MS SPIRIT OF ENDERBY: Wrangel Insel

Anadyr - Tschukotka-Halbinsel: Kap Dezneva - Wrangel Island - Herald Island - Kap Vankarem - Kolyuchin Bucht - Big Diomede Island - Anadyr - Moskau
17-Tage-Tour ab
15.990 €

Ihr Berater für diese Reise:

Kerstin Stock-Knecht

+49 (0)6174/2902-50

Tourcode: 867651

Reiseverlauf

Anadyr - Tschukotka-Halbinsel: Kap Dezneva - Wrangel Island - Herald Island - Kap Vankarem - Kolyuchin Bucht - Big Diomede Island - Anadyr - Moskau

17-Tage-Tour

1. Tag: Hinflug

Flug von Frankfurt über Moskau nach Anadyr.


2. Tag: Einschiffung A

Nach beinahe neunstündigem Flug über das riesige russische Reich landen wir gegen Mittag im Russischen Fernen Osten. Transfer zur Pier und Einschiffung auf die SPIRIT OF ENDERBY. Am frühen Abend laufen wir aus und unsere Expeditions-Kreuzfahrt in eine der am spärlichsten besuchten Regionen der Arktis beginnt.


3.-4. Tag: Tschukotka-Halbinsel FMA

Am ersten Tag auf See lernen wir die weiteren, internationalen Mitreisenden kennen und die Lektoren stimmen uns mit ihrem Vortragsprogramm auf die vor uns liegenden Tage ein. Am zweiten Seetag sollten wir die Tschukotka-Halbinsel erreichen, ein Naturparadies mit Tausenden von Seevögeln, die im Sommer zum Nisten hier in den Norden ziehen. Nur wenige Besucher aus dem Westen hatten bisher die Chance, die gewaltigen Bergketten und abgelegenen Siedlungen der Tschuktschen in diesem Teil der Welt zu sehen. Ethnologisch gehört dieses Volk zu den Inuit, die einst über Nordamerika hinweg nach Grönland zogen. Während unserer Anlandungen werden wir einige typische Dörfer besuchen und die umgebende Tundra erkunden. Auf Ittygran Island finden wir die „Whalebone Alley“, eine heilige Kultstätte der Inuit, mit einer Vielzahl von Walknochen, die die einstige Walfangkultur dokumentieren.


5. Tag: Kap Dezneva FMA

Fahrt durch die Bering Straße, der schmale Wasserweg, der Russland und die Vereinigten Staaten trennt. Benannt nach dem einst im Dienst des russischen Zaren stehenden Seefahrers und Entdeckers Vitus Bering. Wenn es die örtlichen Verhältnisse zulassen, wollen wir eine Anlandung bei Kap Dezneva, dem östlichsten Punkt des eurasischen Kontinents unternehmen. Ein paar Seemeilen davon eine weitere Anlandung in der Siedlung Uelen, hier leben die Tschuktschen wie seit Jahrtausenden von ihren Rentieren und vom traditionellen Fischfang.


6. Tag: Kolyuchin Island FMA

Wir überqueren den nördlichen Polarkreis bei 66°33'55' und geraten hinein in den Polartag, wo auch im Sommer die Sonne nur kurz unter dem Horizont verschwindet. Wir hoffen, an der Insel Kolyuchin anzulanden, einem Naturschutzgebiet, in dem im Sommer Tausende Kormorane, Lummen und Papageitaucher nisten. Gelegentlich findet man auch Walrosse am Strand. Von nun an gilt mehr denn je auf dieser Reise: Flexibilität ist der Schlüssel zum Erfolg - Wetter und Eis bestimmen täglich aufs Neue das Programm.


7.-11. Tag: Wrangel Insel FMA

Durch das Packeis der Long Strait nähern wir uns der Wrangel Insel. Wir sollten an Deck sein, denn die Gewässer sind reich an Eisbären und Walrossen, die man häufig auf Eisschollen beobachten kann. Die Landschaft der Insel wurde im Jahre 2004 von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt, seit 1974 ist hier ein Schutzgebiet insbesondere für Eisbären, die hier überwintern und ihre Jungen aufziehen. Aber auch Walrosse, Moschusochsen, Rentiere und Schneegänse findet man in großer Zahl. Zudem ist die Wrangel Insel nach wissenschaftlichem Konsens wohl der Ort, an dem ca. 1.500 vor Christus die letzten Mammuts gelebt haben sollen. Bei guten Eis- und Wetterbedingungen versuchen wir auch Herald Island, eine kleine und sehr unzugängliche Insel östlich der Wrangel Insel, anzulaufen. Unser erfahrener Kapitän wird sein Bestes geben, die aufgrund ihrer stark zerklüfteten Topographie und ihren hohen Klippen nur  schwer zu erreichende Insel anzulaufen. Wichtig: Alle Landungen und Ausflüge auf beiden Inseln sind abhängig von örtlichen Genehmigungen und den zum Teil extremen Eisbedingungen.


12. Tag: Nordsibirische Küste FMA

Obwohl diese Gegend gut kartiert ist, sind bislang nur wenige Expeditionsschiffe hierher gekommen. Je nach Wetterbedingungen werden wir versuchen, um Kap Vankarem und entlang der wilden und abgeschiedenen Küste Anlandungen zu unternehmen.


13. Tag: Kolyuchin Bucht FMA

Wir unternehmen Anlandungen und Ausflüge entlang der Küste der Kolyuchin Bucht. In den Sanddünen lebt der seltene Löffelstrandläufer und mit ein bisschen Glück können wir in den Gewässern auch Buckelwale und Grauwale sichten.


14. Tag: Diomede Island FMA

Im Jahre 1867, als die USA von Russland den Staat Alaska gekauft haben, wurden die Grenzen neu verlegt. So ist Diomede Island nun der östlichste Punkt Russlands. Außer einer Grenzstation ist die Insel unbewohnt, denn die Ureinwohner, die Yupik, wurden nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs auf das russische Festland umgesiedelt. Heute finden wir hier eine große Brutkolonie Rotschnabelalken und andere Vogelarten vor.


15. Tag: Auf See FMA

Der letzte Seetag. Wir haben Zeit, um die Eindrücke dieser außergewöhnlichen Expeditions-Kreuzfahrt Revue passieren zu lassen und den Vorträgen unserer Lektoren zu lauschen.


16. Tag: Ausschiffung F

Unsere Expeditions-Kreuzfahrt ist in Anadyr zu Ende. Nach der Ausschiffung werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zeitgewinnend in westlicher Richtung nach Moskau. Ankunft in der russischen Hauptstadt am frühen Nachmittag und Transfer zum ***Hotel.


17. Tag: Rückflug F

Je nach Flugzeit wieder Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt oder zum gebuchten Heimatflughafen.


PolarNEWS Leserreise

Diese Reisen führen wir auch als Leser-Kreuzfahrt für das Schweizer Magazin PolarNEWS durch, an welcher auch jeder interessierte Nicht-Abonnent teilnehmen kann.

 

Mahlzeiten: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen.