Georgien Rundreisen

Alte Seidenstraßen, das Schwarze Meer und neue Abenteuer im Kaukasus: Eine Reise durch Georgien

Am Südostzipfel Europas entwickeln sich immer mehr die Länder des Kaukasus zu einem attraktiven Reiseziel für kultur- und naturinteressierte Reisende. Vor allem in Georgien, im Westen an das Schwarze Meer, im Osten an Aserbaidschan grenzend und im Norden von den hohen Kaukasus Gipfeln eingerahmt, gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Vor allem durch seine Ansammlung zahlreicher malerisch schöner Klöster, seine Weinregionen und die Überreste aus drei Jahrtausenden einzigartiger Kultur- und Menschheitsgeschichte begeistert Georgien.

Entdecken Sie unsere Reiseangebote

4 Reisen gefunden
nur bei Ikarus Frühbuchervorteil
Insel Akdamar am Van-See
Studienreisen 2026

Osttürkei - Armenien - Georgien

  • Außergewöhnliche Tourkombination der drei Länder Türkei, Armenien und Georgien
  • drei Länder zwischen Orient und Okzident und mit europäisch und orientalisch geprägter Kultur
  • auf den Spuren uralter christlicher Traditionen in Armenien sowie des armenischen Erbes in der Osttürkei
15 Tage
ab 3.590 €
Jetzt entdecken
Frühbuchervorteil
Blick auf Baku
Erlebnisreisen 2026

Große Kaukasus-Rundreise

  • Frühbucher-Ermäßigung (2%, siehe FAQ)
  • optimale Zusammenschau von Aserbaidschan, Georgien und Armenien
  • vielfältige Landschaftspanoramen und Kultureindrücke
19 Tage
ab 4.190 €
Jetzt entdecken
Frühbuchervorteil
Das Kloster Chor Wirab vor dem Panorama des Ararat
Aktivreisen Bewegung 2026

Georgien und Armenien aktiv erleben

  • zwölf Tage Georgien und Armenien aktiv erleben
  • beide Länder in fast gleichwertiger Gewichtung umfassend und intensiv entdecken
  • Überblick über fast alle kulturgeschichtlichen und landschaftlichen Höhepunkte beider Länder,jeweils eine Übernachtung im Großen Kaukasus in Georgien und am Naturwunder Sevansee in Armenien
12 Tage
ab 2.890 €
Jetzt entdecken
Frühbuchervorteil
Blick auf Tiflis mit dem Fluss Kura
Erlebnisreisen 2026

Georgien umfassend mit Swanetien

  • Frühbucher-Ermäßigung (2%, siehe FAQ)
  • uralter christliche Traditionen und herausragende Kulturdenkmäler
  • Landschaftformen vom Großen Kaukasus bis zur subtropischen Schwarzmeerküste
Garantiert
10 Tage
ab 2.090 €
Jetzt entdecken
Reisefinder

Georgien Rundreisen in kleiner Gruppe

Georgien ist eines der ältesten Kulturländer der Welt und beeindruckt mit seinen imposanten Berglandschaften, uralten Klöstern und einer lebendigen Weinkultur. IKARUS TOURS bietet verschiedene Rundreisen durch Georgien an, die sich je nach Schwerpunkt auf Kultur, Natur oder kulinarische Erlebnisse konzentrieren.

Die meisten Reisen beginnen in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, bunten Balkonen und historischen Kirchen spiegelt die bewegte Geschichte des Landes wider. Viele Programme beinhalten den Besuch der Narikala-Festung, von der aus sich ein fantastischer Blick auf die Stadt bietet.

Ein Höhepunkt vieler Rundreisen ist die Weinregion Kachetien, in der Georgiens jahrtausendealte Weinkultur gepflegt wird. Hier haben Reisende die Möglichkeit, traditionelle Weinkeller zu besuchen und die berühmten georgischen Weine zu verkosten.

Die Berglandschaft des Großen Kaukasus gehört zu den spektakulärsten Naturkulissen Georgiens. Besonders beeindruckend ist der Besuch der Gergeti-Dreifaltigkeitskirche, die auf 2.170 Metern Höhe vor der Kulisse des Kasbek-Berges thront. Einige Programme beinhalten auch mehrtägige Wanderungen in der abgelegenen Region Swetien, bekannt für ihre mittelalterlichen Wehrtürme.

Für Geschichtsinteressierte bietet IKARUS TOURS Reisen zur Höhlenstadt Uplisziche, einer der ältesten Städte Georgiens, sowie zur alten Hauptstadt Mzcheta, deren Kathedrale zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

IKARUS TOURS bietet verschiedene Georgien-Rundreisen an – von klassischen Kulturreisen über Trekkingtouren im Kaukasus bis hin zu kulinarischen Reisen mit Fokus auf Wein und regionalen Spezialitäten. Viele Programme lassen sich mit Armenien oder Aserbaidschan kombinieren.

Wissenswertes über Georgien Reisen

Sehenswertes bei einer Georgien Rundreise

Hauptstadt Tiflis

Die Hauptstadt Tiflis, auch Tbilissi oder Tiblisi genannt, ist das kulturelle Zentrum des Landes. Die Stadt ist meist der erste Höhepunkt einer Rundreise, da hier die meisten Reisenden in Georgien ankommen und die ersten Nächte verbringen. In Tiflis besichtigen wir die mittelalterliche Altstadt und das Historische Museum mit der Schatzkammer. Außerdem besuchen wir die Metechi-Kirche mit dem Reiterstandbild des Stadtgründers, die Schwefelbäder von Abanotubani, die Große Synagoge und die Schumah-Moschee.

Stadt Mzcheta

Über die georgische Heerstraße erreicht man von Tiflis aus die ehemalige Hauptstadt Mzcheta, eingebettet in ein Tal zwischen den kaukasischen Gipfeln. Einen besonderen Blick über die Stadt erleben wir vom Dschwari-Kloster aus. Das Kloster bietet neben einer wunderbaren Aussicht auch einen Einblick in die kulturelle und religiöse Geschichte. Mzcheta gehört zu den Weltkulturerben der UNESCO.

Die Dreifaltigkeitskirche von Gereti gehört zu den Wahrzeichen des Landes. Die naheliegende Stadt Stepanzminda ist als Ausgangspunkt für Wanderungen, beispielsweise auf den Kasbek, einen der höchsten Berge Georgiens, geeignet.

Region Swanetien

Die Region Swanetien im Nordwesten des Landes liegt neben den höchsten Bergen und Gletschern. Hier liegt das höchstgelegene besiedelte Dorf Europas, Uschguli (Ushguli). Auf unvergesslichen Wanderungen und Spaziergängen können wir die spektakuläre kaukasische Naturlandschaft erkunden. Der wichtigste Ort der Region ist Mestia.

Einen Kontrast zu der Gebirgsregion bietet die traumhafte Weinbauregion Kachetien mit der Hauptstadt Telawi (auch Telavi). Die Region rühmt sich damit, die Wiege des Weins und des Weinbaus zu sein. Von hier aus soll sich einst diese Kunst über die ganze Welt verteilt haben. Bei einem Besuch in einem Weingut können wir die traditionellen Schätze des Weinanbaus probieren.

Höhlenkloster Wardsia

Ein spektakuläres Erlebnis ist auch ein Besuch der Höhlenstadt bzw. des Höhlenklosters Wardsia. Wardsia ist innerhalb von 800 Jahren entstanden und kann bis zu 50.000 Menschen einen Wohnraum bieten. Es ist ein spektakulärer Höhepunkt unserer Reisen. Die Wohnräume der Höhlenstadt sind mit Fresken gestaltet. Wardsia liegt im Süden des Landes, im Kleinen Kaukasus. Auch die Festung von Uplisze im Zentrum des Landes und das Kloster Dawit Garedscha nutzen die Bergwelt des Landes. Sie sind zumindest teilweise in Höhlen gebaut.

Ort Batumi

Der Ort Batumi war lange einer der wichtigsten georgischen Handelshäfen an der Schwarzmeerküste. Auch heute noch ist die Stadt mit ihrer Hafenpromenade, dem Piazza-Platz mit wunderschönen Mosaiken und dem Denkmal der Medea einen Besuch wert. An der Küste des Schwarzen Meers befinden sich mehrere Badeorte.

Bei unseren unvergesslichen Kulturreisen und Erlebnisreisen bereisen wir natürlich noch weitere Sehenswürdigkeiten und beeindruckende Landschaften. Die Stadt Kutaissi mit der historischen Altstadt, das Weltkulturerbe der Klosteranlage und Akademie von Gelati und die Bagrati-Kathedrale, die Narikala-Festung aus dem 4. Jahrhundert nahe Tiflis und viele weitere Höhepunkte erwarten uns.

Auch die Steppen- und Wüstenlandschaft im Süden Georgiens, die Region Tuschetien mit ihren mächtigen Wachtürmen und unberührtem Nationalpark oder die Prometheus-Höhle bei Zkaltubo sind spektakuläre Besuchspunkte.

Weinregion Kachetien

Georgien gilt als die Wiege des Weins, und Kachetien ist das Herzstück des Weinbaus. Wir besuchen traditionelle Weinkeller, probieren georgischen Qvevri-Wein, der in Tongefäßen gereift ist, und erleben die herzliche Gastfreundschaft der Winzerfamilien.

Höhlenstadt Uplisziche

Die Höhlenstadt Uplisziche, nahe der Stadt Gori gelegen, zählt zu den ältesten Siedlungen Georgiens. Ihre Geschichte reicht bis ins 1. Jahrtausend v. Chr. zurück, und sie war einst ein bedeutendes religiöses und politisches Zentrum. Uplisziche beeindruckt durch ihre in den Sandstein gehauenen Wohnräume, Tempel, Lager und Versammlungsorte. Während unseres Besuchs erkunden wir die freigelegten Höhlen, das antike Theater sowie die heidnischen Tempelruinen. Auch das ausgeklügelte Tunnelsystem und der Blick auf das Kura-Tal machen diesen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis. Uplisziche vermittelt einen faszinierenden Einblick in das vorchristliche Georgien und seine frühe Architektur.

Der Kaukasus mit den Bergen Kasbek und Schchara

Der Kaukasus ist das mächtige Gebirge, das Georgien im Norden prägt und das Land landschaftlich wie kulturell stark beeinflusst. Er zieht sich vom Schwarzen bis zum Kaspischen Meer und bildet eine natürliche Grenze zwischen Europa und Asien. In Georgien verläuft vor allem der Große Kaukasus, der mit seinen schneebedeckten Gipfeln, tiefen Tälern und abgelegenen Dörfern beeindruckt. Während unserer Reise durchqueren wir spektakuläre Berglandschaften und erleben die Vielfalt der Natur. Wir genießen atemberaubende Ausblicke, etwa auf den Kasbek oder die Gipfel Swanetiens, und begegnen der traditionellen Lebensweise der Hochlandbewohner. Der Kaukasus ist das Herzstück Georgiens – wild, unberührt und voller Kontraste.

Allgemeine Reisehinweise

Wissenswertes und Reisehinweise

Geographie

Georgien liegt im Südkaukasus und grenzt im Norden und Osten an die Russische Föderation, im Südosten an Aserbaidschan; im Süden an Armenien, im Südwesten an die Türkei und im Westen ans Schwarze Meer. Zum Territorium gehören auch die Autonomen Republiken Abchasien, Adscharien und Südossetien. Die höchsten Berge Georgiens sind der Kasbek (5.047 m) und der Schchara (5.068 m) im Großen Kaukasus-Gebirge.

Die Naturlandschaften der schneebedeckten Gipfel und Berge des Kaukasus beeindrucken nicht nur auf Wandereisen und ermöglichen ein intensives Reiseerlebnis. Die größten Städte Georgiens sind Tiflis und Telawi. Die Lage Georgiens im Kaukasus-Gebirge führte dazu, dass es eine wichtige Station der Seidenstraße war, die Asien mit Europa verband.

In den Städten entlang der Seidenstraße besichtigen wir bei unseren Gruppenreisen Festungen, Kathedralen, Klöster und Kirchen. Georgien gehört zu den ersten Ländern, in denen das Christentum eine Heimat gefunden hat. Auch diese jahrhundertealte Tradition lernen wir bei einer Georgien Rundreise kennen. Georgien bietet viele atemberaubende Attraktionen und Landschaften, die wir bei einer Rundreise zwischen der Bergwelt des Kaukasus und der Schwarzmeerküste besuchen.

Klima

Georgien besitzt mehrere verschiedene Klimazonen aufgrund der Gebirgszüge des Kaukasus und stark variierendem Niederschlag. Im Osten herrscht ein eher trockenes bis gemäßigtes Klima, im Westen ein feucht-subtropisches Klima. Dank des Kaukasus-Gebirges wird das Land vor Kaltluftwellen aus dem Norden geschützt, und das Schwarze Meer kann das Land gleichzeitig erwärmen.

Empfehlungen aus der Georgischen Küche

In den georgischen Städten findet man die außergewöhnlichsten Gerichte auf der Speisekarte, auch manches aus Asien. Die Küche des breiten Landes hingegen ist einfach. Probieren Sie diese aus! Hier weiß man mit Gewürzen, auch mit Paprika und Pfeffer, gut umzugehen. Typisch ist beispielsweise "Elardschi", eine Art Polenta mit frischem Käse.

Die authentische Gastfreundschaft der einheimischen Bevölkerung trägt zu unserem Genuss der kulinarischen Köstlichkeiten bei. Bei unseren Frühstücken, Mittag- und Abendessen bringen unsere deutschsprachigen Reiseleiter Ihnen die (Ess-) Kultur näher. Als Begleitung zum einheimischen Essen empfiehlt sich natürlich auch der georgische Wein.

Beste Reisezeit

Die besten Reisezeiten für Rundreisen sind April bis Juni sowie September und Oktober. Man sollte hierfür mindestens 8 Tage einplanen, besser aber zwei Wochen.
In Georgien herrscht in den Küstenregionen mildes Meeresklima, im Landesinneren Kontinentalklima.

In den Sommermonaten von Juni bis August können Temperaturen bis zu 40° erreicht werden. Gelegentlich kommt es vor, dass Temperatur und Luftdruck stark schwanken. Der Winter, der sich üblicherweise auf die Monate von Dezember bis Februar erstreckt, ist in Tiflis und Umgebung nicht wesentlich kälter als in Mitteleuropa. In den Bergregionen wird es hingegen sehr kalt und schneereich.

Geschichte

Die Griechen gründeten an der georgischen Schwarzmeerküste um 600 v. Chr. mehrere Kolonien; Sie nannten die Gegend "Kolches". Im Osten Georgiens hingegen regierten die Perser. Kurz vor der Zeitenwende wurde Georgien römisch. Später dehnte sich das Land unter dem Einfluss einer mächtigen Dynastie, der Bagratiden, gewaltig aus und umfasste im 13. Jahrhundert den ganzen Kaukasus. Doch dann sorgten die Mongolen dafür, dass das Reich wieder zerfiel.

1783 stellte sich Georgien unter die Schutzherrschaft des russischen Zaren. Um 1800 wurde es ein Teil Russlands. 1918, nach der russischen Revolution, wurde Georgien wieder selbständig. Doch 1921 marschierten sowjetische Truppen ein und ab 1936 war Georgien ein Teil der UdSSR. Bei deren Zerfall strebte Georgien 1991 wieder die Unabhängigkeit an. Inzwischen ist das Land eine präsidiale Republik innerhalb der GUS. 

Zeitunterschied

Deutschland, Schweiz, Österreich (MEZ):
+ 3 Std. während der Winterzeit
+ 2 Std. während der Sommerzeit

Einreise - Pass - Visum

Georgien gewährt Staatsangehörigen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine sehr liberale Regelung: Ein Aufenthalt von bis zu einem vollen Jahr (365 Tage) ist komplett visumfrei möglich. Die Einreise kann mit einem gültigen Reisepass (für Deutsche alternativ auch mit dem Personalausweis) erfolgen.

Impfschutz

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden. Ein ausreichender Schutz gegen Hepatitis A kann auch wenige Tage vor Abreise mit aktiven Impfstoffen als Einmaldosis aufgebaut werden. Sie sollten Ihren persönlichen Impfplan vor Reiseantritt mit Ihrem Hausarzt besprechen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Eine Georgien-Rundreise verbindet meist die Hauptstadt Tiflis, die Weinregion Kachetien, den Großen Kaukasus rund um die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche sowie das Bergland Swanetien und die Schwarzmeerküste bei Batumi. Dazwischen liegen Kulturstätten wie das UNESCO-Welterbe Mzcheta und die Höhlenstädte Uplisziche und Wardsia. So entsteht ein Bogen vom Hochgebirge bis zur subtropischen Küste.

Nein, für deutsche und EU-Staatsangehörige ist kein Visum erforderlich; benötigt wird lediglich ein Reisepass, der mindestens bis zum Zeitpunkt der Ausreise gültig ist. Damit ist Georgien einreisetechnisch unkompliziert. Pflichtimpfungen bestehen ebenfalls nicht.

Georgien eignet sich besonders für kultur- und naturinteressierte Reisende sowie für Genießer, die Wein, regionale Küche und herzliche Gastfreundschaft schätzen. Das überschaubare Land verbindet Hochgebirge, alte Klöster und Weinregionen auf kurzen Wegen, was es auch für Paare und Alleinreisende mit Komfortanspruch attraktiv macht. Die Reisen werden in kleiner Gruppe deutschsprachig geführt.

Ja, besonders die Bergregion Swanetien im Großen Kaukasus eignet sich für Wanderungen, etwa rund um Mestia und das Dorf Uschguli, eines der höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Dörfer Europas. Auch die Gegend um die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche auf 2.170 Metern vor dem Kasbek ist ein beliebtes Wanderziel. IKARUS TOURS bietet hierfür eigene Aktivreisen an.

Ja, Georgien gilt als eines der ältesten Weinbaugebiete der Welt, in dem seit Jahrtausenden Wein in tönernen Qvevri-Gefäßen vergoren wird. Das Herzstück dieser Tradition ist die Region Kachetien, wo Reisende Weingüter besuchen und die typischen Qvevri-Weine verkosten können. Die Qvevri-Methode zählt zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe.

Ja, Georgien lässt sich gut mit den Nachbarländern des Südkaukasus verbinden. Die „Große Kaukasus-Rundreise“ fasst Aserbaidschan, Georgien und Armenien zusammen, während andere Programme Georgien und Armenien aktiv kombinieren. Für Erstreisende ist eine reine Georgien-Rundreise oft der kompaktere Einstieg.

Für eine Rundreise sollte man mindestens acht Tage einplanen, idealerweise rund zwei Wochen, um auch entlegene Regionen wie Swanetien einzubeziehen. Kürzere Reisen konzentrieren sich auf Tiflis, Kachetien und den zentralen Kaukasus. Mehr Zeit erlaubt eine entspanntere Streckenführung mit weniger Fahretappen.

Die besten Reisezeiten sind nach Angaben von IKARUS TOURS April bis Juni sowie September und Oktober mit milden Temperaturen. Im Hochsommer kann es im Landesinneren sehr heiß werden, während die Hochgebirgsregionen wie Swanetien dann am besten zugänglich sind. Für eine Rundreise sollte man mindestens acht Tage, besser rund zwei Wochen einplanen.

Die touristischen Hauptregionen Georgiens – Tiflis, Kachetien, der Große Kaukasus, Swanetien und die Schwarzmeerküste – werden auf den Rundreisen bereist und liegen außerhalb der abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien. IKARUS TOURS plant die Routen mit ortskundigen Partnern entsprechend. Für die Reiseplanung empfiehlt sich ein Blick in die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts.

Uplisziche bei Gori zählt zu den ältesten Siedlungen Georgiens, mit in den Sandstein gehauenen Wohnräumen, Tempeln und einem antiken Theater. Wardsia im Süden ist ein über Jahrhunderte gewachsenes Höhlenkloster, das einst Tausenden Menschen Platz bot und mit Fresken ausgestaltet ist. Beide gehören zu den eindrucksvollsten Stätten des Landes.

Georgien gehört zu den ersten christlichen Ländern der Welt, was sich in zahlreichen Klöstern und Kirchen widerspiegelt. Das UNESCO-Welterbe Mzcheta mit dem Dschwari-Kloster gilt als geistliches Herz des Landes. Diese jahrhundertealte Tradition ist auf Kulturreisen allgegenwärtig.

Die georgische Küche ist herzhaft und vielfältig, bekannt für Khinkali (gefüllte Teigtaschen) und Khachapuri (Käsebrot) sowie für den Einsatz von Kräutern und Gewürzen. Begleitet wird sie traditionell von georgischem Wein. Gastfreundschaft und ausgedehnte Tafelrunden gehören fest zur Esskultur.

Tiflis verbindet eine verwinkelte Altstadt mit bunten Balkonhäusern, historischen Kirchen und den Schwefelbädern von Abanotubani. Über der Stadt thront die Festung Narikala mit weitem Blick über das Kura-Tal. Als kulturelles Zentrum des Landes ist Tiflis meist Auftakt einer Rundreise.

Der Große Kaukasus prägt den Norden Georgiens mit schneebedeckten Gipfeln, tiefen Tälern und abgelegenen Bergdörfern. Wahrzeichen ist die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche, die auf 2.170 Metern vor dem mächtigen Kasbek thront. Die Region ist Ausgangspunkt für Wanderungen und spektakuläre Panoramen.

Noch unentschlossen?
Informieren Sie Sich über unsere weiteren Reisearten