SY REMBRANDT VAN RIJN: Segelerlebnis Nordspitzbergen

Longyearbyen - Alkhornet - Ytre Norskoya - Raudfjord - Reisndyrflya - Gipsvika - Longyearbyen
9-Tage-Tour ab
3.790 €

Ihr Berater für diese Reise:

Kerstin Stock-Knecht

+49 (0)6174/2902-50

Tourcode: 767810

Reiseverlauf

Longyearbyen - Alkhornet - Ytre Norskoya - Raudfjord - Reisndyrflya - Gipsvika - Longyearbyen

9-Tage-Tour

1. Tag: Hinflug

Linienflug von Frankfurt nach Oslo. *****Hotel am Flughafen.


2. Tag: Einschiffung FA

Ankunft in Longyearbyen, der „Hauptstadt“ (eigentlich: Verwaltungszentrum) Spitzbergens. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit eines Rundgangs durch die Siedlung. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Am Abend setzen wir Segel und fahren nach Trygghamna, dort besichtigen wir am nächsten Morgen ( Tag 2 ) die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert.


3. Tag: Trygghamna und Alkhornet FMA

Wir wandern von Tryghamna nach Alkhornet zu einem Vogelfelsen. Manchmal sieht man Polarfüchse , die die Hänge unterhalb des Vogelfelsens nach Eiern und Jungvögeln absuchen. Auch Rentiere grasen hier sehr häufig. In Forlandsundet besuchen wir bei Poolepynten einen Ruheplatz von Walrossen sofern die Eisverhältnisse es zulassen, oder Anlandung bei Sarstangen.


4. Tag: Ytre Norskøya FMA

Heute fahren wir in den Fuglefjorden mit Blick auf Svitjodbreen und Birgerbukta, mit Brutstätten der großen Raubmöwe und gute Chancen Bären zu sichten. In Birgerbukta finden wir Tranöfen der Basken, Relikte einer vergangenen Walfangepoche. Wir versuchen heute, zur kleinen Insel Ytre Norskøya zu gelangen. Sie diente den holländischen Walfängern viele Jahre lang als Ausguck. Noch heute können wir ihrem Pfad bis hinauf auf den kleinen Gipfel folgen. Er führt direkt an hervorragenden Vogelklippen vorbei. An der Küste finden sich Tranöfen aus dem 17. Jahrhundert. Zwischen den gut 200 Gräbern holländischer Walfänger aus jener Zeit nisten heute Schmarotzerraubmöwen und Eiderenten.


5. Tag: Raudfjord FMA

Der Raudfjord an der Nordküste Spitzbergens ist spektakulär. Zahlreiche Gletscher wälzen sich seinen Hängen entlang ins Meer. Ringel- und Bartrobben sind hier zu Hause, die steilen Bergflanken werden von Vogelkolonien belebt, und die Chancen stehen gut, hier auf Eisbären und Weißwale/Belugas zu stoßen. Jermaktangen, östlich der Fjordmündung, ist stark von der Brandung ausgewaschen und bietet ein ausgezeichnetes Beispiel für die Erosionskraft des Meeres.


6. Tag: Reinsdyrflya FMA

Falls die Eisverhältnisse es zulassen, landen wir an der Nordküste der beeindruckenden Reinsdyrflya, dem größten Tundragebiet Spitzbergens. Auf der leicht hügeligen Weite grasen Rentiere. Auch mehrere Watvogelarten brüten hier. An Seen und Tümpeln besteht die Möglichkeit, Sterntaucher und Prachteiderenten zu beobachten. Als Alternative landen wir bei Fuglesangen an , wo wir Krabbetaucher beobachten können.


7. Tag: Juli Gletscher FMA

Am Morgen fahren wir zum 14. Juli Gletscher, wo wir mit sicherem Abstand entlang der beeindruckenden Gletscherfront kreuzen. Nahe dem Gletscher nisten Dickschnabellummen, andere Alken sowie Papageitaucher. Begünstigt durch den Vogelkot (Guano) und die geschützte Südlage blüht an den Talhängen eine relativ bunte Vielzahl an Pflanzen. Am Nachmittag fahren wir nach Ossian Sarsfjellet, wo wir die Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen auf den Klippen aus nächster Nähe beobachten können. Als Alternative besuchen wir Ny Ålesund, die nördlichste permanent bewohnte Ortschaft der Erde. Der ehemalige Startplatz vieler Nordpolexpeditionen (zum Beispiel Amundsen und Nobile) und einstige Bergbausiedlung hat sich in eine moderne Forschungsstätte gewandelt. Die Vögel der Umgebung haben sich an Menschen gewöhnt und sind ungewöhnlich zutraulich geworden. Weißwangen- und Kurzschnabelgänse, Eiderenten, Küstenseeschwalben und mehrere Watvogelarten können hier aus geringer Distanz beobachtet werden. Die Rentiere sind kleiner als ihre Artverwandten auf dem Festland; sie bilden auch keine großen Herden.


8. Tag: Gipsvika FMA

Am Morgen landen wir auf Bohemanflya an, ein umfangreiches Tundragebiet mit ihren eigenen Avifauna und spektakulären geologischen Formationen entlang der Küste. Die Reise führt nach Gipsvika tief in den Isfjorden, dort gehen wir an Land ganz in der Nähe der majestätischen Klippe von Templet. Es ist eine atemberaubende Gegend mit spektakulären Bergen mit Sedimentgestein aus dem Oberkarbon vor rund 290 Millionen Jahren.


9. Tag: Ausschiffungund Rückflug F

Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Rückflug über Oslo nach Frankfurt.


POLARNEWS LESERREISE

Diese Reise führen wir auch als Leser-Kreuzfahrt für das Schweizer Magazin PolarNEWS durch, an welcher auch jeder interessierte Nicht-Abonnent teilnehmen kann. Die Reise wird von einem deutschsprachigen PolarNEWS-Reiseleiter ab/bis Kopenhagen begleitet.

 

(F=Frühstück, M= Mittagessen, A= Abendessen)