Sonderreise Mongolei (-Sibirien) mit Christian Oertel

Ulan Bator - Terelj - Mandelgobi - Wüste Gobi - Khongoryn Els - Bayanzag - Hustain Nuruu - Karakorum - Ogii Nuur (-Irkutsk - Baikalsee - Olchon-Insel)
15/22-Tage-Tour ab
4.090 €

Ihr Berater für diese Reise:

Holly Lorraine Hammond

+49 (0)6174/2902-21

Tourcode: 728001

Reiseverlauf

Ulan Bator - Terelj - Mandelgobi - Wüste Gobi - Khongoryn Els - Bayanzag - Hustain Nuruu - Karakorum - Ogii Nuur (-Irkutsk - Baikalsee - Olchon-Insel)

Tour A: 15-Tage-Tour Mongolei

1. Tag: Hinflug

Abflug ab Deutschland, Linienflug mit AEROFLOT via Moskau nach Ulan Bator.


2. Tag: Ulan Bator MA

Morgens Ankunft in Ulan Bator. Abholung am Flughafen und Transfer zu unserem Hotel. Nach einer kurzen Pause zum Frischmachen beginnt unsere Besichtigungstour in der mongolischen Hauptstadt: das Kloster Gandan Chiid, größtes und wichtigstes Kloster der Mongolei, Klostermuseum des Choijin Lama mit Exponaten buddhistischer Kunst, Malerei, Kostüme und Masken religiöser Zeremonien, sowie Musikinstrumente. Besuch des zentralen Sukhbataar-Platzes mit dem Dschinggis-Khan-Denkmal und dem Parlamentsgebäude.


3. Tag: Terelj FMA

Nach dem Frühstück Abfahrt nach Terelj. Nach mongolischem Brauch halten wir an einem “Owoo”, dessen dreimalige Umrundung nach lamaistischem Glauben Glück für die Reise bringen soll. In den künstlich aufgehäuften Steinhügeln sollen Erdgeister leben. Unterwegs sehen wir die neue Dschinggis-Khan-Statue, mit ca. 40 m Höhe die höchste Reiterstatue der Erde. Das angeschlossene Museum zeigt Ausstellungsstücke zur Bronzezeit und den archäologischen Kulturen der Mongolei. Gegen Mittag Ankunft im Terelj Nationalpark mit reizvoller Landschaft und unberührter Natur (130 km). Während einer kurzen Wanderung durch dass Naturschutzgebiet sehen wir den Schildkrötenfelsen. 2 Nächte im Jurtenlager in Terelj.


4. Tag: Terelj FMA

Ein Aufenthaltstag in Terelj. Besichtigung der kleinen Tempelanlage Aryaval, dann eine weitere Wanderung durch den Nationalpark, auch die “mongoliche Schweiz” genannt. Wer möchte, kann auch einen Ausritt auf den mongolischen Pferden unternehmen.


5. Tag: Mandshir - Mandelgobi FMA

Zunächst Besuch der Ruinen des Klosters Mandshir, in einem Seitental am Bogd Khan Berg in landschaftlich reizvoller Umgebung gelegen. Gelegenheit zu einer kurzen Wanderung in der herrlichen Natur. Nachmittags Weiterfahrt, wir verlassen langsam die mongolische Steppenlandschaft und nähern uns der Wüste Gobi. Unser Ziel die Ortschaft Mandelgobi, am nördlichen Rand der Wüste Gobi.


6. Tag: Wüste Gobi FMA

Fahrt über Tsogt Ovoo zur Provinzhauptstadt Dalanzadgad (315 km), am östl. Ende des Gurwansaikhan-Nationalparks gelegen. Hier ist der Ausgangspunkt für unsere Erkundung der Wüste Gobi. Wir besuchen den Markt in Dalanzadgad, wo die Nomaden aus der Umgebung Ihre Waren anbieten. Dann weiter durch die weiten Hochebenen der Gobi mit beeindruckender Wüstenlandschaft in Richtung Geierschlucht (Yolyn Am). Übernachtung im Jurtencamp.


7. Tag: Gurvansaikhan - Khongoryn Els FMA

Vormittag Wanderung durch die Geier-Schlucht, während der wir auch die artenreiche Fauna und Flora erleben, darunter zahlreiche Greifvögel, verschiedene Geier und Adler, die über der Schlucht kreisen. In einem kleinen Museum am Eingang der Schlucht können wir uns einen Überblick über die Tier- und Pflanzenwelt verschaffen. Dann Weiterfahrt entlang der südlichen Ausläufer des mächtigen Altaigebirges zur Sanddüne Khongoryn Els, auch als Duut Manchan, die “Singende Düne” bekannt (185 km). Hier bleiben wir 2 Nächte in einem Jurtencamp.


8. Tag:  Khongoryn Els FMA

Ein ganzer Tag in der Wüste Gobi. Wir besuchen eine Kamelzüchter-Familie und haben Gelegenheit zu einem Kamelritt durch die einzigartige Sanddünenlandschaft. Am Nachmittag erkunden wir die Umgebung der großen Sanddüne Khongoryn Els. In einer Oase am Fuß der Düne, die durch einen kleinen Fluss gespeist wird, kann man deutlich den Zweikampf zwischen Sand und Wasser beobachten.


9. Tag:  Bayanzag - Dalanzadgad FMA

Fahrt zu den paläontologischen Fundstätten bei Bayanzag (160 km), wo vor knapp hundert Jahren die umfassendsten Dinosaurier-Funde gemacht wurden. Auch landschafltich einzigartig die Sedimentfelder, spätnachmittags tiefrot aufleuchtend und als ‘”Flammende Klippen” bekannt. In dieser Region sehen wir auch die größten Saxaul-Wälder der Mongolei. Weiter in Richtung Dalanzadgad, unser Jurtenlager in der Nähe der Geierschlucht.


10. Tag:  Hustain Nuruu FMA

Eine lange Rückfahrt in Richtung Norden, zum Hustain Nuruu Nationalpark (693 km). Am Spätnachm. können wir bei der Erkundung des Naturschutzgebietes die wieder ausgewilderten Przewalskij-Pferde beobachten. Übernachtung im Jurtencamp.


11. Tag: Hustaiin Nuruu - Karakorum FMA

Weiterfahrt nach Karakorum, vorbei an den malerischen Hogno Han Bergen. Am Nachmittag erreichen wir Karakorum (268 km), ehemalige Hauptstadt des mongolischen Weltreiches. Besuch des neuen Karakorum-Museums mit den wichtigsten Funden, die bei der Ausgrabung freigelegt wurden und einen guten Überblick über die Entwicklung der Stadt bis zu ihrer Zerstörung vermitteln. Übern. im Jurtencamp.


12. Tag: Karakorum - Ogii Nuur FMA

Besuch von Erdene Zuu, ältestes Kloster der Mongolei, das im Jahre 1586 gegründet wurde. Die gewaltige Anlage, einst der “Vatikan der Mongolei”, ist noch heute eine wichtige buddhistische Pilgerstätte. In der Nähe die Überreste der ehemaligen Hauptstadt Dschingis Khans mit den Steinschildkröten. Nach der Besichtigung Abfahrt nach Ogii Nuur, unterwegs ein Stopp in Khoshoo Tsaidam mit den Grabstätten alttürkischer Stämme. Nachmittags Ankunft am See Ogii Nuur (80 km), hier 2 Nächte im Jurtencamp.


13. Tag: Ogii Nuur FMA

Ein Aufenthaltstag am Ogii Nuur-See. Der fischreiche See mit kristallklarem Wasser ist 25 qkm groß, an seinen Ufern leben viele verschiedene Vogelarten. Wir besuchen eine Pferdezüchter-Familie, das Pferd ist noch immer ein sehr wichtiges Transportmittel in der Mongolei. Hier besteht die Möglichkeit zu einem Ausritt in die nähere Umgebung des Ogii Nuur. Alternativ eine Wanderung durch die sanften Hügel am Rande des Orchonflusses.


14. Tag: Ulan Bator FMA

Rückfahrt nach Ulan Bator, unterwegs in Dashinchilen die Ruinen von Char Buch Balgas, eine ehemalige Wehranlage aus der Kitan-Zeit (9./10. Jh.). Mittagspause am Tuul-Fluss, in der Nähe der Ortschaft Lun. Spätnachmittags Ankunft in Ulan Bator (320 km). Abends mongolisches Kulturprogramm mit Folklore, Kehlkopfsängern und klassischem Volkstanz.


15. Tag: Rückflug - Ankunft F

Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Rückflug von Ulan Bator – wiederum über Moskau – nach Deutschland.


Tour B: 22-Tage-Tour mit Sibirien

1.-14. Tag:  wie Tour A
15. Tag: Ulan Bator - Bahnabfahrt F

Gegen Mittag Transfer zum Bahnhof und Abfahrt mit der Eisenbahn am späten Nachmittag ab Ulan Bator. Übernachtung im Zug (4-Bett-Abteile).


16. Tag: SA Irkutsk A

Ankunft in Irkutsk nachmittags. Transfer zum Hotel. Anschl. kurze Rundfahrt durch die schönste Stadt Ostsibiriens mit ihren Kirchen, traditionellen Holzhäusern und dem Alten Friedhof. Abends Zeit für einen Spaziergang auf der schönen Angara-Promenade.


17. Tag: Listwjanka FMA

Am Vormittag Fahrt in das 65 km entfernte Dorf Listwjanka, unmittelbar am Baikalsee gelegen. Unterwegs Besuch des Freilichtmuseums "Leben und Arbeiten im Alten Sibirien". Der Einfluss einiger wohlhabender Moskauer, die sich in Listwjanka einen Zweitsitz geschaffen haben, wirkt sich auch positiv auf die touristische Infrastruktur der Region aus: So sind in dem einst verschlafenen Fischerdorf direkt am Ufer des Baikals mittlerweile mehrere ordentliche Hotels und rustikale Hüttencamps entstanden. Wir bummeln über den Markt, besuchen das Ökologische Baikal-Museum und können bei einem Rundgang die prachtvoll verzierten Holzhäuser bewundern.


18. Tag:  Baikalsee FMA

Fahrt mit dem Schiff oder Tragflächenboot nach Bolschyje Koty. Wanderung am Baikalsee durch malerische Landschften, Mittagessen in einer Gastfamilie. Nachmittags Rückfahrt mit dem Schiff Listwjanka.


19. Tag: Olchon-Insel FMA

Von der Anlegestelle in Listwjanka per Tragflächenboot und Bus zur Insel Olchon, mit ca. 1.500 Einwohnern die größte der über 25 Inseln im Baikalsee, mit einigen der schönsten Landschaftspanoramen Sibiriens. Die Insel ist das Ergebnis tektonischer Prozesse, die auch für die steil hinter dem Westufer aufsteigenden Primorskij-Berge verantwortlich sind. Doch auch auf der Insel Olchon erhebt sich der Zhima immerhin ganze 1.274 m hoch, ganz in der Nähe Baikals tiefste Stelle (1.637 m). Überall auf der Insel finden sich archäologische  Stätten, 149 sollen es sein. Wir wandern zum Shamanka-Felsen am Kap Burkhan, ein heiliger Platz, mit buddhistischen Felsinschriften und einer uralten Wohnhöhle. 2 Nächte im einfachen Hütten-Camp auf der Insel (Dusche/WC im separaten Gebäude).


20. Tag:  Olchon-Insel FMA

Ein Ausflug mit ortsüblichen russischen Kleinbussen zum Nordkap der Insel Olchon, Kap Choboi. Die Fahrt führt durch sehr abwechslungsreiches Gelände. Mittagessen mit Omul, dem fettreichen und endemischen Fisch aus dem Baikalsee.


21. Tag: Irkutsk FMA

Wir verlassen die Insel Olchon und überqueren den "Heiligen Baikalsee" mit der Fähre zum Festland. Über Ust-Orda Rückfahrt mit dem Bus nach Irkutsk. Nach unseren Tagen in der Wildnis erliegen wir der Faszination dieses „Paris Sibiriens“. Sollte genügend Zeit bleiben, Besuch des Kolchose-Marktes. Übernachtung in Irkutsk.


22. Tag: Rückflug - Ankunft F

Transfer zum Flughafen und Abflug von Irkutsk gegen Mittag, Rückflug mit AEROFLOT via Moskau Deutschland