viel über die hier lebende Bantu-Bevölkerung. Übern. im einfachen Hotel.


2. Tag: MO Bertoua - Yokadouma FMA

Auf unserem weiteren Weg sind die Straßen ab Bertoua nicht mehr befestigt. Auf roter Sandpiste fahren wir bis tief in den Südosten Kameruns, wo wir die kleine Stadt Yokadouma erreichen. Unterwegs begegnen uns immer wieder Holztransporter mit wertvoller Ladung. Übern. in einem sehr einfachen Hotel.


4. Tag: MI-FR Yokadouma - WWF Camp Kombo FMA

Die Piste führt uns in immer dichter werdenden Regenwald. Am Straßenrand sehen wir immer wieder kleine Dörfer oder auch Hütten der Pygmäen. Aufgeregt laufen die Bewohner der Dörfer an den Straßenrand und winken uns teils schüchtern, teils freudig zu – Weiße sind hier noch immer eine Seltenheit. Gegen Abend erreichen wir das Camp Kombo, Hauptquartier des Lobeke NPs unter Leitung des WWF. Nach einem kurzen Rundgang durch das Camp und das angrenzende Dorf inmitten des Regenwaldes essen wir gemeinsam zu Abend und beziehen im Anschluss unsere Hauszelte im Camp Kombo.


6. Tag: MI Mambele (WWF Camp)-Lobeke-Nationalpark FMA

Frühmorgens fahren wir mit Geländefahrzeugen zum Eingang des Lobeke NP. Mit Tagesgepäck wandern Sie ca. 3h durch sekundären und schließlich primären Regenwald zur Petite Savane, einer Saline mit Beobachtungsplattform, in deren Nähe das Zeltlager für die nächsten Tage errichtet wird. Uns steht ein intensives Regenwalderlebnis bevor. Vom Zeltcamp aus unternehmen wir Ausflüge zu den Beobachtungsplattformen der Petit Savane. Die Plattformen im Lobeke NP wurden für Wissenschaftler zu Forschungszwecken an Salinen errichtet, die wegen ihrer Mineral- und Salzvorkommen viele Tiere anlocken. Mit großer Regelmäßigkeit lassen sich auf den Lichtungen Waldelefanten, Bongo- und Sitatunga-Antilopen, Westliche Flachlandgorillas, Büffel und unzählige Vögel beobachten. Auch unterwegs werden die kundigen Tracker die Ausflüge zum Erlebnis werden lassen. Wir lernen Spuren zu deuten und erfahren viel über Flora und Fauna. Dabei entdecken wir manch große und kleine Regenwaldbewohner - eine besondere Erfahrung in absoluter Wildnis! Zeltübernachtung.


7. Tag: MI Lobéké NP-Mambele WWF Camp FMA

Vormittags nochmals Tierbeobachtungen. Nachmittags, laufen wir zurück zu unseren Fahrzeugen am Eingang des Parks. Abendessen und Übern. im Camp Compo.


8. Tag: FR Mambele – Libongo – Bayanga FMA

Wir fahren weiter an die Grenze zur Zentralafrikanischen Republik. In der Grenzstadt Libongo am Sangha Fluss erledigen wir die Aus- und Einreiseformalitäten und besteigen die Pirogen, die uns nach Bayanga bringen. Unsere Unterkunft liegt gleich am Sangha Fluss, dem das Schutzgebiet seinen Namen verdankt. Wir beziehen unsere Chalets und haben vor dem Abendessen erste Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Mit etwas Glück sehen wir bereits Tiere. Von der großen Terrasse aus können wir den Sonnenuntergang über dem dichten Urwald genießen.


8.-10. Tag: SO-DI Dzanga-Sangha FMA

Das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha ist ein weltweit einzigartiges Rückzugsgebiet für Tiere, welches auf Initiative des WWF und der zentralafrikanischen Regierung vor mehr als 20 Jahren zur Rettung des Regenwaldes gegründet wurde. Unbehelligt von Wilderei und Holzeinschlag leben hier Flachlandgorillas, Bongo-Antilopen, Waldbüffel, Leoparden, Schimpansen und Riesenwaldschweine. Wir erfahren bei unserem Aufenthalt mehr über das WWF-Projekt, das Maßnahmen gegen Wilderei und Abholzung und zur Erhaltung der ursprünglichen Lebensweise der Ba'Aka-Pygmäen zum Ziel hat. Wir verbringen die Tage im Dzanga-Sangha mit verschiedenen Aktivitäten. Die Dzanga-Bai (Bai = Lichtung) lockt mit ihren mineralhaltigen Salinen besonders die seltenen Waldelefanten an, welche hier in einer seit 1990 währenden, systematischen Langzeitstudie erfasst werden. Nicht selten lassen sich bis zu 100 Elefanten auf der Lichtung beobachten. Beim Gorilla-Tracking haben wir die Chance, die 16 Mitglieder starke Gruppe um den mächtigen Silberrücken Makumba hautnah zu erleben. Wir unternehmen eine Pirsch auf eine habituierte Gruppe von Olivmangaben, welche in Rudeln von bis zu 50 Tieren auftreten, und entdecken bei einer Salinen-Wanderung mit Glück viele Tiere. Während unserer Unternehmungen begleiten uns neben Wildhütern auch Ba'Aka-Pygmäen, die noch in traditioneller Weise in dieser Region leben und kundige Waldkenner und Fährtenleser sind. Wir haben Gelegenheit, die Ba'Aka bei einer Netzjagd zu erleben und unterwegs mehr über die Nutzung verschiedener Pflanzen zu erfahren. 4 Übern. im Chalet.


11. Tag: MI Tag: Bayanga – Libongo – WWF Camp FMA

Mit der Piroge geht es zurück in die Grenzstadt Libongo. Wiedereinreise nach Kamerun und Fahrt zum WWF Camp Compo.


12. Tag: DO WWF Camp - Bertoua FMA

Heute eine lange Rückfahrt nach Bertoua. Übern. im einfachen Hotel.


13. Tag: FR FM

Rückkehr in die Hauptstadt Yaoundé. Nach der langen Fahrt Wir beziehen unsere Hotelzimmer und haben nach der langen Fahrt Gelegenheit, uns frisch zu machen.


14. Tag: SA Yaoundé – Heimflug F

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Yaoundé u.a. mit dem weitläufigen Regierungsviertel. Vom Mount Fébé aus haben wir eine einmalige Aussicht über die gesamte Stadt. Anschließend haben wir Gelegenheit, auf einem Handwerkermarkt im Stadtteil Tsinga Souvenirs zu erstehen, bevor wir zum Heimflug gebracht werden.


15. Tag: SO Rückkunft in Deutschland

Morgens Landung in Brüssel und Weiterflug zum deutschen Flughafen.