MS Sea Spirit: Ostgrönland und Nordlichter

Reykjavik - Dänemarkstraße - Scoresbysund - Ittoqqortoormiit - Westfjorde - Reykjavik
12-Tage-Tour ab
6.690 €

Ihr Berater für diese Reise:

Kerstin Stock-Knecht

+49 (0)6174/2902-50

Tourcode: 967404

Reiseverlauf

Reykjavik - Dänemarkstraße - Scoresbysund - Ittoqqortoormiit - Westfjorde - Reykjavik

12-Tage-Tour

1. Tag: Hinflug

Flug von Frankfurt nach Keflavik auf Island. Transfer zum ****Hotel in Reykjavik und Übernachtung.


2. Tag: Einschiffung FA

Die Einschiffung auf unser kleines, komfortables Expeditionsschiff, MS Sea Spirit, erfolgt am
Nachmittag. Wir lernen das Schiff kennen und freuen uns auf den Beginn unserer
Entdeckungsreise! Bald heißt es „Leinen los!“ und unsere Reise in die Arktis beginnt. Wir queren
zuerst die Faxaflóibucht und mit etwas Glück sichten wir die ersten Wale.


3. Tag: Dänemarkstraße FMA

Von Island aus passieren wir die Dänemarkstraße in Richtung des Scoresbysundes in Ostgrönland und überqueren unterwegs den Polarkreis. Walbeobachtungen sind in dieser Wasserstraße gut möglich. In der Nacht besteht die erste Gelegenheit, mit etwas Glück, Nordlichter zu sehen.


4.-8. Tag: Scoresbysund FMA

Unsere Expeditionsreise beginnt im Scoresbysund mit seiner einmaligen arktischen
Landschaft. Unsere Route ist stark vom Wetter und vor allem von den Eiskonditionen abhängig. Unser erfahrener Kapitän und Expeditionsleiter legen vor Ort täglich neu die Route fest und planen nach den örtlichen Konditionen, um das beste Expeditionserlebnis bieten zu können. Mit diesem flexiblen Routenplan sehen wir die Schönheit dieses abgelegenen Gebietes. Der Scoresbysund ist das größte und längste Fjordsystem der Welt. In diesem fantastischen Gebiet finden wir mit die beeindruckendsten Landschaften der Arktis! Tiefe Fjorde und enge Kanäle werden von bis zu 2000 Meter hohen Bergen umsäumt. Von großen Gletschern kalben Eisberge, die vom Wind, der Strömung und Gezeiten getrieben werden. Die vielfarbige Herbsttundra, die Moschusochsen und die Schneehasen bleiben unvergesslich.
Die Landschaft- weit, offen und scheinbar unberührt- ist ein Paradies für Wanderer. Des Weiteren finden wir archäologische Stätten der Thulekultur, alte Trapperhütten und neuere Jagdhütten der Inuit. Die Inuit-Siedlung Ittoqqortoormiit ist die einzige permanente Siedlung der Region. Ein exzellentes Museum, ein Andenkenladen und eine Post laden zum Verweilen ein. Grönländische Schlittenhunde sind zahlreicher vertreten als die einheimische Bevölkerung. Die Tage sind gefüllt mit erlebnisreichen Ausflügen, interessanten Vorträgen des Expeditionsteams, hervorragend Mahlzeiten - und vor allem mit einer unvergesslichen Landschaft. Jede Nacht birgt die Möglichkeit, Nordlichter am Himmel tanzen zu sehen, da die Jahreszeit für diese unwirklich anmutenden Erscheinungen geeignet ist.


9. Tag: Dänemarkstraße FMA

Unsere fantastische Zeit im Scoresbysund geht nun zu Ende und wir durchqueren wieder die
Dänemarkstraße in Richtung Island. Vorträge und Workshops des Expeditionsteams und der gemütliche Aufenthalt an Bord lassen den Seetag schnell vergehen. Wir beobachten Seevögel und mit Glück Wale direkt von den großen Kabinenfenstern, den Balkonen oder von den Außendecks. Während der Nacht besteht weiterhindie Gelegenheit, Nordlichter zu sichten.
 


10. Tag: Westfjorden FMA

Unser Expeditionstag in den Westfjorden offenbart die außergewöhnliche Schönheit dieser entlegener Region - nur ungefähr 10% der Besucher Islands verschlägt es in dieses Gebiet. Abhängig vom Wetter sind wir in den atemberaubenden Fjorden unterwegs und erkunden zum Beispiel Vogelfelsen, Fjordlandschaften oder kleine Fischersiedlungen.


11. Tag: Ausschiffung F

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns in Reykjavik, der Hauptstadt von Island und
Ausgangspunkt unserer Reise.Transfer zum Hotel und Übernachtung.


12. Tag: Rückflug F

Transfer zum Flughafen und Rückflug.


POLARLICHTER

Die nördlichen Polarlichter, wissenschaftlich "Aurora borealis" genannt, sind Leuchterscheinungen, die beim Aufeinandertreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre in polaren Regionen hervorgerufen werden. Auf der anderen Welthalbkugel heißt das Südlicht wissenschaftlich "Aurora australis". Vor über 200 Jahren glaubte man, dass Polarlichter Aktivitäten von Göttern oder gar von Geistern seien. Im 18. Jahrhundert begann man mit der Erforschung dieses Phänomens. Der englische Astronom und Mathematiker Edmond Halley war wohl der erste, der eine Erklärung für die Entstehung der Lichter fand, und dass es einen Zusammenhang mit dem Erdmagnetfeld geben musste. Theorien über das Leuchten wurden jedoch erst im 19. Jahrhundert aufgestellt. Am häufigsten tauchen grüne und rote Lichter auf. Für diese Lichter sind Sauerstoffatome in mind.10 km Höhe zuständig. Seltener zu sehen sind violette und blaue Lichter, die durch Stickstoffatome entstehen und bei denen sehr hohe Energien notwendig sind, um diese zu erzeugen.


Diese Reisen führen wir auch als Leser-Kreuzfahrt für das Schweizer Magazin PolarNEWS durch, an welcher jeder interessierte Nicht-Abonnent ebenfalls teilnehmen kann.

Mahlzeiten: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen