MS PLANCIUS: Ostgrönland und Polarlichter

Akureyri - Danmarks - Kap Hofmann Halbinsel - Scoresbysund - Ittoqqortoormiit - Akureyri
10-Tage-Tour ab
4.950 €

Ihr Berater für diese Reise:

Kerstin Stock-Knecht

+49 (0)6174/2902-50

Tourcode: 867404

Reiseverlauf

Akureyri - Danmarks - Kap Hofmann Halbinsel - Scoresbysund - Ittoqqortoormiit - Akureyri

10-Tage-Tour

1. Tag: Hinflug

Flug von Frankfurt nach Keflavik auf Island. Transfer zum ****Hotel in Reykjavik und Übernachtung.


2. Tag: Einschiffung FA

Am Morgen Abholung vom Hotel und etwa sechsstündige Busfahrt in den Norden Islands, nach Akureyri. Einschiffung auf unser Expeditionsschiff und Anker lichten.


3. Tag: Auf See FMA

Während unserer Fahrt durch die Dänemark-Straße, die Grönland von Island trennt, haben wir bereits erste Gelegenheit, die arktische Tierwelt zu beobachten. Uns begleiten Tölpel, Alken und Eissturmvögel, vielleicht auch Delfine und Orcas. Wahrscheinlich schon am Abend sichten wir um Kap Brewster herum die ersten uns entgegengleitenden majestätischen Eisberge.


4. Tag: Volquart Boons Küste FMA

Die raue, mit Gletschern bedeckte Ostküste Grönlands ist erreicht. Wir unternehmen eine erste Tour mit dem Zodiac entlang der imposanten Gletscherfronten und einen ersten Landgang in der Nähe eines Gletschers. Bei Danmarks Ø (Insel) sind die Ruinen einer vor 200 Jahren verlassenen Inuit-Siedlung zu sehen. Die kreisförmig angeordneteten "Zeltsteine" markieren die Sommerhäuser, während man die Winterhäuser etwas näher am Kap sehen kann. Es ist alles in einem erstaunlich guten Zustand, so dass man an den Häusern noch immer die einfachen, aber wirkungsvollen Warnanlagen für Eisbären ausmachen kann. Unsere Fahrt fürhrt uns weiter durch das wundervolle, mit Eisbergen gefüllte, Fjordsystem Richtung Westen.


5. Tag: Kap Hofmann Halvø FMA

Heute gehen wir auf der Kap Hofmann Halbinsel an Land, ein verlässlicher Platz, um die urtümlichen Moschusochsen zu sichten. Bei weiteren Anlandungen fällt uns die außergewöhnlich schöne Landschaft auf, die gerade jetzt im Herbst durch Flechten und Moose in wunderbare Farben getaucht ist. Wir dringen weiter in das verzweigte Fjordsystem des Scoresbysundes vor und genießen den Kontrast der Farben; an Land die herbstliche Färbung vor dem Hintergrund der dunklen Berge und der kalten, blauen Färbung der im Fjord treibenden Eisberge.


6. Tag: Scoresby Land FMA

Auf unserem Weg zum Südkap im Scoresby Land passieren wir gewaltige Eisberge, einige mehr als 100 Meter über der Wasseroberfläche und mehr als einen Kilometer breit. Einige von ihnen sind auf Grund gelaufen, denn der Fjord ist hier nur 400 Meter tief. In der Nähe des Südkaps sehen wir Ruinen der Winterhäuser aus der Thule-Kultur, in denen teilweise mehr als zwanzig Menschen gelebt haben, Grönlandwale gejagt und deren Wirbel zum Hausbau genutzt haben.


7. Tag: Ittoqqortoormiit FMA

Am Morgen unternehmen wir Landgänge an der Südküste von Jameson Land, in dessen herbstlicher Landschaft wir die Tierwelt bei ihren Wintervorbereitungen beobachten können. Am Nachmittag erreichen wir Ittoqqortoormiit. Die Siedlung ist mit ca. 450 Einwohnern die größte Siedlung im Scoresbysund und die nördlichste in Ostgrönland. Anschließend geht es wieder Richtung Süden und im größten Fjordsystem der Erde erleben wir erstaunliche Landschaften. Am Abend halten wir Ausschau nach den mystischen Nordlichtern.


8. Tag: Auf See FMA

Den gesamten Tag auf See halten wir Ausschau nach großen Walen und Zugvögeln. In der Nacht bestaunen wir bei guten Verhältnissen die Aurora Borealis (Nordlichter).


9. Tag: Akureyri F

Der Norden von Island ist wieder erreicht. Ausschiffung und Verabschiedung von unserem Expeditionsteam. Mit dem Bus queren wir erneut die Insel aus Feuer und Eis und erreichen am Abend unser Hotel in Reykjavik. ****Hotel.


10. Tag: Rückflug F

Am Morgen Transfer zum Flughafen nach Keflavik und Rückflug nach Frankfurt.


POLARLICHTER

Die nördlichen Polarlichter, wissenschaftlich "Aurora borealis" genannt, sind Leuchterscheinungen, die beim Aufeinandertreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre in polaren Regionen hervorgerufen werden. Auf der anderen Welthalbkugel heißt das Südlicht wissenschaftlich "Aurora australis". Vor über 200 Jahren glaubte man, dass Polarlichter Aktivitäten von Göttern oder gar von Geistern seien. Im 18. Jahrhundert begann man mit der Erforschung dieses Phänomens. Der englische Astronom und Mathematiker Edmond Halley war wohl der erste, der eine Erklärung für die Entstehung der Lichter fand, und dass es einen Zusammenhang mit dem Erdmagnetfeld geben musste. Theorien über das Leuchten wurden jedoch erst im 19. Jahrhundert aufgestellt. Am häufigsten tauchen grüne und rote Lichter auf. Für diese Lichter sind Sauerstoffatome in mind.10 km Höhe zuständig. Seltener zu sehen sind violette und blaue Lichter, die durch Stickstoffatome entstehen und bei denen sehr hohe Energien notwendig sind, um diese zu erzeugen.


Diese Reisen führen wir auch als Leser-Kreuzfahrt für das Schweizer Magazin PolarNEWS durch, an welcher jeder interessierte Nicht-Abonnent ebenfalls teilnehmen kann.

Mahlzeiten: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen