Zentralasien Rundreisen
Über alte Pfade: Auf den Spuren der Seidenstraße in Zentralasien
In den zentralasiatischen Ländern Usbekistan, Kirgistan, Kasachstan, Turkmenistan und Tadschikistan lassen uns beeindruckende Paläste und Moscheen in eine Welt aus 1001 Nacht eintauchen.
Jahrhundertelang war Zentralasien ein zentraler Punkt für den Handel auf der Seidenstraße zwischen China und Europa. Leuchtend unverändert sind bis heute die Bauten und Monumente der verschiedenen historischen Epochen. In Usbekistan glänzt das glorreiche Städtedreieck Chiwa - Buchara - Samarkand. Dies sind Namen, die exotische Ferne, Geheimnisse und Traumwelten aus 1001 Nacht suggerieren. Auch die Hauptstadt Taschkent besticht mit ihrer Altstadt. Tadschikistan und Kirgistan beeindrucken mit der atemberaubenden Berglandschaft des Pamir-Gebirges. Kasachstan, das größte Binnenland der Erde, erwartet uns mit weiten Wüsten und Steppen und den Bergen des Altai-Gebirges.
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Usbekistan - das Herz Zentralasiens
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Wunder Zentralasiens
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- Die Geheimnisse und Traumwelten aus 1001 Nacht ganz individuell erleben
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- auf den Spuren der Karawanen entlang der Großen Seidenstraße
ab 3.390 €
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ab 2.790 €
Zentralasien Rundreisen in kleiner Gruppe
Zentralasien ist eine der ursprünglichsten Regionen der Welt und begeistert mit endlosen Steppen, gigantische Gebirgsketten und einer reichen Kulturgeschichte. IKARUS TOURS bietet verschiedene Rundreisen durch Zentralasien an, die sich je nach Schwerpunkt auf Geschichte, Natur oder Nomadenkultur konzentrieren.
Die meisten Reisen beinhalten Besuche in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.
Ein absolutes Highlight ist die Seidenstraße, die mit prächtigen Städten wie Samarkand, Buchara und Chiwa einen tiefen Einblick in die alte Handelsgeschichte bietet.
Für Naturfreunde gibt es Touren ins Tien-Shan-Gebirge in Kirgistan oder Tadschikistan, wo spektakuläre Berglandschaften und traditionelle Nomadenkultur erlebt werden können.
Turkmenistan beeindruckt mit der surrealen Wüstenlandschaft des Yangykala-Canyons und der brennenden Gasquelle Derweze (Tor zur Hölle).
IKARUS TOURS bietet verschiedene Zentralasien-Rundreisen an – oft als umfassende Rundreise durch mehrere Länder der Region.
Sehenswertes bei einer Zentralasien Rundreise
Usbekistan
Das heutige Usbekistan liegt in einer Region, die erstmals in der Antike für Europa an Bedeutung gewann, namentlich mit dem Heerzug Alexander des Großen im 4. Jh. v. Chr. Was die Region Zentralasien attraktiv für diesen und spätere Eroberer machte, wie Turkvölker, Mongolen und Russen, waren die Handelswege der Karawanen auf der Seidenstraße und der damit einhergehende Reichtum der Handelsstädte, die sich hier in Zentralasien trafen, die China mit Persien und Indien verbanden und den Orient mit Europa. Neben Liechtenstein ist es der einzige Binnenstaat der Erde, der seinerseits nur von Binnenstaaten umgeben ist. Man muss also mindestens zwei Staatsgrenzen überqueren, um zu einem offenen Meer zu gelangen. Der größte Teil Usbekistans besteht aus trockener Wüstenlandschaft, während der Osten des Landes durch das Tian-Shan-Gebirge geprägt ist.
Samarkand ist eine der ältesten Städte der Erde und zeugt mit einer prachtvollen Architektur von ihrer langen Geschichte im Zentrum der Seidenstraße. Sie gehört zum Weltkulturerbe. Das berühmteste Wahrzeichen der Stadt ist der imposante Registan Platz, der von drei beeindruckenden Medresen (Koranschulen) eingerahmt wird. Neben dem Registan Platz besichtigen wir bei einer Stadtrundfahrt in Samarkand die Bibi Khanum Moschee, die Hauptmoschee und das Ulugbek-Observatorium, die alle aus dem 12.-15. Jahrhundert stammen.
Auch die eindrucksvolle Oasenstadt Chiwa war ein wichtiger Knotenpunkt des Handels zwischen Asien und Europa. Bei einem Rundgang durch die Stadt erkunden wir Bauwerke wie die Muhammad Amin Khan Medrese, die Djuma-Moschee, die Kunya Ark-Zitadelle oder das Islam Khodja-Minarett mit Medrese. Ein weiterer Höhepunkt ist die uralte Oase Buchara mit der Ark-Festung und der Miri-Arab Medresse, einer der ältesten islamischen Hochschulen.
In der Hauptstadt des Landes, Taschkent, besuchen wir bei einem Spaziergang die orientalische Altstadt mit dem Basar, eine Bibliothek mit einem Koran aus dem 7. Jahrhundert oder den modernen Teil der Stadt mit dem Unabhängigkeits-Denkmal. Auch der usbekische Teil des Fergana-Tals, ein Zentrum der Seidenherstellung mit der Stadt Kokand, ist sehenswert.
Tadschikistan
Tadschikistan ist die ärmste der ehemaligen sowjetischen Republiken in Zentralasien. Der Großteil des Landes liegt auf über 3.000 Metern über dem Meeresspiegel im Hochgebirge. Im Osten liegt das Pamir-Hochland, im Norden die Alai-Gebirgskette und im Westen das Fan-Gebirge. Der Pik Ismoil Somoni ist mit 7.495 m der höchste Berg des Landes. In den Gebirgen Tadschikistans entwickelten sich unterschiedliche Traditionen und Völker innerhalb von Jahrtausenden. Bei einer Gruppenreise stellt uns unser Reiseleiter Angehörige der Tadschiken, Wacha, Jagnobi und Pamiri vor. Eine unvergessliche Gastfreundschaft erwartet uns.
Die Hauptstadt Duschanbe, über die auch in den meisten Fällen die Anreise nach Tadschikistan erfolgt. Einen Einblick in die tadschikische Tradition bieten hier der Basar, das Nationalmuseum und die größte Buddhastatue in Zentralasien.
Das eindrucksvolle Hochgebirgsland des Pamir erkunden wir am besten bei einer Gruppenreise mit kleinen oder größeren Wanderungen. Entlang des Pamir Highway bieten sich Einblicke in das alltägliche Leben der Einheimischen, die vor allem von Viehzucht leben, und in die Vielfalt der Bergwelt. Unterwegs übernachten wir in einfachen landestypischen Gästehäusern und Jurten, wandern über die saftigen Sommerweiden und kahlen Gebirgszüge und besuchen traditionelle Bergdörfer.
Höhepunkte in der Bergwelt sind der Karakol-See (auch: Kara Köl), hohe Pässe wie der Kyzyl Art-Pass und der Naziatash-Pass und das fruchtbare Fergana Tal. Im Westen Tadschikistans befindet sich Pendjikent. Hier können wir die archäologischen Ausgrabungen der früheren antiken Stadt erkunden. Auch die Gegend der sieben Seen in einer malerischen Berglandschaft ist faszinierend.
Kirgistan
Kirgistan (auch als Kirgisistan oder Kirgisien bekannt) ist ein bergiges Land im Hochgebirge des Tianshan-Gebirges und grenzt im Südosten an China, im Norden an Kasachstan, im Südwesten an Tadschikistan und im Nordwesten an Usbekistan. In den tieferen Regionen ist die Landschaft von Steppe geprägt, die ab einer Höhe von ca. 1.500 m über dem Meeresspiegel in Wiesen und Weideland übergeht. Die höheren Berge sind von Gletschern und Schneefeldern bedeckt.
Bischkek ist für die meisten Reisenden der Ort der Ankunft in Kirgistan. Bei einer Stadtbesichtigung in Bischkek besichtigen wir beispielsweise den Alten Platz, Ala-Too-Platz und den Eichen-Park. Die größte Sehenswürdigkeit des Landes ist die grandiose und herrliche Berglandschaft. Bei einer Rundreise durch Kirgistan verzaubern uns der Issyk Kul See – ein wunderbarer alpiner See - und der Son-Kul See, an dessen Ufer wir über die saftigen Weiden wandern oder mit Nomaden reiten können.
In der Jety Oguz Schlucht und im „Märchen Tal“ erkunden wir faszinierende, fast schon bizarre Felsformationen. Im kirgisischen Teil des Fergana Tals besuchen wir Osch, eine der ältesten Städte der Seidenstraße. Der Hausberg von Osch gehört als Pilgerstätte zum Weltkulturerbe. Die kulturhistorischen Spuren der Seidenstraße finden wir auch an der Karawanserei Tasch-Rabat aus dem 12. Jahrhundert.
Kasachstan Rundreisen
Kasachstan ist die größte der ehemaligen Sowjetischen Republiken und ist der neuntgrößte Staat der Erde. Ein Großteil des Landes ist Steppenlandschaft, im Norden bewaldet, im Zentrum karger. Bei unserer Reise probieren wir auch eines der beliebtesten Gerichte, wie beispielsweise kleine gefüllte Teigtaschen mit unterschiedlichen Füllungen, namens "Mänti".
Die moderne Hauptstadt des Landes ist Nur-Sultan (früher Astana). Hier mischen sich moderne und sowjetische Architektur, das Wahrzeichen ist der Bajterek-Turm. Bekannter ist die frühere Hauptstadt Almaty, die auch heute noch die größte Stadt des Landes ist. Die Stadt ist schachbrettartig angelegt und bietet Sehenswürdigkeiten wie den Platz der Unabhängigkeit und mehrere Kathedralen.
Ein empfehlenswerter Ausflug ist die Medeo-Schlucht oder zu den Tamgaly Petroglyphen, über 5.000 Felszeichnungen, die zum Welterbe gehören. In Südkasachstan können wir das größte Naturschutzgebiet besuchen, den Altyn Emel, mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Der Altyn Emel Nationalpark besteht zu großen Teilen aus Wüste und Felsgebieten. Auch die „singenden Dünen“, die ein orgelähnliches Geräusch machen, und der Charyn-Canyon gehören zu den Höhepunkten der kasachischen Natur. Auch die farbenfrohen weißen, blauen, roten und gelben Felsen der Ataku- und Kakkutau-Berge besichtigen wir bei einer Reise nach Kasachstan.
Turkmenistan Rundreisen
Ein großer Teil der Landfläche Turkmenistans wird von der Karakum Wüste bedeckt. Im Westen grenzt Turkmenistan an das Kaspische Meer, andere turkmenische Grenzen sind mit Kasachstan, Usbekistan und Afghanistan. Die Hauptstadt Aschgabat (Ashgabat) ist eine moderne Stadt mit vielen Gebäuden aus weißem Marmor. Ein Ausflug bringt uns zu den archäologischen Ausgrabungen von Anau oder nach Nisa in die frühere Königstadt. Auch die Stadt Merw ist eine faszinierende kulturhistorische Stätte. Merw (auch als Merv bekannt) war eine wichtige Station der Handelsrouten der Karawanen und gehört zum Weltkulturerbe.
Taschkent
Taschkent ist die Hauptstadt Usbekistans und eine der größten Städte Zentralasiens. Die Stadt verbindet sowjetische Architektur mit islamischen Bauwerken und modernen Stadtvierteln. Bedeutende Sehenswürdigkeiten sind der Hast-Imam-Komplex, traditionelle Medresen sowie weitläufige Basare. Taschkent bildet häufig den Ausgangspunkt für Rundreisen durch Usbekistan und entlang der Seidenstraße.
Buchara
Buchara zählt zu den ältesten dauerhaft bewohnten Städten Zentralasiens. Die historische Altstadt mit Moscheen, Medresen und Mausoleen gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Über Jahrhunderte war Buchara ein religiöses und kulturelles Zentrum entlang der Seidenstraße und ein bedeutender Knotenpunkt für Händler und Gelehrte.
Chiwa
Chiwa liegt im Westen Usbekistans und ist bekannt für ihre vollständig erhaltene Altstadt Itchan-Kala. Umgeben von mächtigen Stadtmauern finden sich Paläste, Minarette und Medresen aus Lehmziegeln. Chiwa war eine wichtige Handelsstation der Karawanen und vermittelt einen besonders authentischen Eindruck vom Leben entlang der Seidenstraße.
Almaty
Almaty liegt im Südosten Kasachstans am Fuße des Tian-Shan-Gebirges. Die ehemalige Hauptstadt des Landes ist heute das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Kasachstans. Breite Alleen, Parks und der nahegelegene Hochgebirgsraum machen Almaty zu einem abwechslungsreichen Reiseziel innerhalb Zentralasiens.
Die Seidenstraße
Die Seidenstraße war ein weit verzweigtes Netz von Handelswegen, das Ostasien mit dem Mittelmeerraum verband. Entlang dieser Routen entwickelten sich bedeutende Städte wie Samarkand, Buchara und Merw. Der Austausch von Waren, Religionen und Wissen prägte die Kultur Zentralasiens nachhaltig.
Wissenswertes und Reisehinweise
Geographie
Zentralasien bezeichnet eine weitläufige Region im Herzen des eurasischen Kontinents und umfasst die Länder Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Die Region grenzt im Westen an das Kaspische Meer, im Norden an Russland, im Osten an China und im Süden an Afghanistan, Iran und Pakistan. Mit einer Gesamtfläche von über 4 Millionen km² ist Zentralasien von landschaftlicher Vielfalt und eindrucksvoller geografischer Weite geprägt.
Die Region besteht größtenteils aus Hochebenen, Gebirgen, Steppen und Wüsten. Im Osten dominieren die Hochgebirgsketten des Tien Shan und Pamir, die Höhen von über 7.000 Metern erreichen. Der westliche Teil wird von trockenen Steppen und den großen Wüsten Karakum und Kysylkum beherrscht. Bedeutende Flüsse wie der Amudarja und der Syrdarja durchziehen die Region und speisen unter anderem den stark geschrumpften Aralsee, ein Symbol ökologischer Herausforderungen.
Wichtige Städte sind Almaty (Kasachstan), Bischkek (Kirgisistan), Duschanbe (Tadschikistan), Aschgabat (Turkmenistan) und Taschkent (Usbekistan). Die Region liegt entlang der historischen Seidenstraße und ist reich an kulturellem Erbe, beeindruckender Architektur und religiöser Vielfalt.
Klima
Zentralasien besitzt ein kontinentales Klima mit großen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter sowie zwischen Tag und Nacht. Die Region lässt sich grob in drei Klimazonen gliedern:
- Wüsten- und Steppenklima: In Usbekistan, Turkmenistan und im südlichen Kasachstan sind die Sommer sehr heiß (über 40 °C), die Winter hingegen kalt und trocken.
- Gebirgsklima: In Kirgisistan und Tadschikistan (besonders in höheren Lagen) sind die Winter lang und sehr kalt, während die Sommer kurz und gemäßigt sind.
- Gemäßigt-kontinentales Klima: In nördlicheren Gebieten Kasachstans treten starke jahreszeitliche Schwankungen auf, mit Temperaturen von -30 °C im Winter bis +35 °C im Sommer.
Die beste Reisezeit für die meisten Regionen ist Frühling (April–Juni) und Herbst (September–Oktober), wenn die Temperaturen angenehm sind und die Landschaft in voller Blüte steht bzw. die Baumwollernte beginnt.
Kleidung
Die Kleidung sollte je nach Jahreszeit und Zielregion ausgewählt werden. Für Sommerreisen eignen sich leichte, atmungsaktive Kleidung und Sonnenschutz. Für Aufenthalte in den Bergen oder im Winter sind warme, winddichte Kleidung und festes Schuhwerk unbedingt erforderlich. In islamisch geprägten Ländern wie Usbekistan oder Turkmenistan ist dezente Kleidung angebracht – besonders bei Besuchen von Moscheen oder historischen Stätten.
Zeitunterschied
Die zentralasiatischen Länder befinden sich in verschiedenen Zeitzonen:
Kasachstan (je nach Region), Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan:
UTC +5 bis +6 Stunden
Deutschland, Schweiz, Österreich (MEZ):
+4 bis +5 Std. während der Winterzeit
+3 bis +4 Std. während der Sommerzeit
Stromspannung
In allen zentralasiatischen Ländern beträgt die Netzspannung 220 Volt, 50 Hz. Es werden meist Stecker des Typs C und F (wie in Deutschland) verwendet. In abgelegenen Regionen können Stromausfälle auftreten – eine Taschenlampe und eine Powerbank können nützlich sein.
Einreise – Pass – Visum
Die Einreisebestimmungen in Zentralasien variieren je nach Zielland deutlich. Für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen benötigen Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für Usbekistan, Kasachstan und Kirgistan kein Visum. Für Tadschikistan ist vorab ein elektronisches Visum (e-Visum) zu beantragen; für Reisen in die Pamir-Region ist zwingend zusätzlich eine spezielle Sondergenehmigung (GBAO-Permit) erforderlich. Für Turkmenistan gilt weiterhin eine strikte Visumpflicht, die vorab eine offizielle Einladung (Letter of Invitation) einer staatlich registrierten turkmenischen Reiseagentur voraussetzt. Der Reisepass muss für alle Staaten Zentralasiens bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Wichtiger Hinweis
Überwiegend muslimische Bevölkerung, daher sehr dezente Sommerkleidung! An religiösen Orten müssen Schultern und Beine bedeckt sein.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Länder umfasst Zentralasien und was sind die Höhepunkte?
Zentralasien umfasst die fünf Länder Usbekistan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Turkmenistan, die durch die historische Seidenstraße verbunden sind. Kulturelle Höhepunkte liegen vor allem in Usbekistan mit dem Städtedreieck Chiwa, Buchara und Samarkand und der Hauptstadt Taschkent. Landschaftlich beeindrucken das Hochgebirge von Pamir und Tien-Schan in Tadschikistan und Kirgistan sowie die weiten Steppen und Wüsten Kasachstans und Turkmenistans.
Was kostet eine Zentralasien-Rundreise?
Geführte Zentralasien-Rundreisen ab dem deutschsprachigen Raum beginnen im mittleren vierstelligen Bereich; bei IKARUS TOURS startet die 15-tägige Reise „Usbekistan – das Herz Zentralasiens“ ab 3.750 €, die 14-tägige Reise „Kasachstan – Kirgistan“ ab 3.430 € und die Individualreise „Usbekistan – individuell entdecken“ ab 3.390 € pro Person (Stand 2026). Vor Ort ist das Preisniveau niedrig, etwa bei Mahlzeiten und Märkten. Die weite Anreise und mehrtägige Rundreisen prägen den Gesamtpreis.
Für wen eignet sich eine Zentralasien-Rundreise?
Eine Zentralasien-Rundreise eignet sich besonders für kulturhistorisch Interessierte, die sich für die Seidenstraße, islamische Architektur und Nomadenkultur begeistern, sowie für aktive Reisende und Fotografen. Für die Bergregionen von Pamir und Tien-Schan sind Wanderfreude und eine gewisse Grundfitness von Vorteil, da Unterkünfte dort teils einfach sind (etwa Jurten). Wer ursprüngliche Regionen abseits des Massentourismus schätzt, ist hier richtig.
Welche Visabestimmungen gelten für die Länder Zentralasiens?
Die Einreiseregeln unterscheiden sich je Land: Für Usbekistan, Kasachstan und Kirgistan benötigen Staatsangehörige Deutschlands, Österreichs und der Schweiz laut Auswärtigem Amt für touristische Aufenthalte bis zu 30 Tagen kein Visum. Für Tadschikistan ist in der Regel ein E-Visum online erforderlich, für das autonome Pamir-Gebiet (GBAO) zusätzlich eine Sondergenehmigung. Turkmenistan verlangt ein vorab bei der Botschaft beantragtes Visum samt Einladung (Letter of Invitation); der Reisepass sollte überall mindestens sechs Monate gültig sein (Stand 2026).
Wann ist die beste Reisezeit für eine Zentralasien-Rundreise?
Die beste Reisezeit für Zentralasien sind das Frühjahr (April bis Juni) und der Herbst (September bis Oktober), wenn die Temperaturen angenehm sind und die Landschaft blüht beziehungsweise die Ernte beginnt. Die Sommer sind in den Wüsten und Tieflagen von Usbekistan, Turkmenistan und Südkasachstan sehr heiß mit über 40 °C, während die Hochgebirge von Pamir und Tien-Schan dann am besten zugänglich sind. Die Winter sind kalt, in den Bergen lang und streng.
Was ist das usbekische Städtedreieck Chiwa–Buchara–Samarkand?
Chiwa, Buchara und Samarkand sind die drei berühmtesten Seidenstraßenstädte Usbekistans und bilden das kulturelle Herz vieler Zentralasien-Reisen. Samarkand beeindruckt mit dem Registan-Platz und seinen drei Medresen, Buchara mit der gut erhaltenen Altstadt rund um die Ark-Festung und Chiwa mit der vollständig erhaltenen, von Mauern umgebenen Altstadt Itchan-Kala. Alle drei gehören zum UNESCO-Welterbe.
Welche Kleidung und Verhaltensregeln gelten in Zentralasien?
In den überwiegend muslimisch geprägten Ländern Zentralasiens ist dezente Kleidung angebracht, besonders beim Besuch von Moscheen und religiösen Stätten, wo Schultern und Beine bedeckt sein sollten. Im Alltag sind die Länder vergleichsweise weltoffen, dennoch werden respektvolles Auftreten und Rücksichtnahme geschätzt. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sind wegen der großen Temperaturunterschiede zwischen Wüste, Stadt und Hochgebirge sinnvoll.
Wie sicher ist eine Reise durch Zentralasien?
Zentralasien gilt für Touristen als überwiegend sicheres Reiseziel; die politische Lage in Ländern wie Usbekistan, Kasachstan und Kirgistan ist insgesamt ruhig und die Bevölkerung ausgesprochen gastfreundlich. Vorsicht ist vor allem in einzelnen Grenzgebieten geboten, die man am besten nur mit ortskundiger Begleitung bereist. Eine geführte Rundreise mit erfahrener Reiseleitung sorgt für reibungslose Abläufe; aktuelle Hinweise gibt das Auswärtige Amt.
Zentralasien für die Seidenstraße oder für Berge und Natur bereisen?
Das hängt vom Schwerpunkt ab: Wer vor allem Kultur und die Seidenstraße erleben möchte, ist mit einer Usbekistan-Rundreise zu Samarkand, Buchara und Chiwa bestens beraten. Wer eindrucksvolle Bergnatur, Steppen und Nomadenkultur sucht, wählt eher eine Reise durch Kasachstan und Kirgistan mit Tien-Schan, Steppen und Hochgebirgsseen. Beide Schwerpunkte lassen sich auch zu einer längeren Rundreise verbinden.
Wie reist man nach Zentralasien an?
Zentralasien erreicht man von Deutschland, Österreich und der Schweiz per Direktflug oder mit einem Umstieg, meist nach Taschkent (Usbekistan) oder Almaty (Kasachstan), in rund 6 bis 9 Stunden reiner Flugzeit. Diese Städte dienen häufig als Ausgangspunkt für Rundreisen entlang der Seidenstraße. Innerhalb der Region geht es per Bus, Bahn und auf größeren Distanzen teils per Inlandsflug weiter.
Was ist das „Tor zur Hölle“ in Turkmenistan?
Das „Tor zur Hölle“ ist ein brennender Gaskrater bei Derweze (Darvaza) mitten in der Karakum-Wüste Turkmenistans. Der rund 70 Meter breite Krater entstand durch eine Erdgas-Lagerstätte und brennt seit Jahrzehnten nahezu ununterbrochen, was nachts ein spektakuläres Bild ergibt. Er zählt zu den ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Zentralasiens.
Was ist der Registan-Platz in Samarkand?
Der Registan-Platz in Samarkand gilt als eines der eindrucksvollsten Architekturensembles der islamischen Welt und ist das Wahrzeichen der Stadt. Er wird von drei prachtvollen Medresen (Koranschulen) aus dem 15. bis 17. Jahrhundert eingerahmt, die mit kunstvollen Mosaiken und Kuppeln verziert sind. Als Zentrum der Seidenstraße war Samarkand jahrhundertelang ein Handels- und Bildungszentrum und gehört zum UNESCO-Welterbe.
Was erwartet einen im Pamir und im Tien-Schan-Gebirge?
Pamir und Tien-Schan sind gewaltige Hochgebirge in Tadschikistan und Kirgistan mit Gipfeln über 7.000 Metern, etwa dem Pik Ismoil Somoni (7.495 m). Entlang des legendären Pamir Highway erlebt man hohe Pässe, Hochgebirgsseen wie den Karakol-, Issyk-Kul- und Son-Kul-See sowie das Leben der halbnomadischen Bevölkerung. Übernachtet wird teils in einfachen Gästehäusern und Jurten, dazu locken Wanderungen über saftige Sommerweiden.