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Wie ein König in Navarra

Auf kurzen Wegen eine große Vielfalt entdecken - dieses Motto ist wie gemacht für das unbekannte Navarra im Norden Spaniens.

Wenn man an Spanien denkt, fallen die Namen vieler Regionen: Andalusien, Katalonien oder Balearen um nur einige zu nennen. Doch auch in einem so vertrauten Reiseland gibt es immer noch unentdecktere Gegenden – so wie Navarra. Auch in den Medien finden sich inzwischen immer wieder Berichte zu der wenig vertrauten Region im Nordwesten Spaniens, welche mit ihrem landschaftlichen und kulinarischen Reichtum besticht.

Logo, Navarra

In dem ehemaligen Königreich, welches sich bis heute diese besondere Essenz bewahrt hat, reihen sich auf engstem Raum Natur- und Kulturschätze aneinander. Die Region erstreckt sich von den Pyrenäen im Norden bis hin zur einzig echten Wüste Europas im Süden. Von den Einheimischen liebevoll „El pequeño continente“ (der kleine Kontinent) genannt, trifft man in Navarra auf grüne Berglandschaften, üppige Wälder und fruchtbare Täler sowie auf geschichtsträchtige Burgen, Paläste und Dörfer, in deren Gassen sich zahlreiche Herrenhäuser „verstecken“. Auch eine traditionsreiche Landwirtschaft, welche Grundlage für die einzigartige lokale Gastronomie bildet, charakterisiert die Region. Mittelpunkt Navarras bildet die Hauptstadt Pamplona, eine gastfreundliche, moderne und durch das San-Fermín-Fest weltbekannte Stadt. Der Name Navarra könnte auch dem einen oder anderen Wanderfreund ein Begriff sein, denn die Region ist das Tor zum Jakobsweg. In der mittelalterlichen Kleinstadt Puente la Reina, dessen romanische Brücke über den Arga-Fluss eines der schönsten Beispiele des Jakobsweges ist, vereinen sich die zwei Wege des „Camino de Santiago" und führen weiter bis in das ca. 640 km entfernte Santiago de Compostela in Galizien. Genau wie Navarra ist auch dieser Teil des Jakobsweges weniger berühmt und somit zweifellos ein Geheimtipp.

Estella; Lizarra; Navarra
Tomás, der Gemüsebauer

Besonders ist Navarra aber in erster Linie durch seine Menschen, welchen man hautnah in ihrem Alltag begegnen kann. Wer hatte nicht schon immer mal Lust für kurze Zeit das Leben eines erfahrenen Stiertreibers in Pamplona zu teilen, gemeinsam mit ihm die Strecke des Stiertreibens zu erkunden und von seinen Erlebnissen während des namhaften Events berichtet zu bekommen?! Oder in einer kleinen Käserei auf dem Land einzukehren, den Geschichten über das Leben und den Traditionen im Tal zu lauschen sowie den Prozess der Käseherstellung unmittelbar kennen zu lernen?! Oder von einem Gemüsebauern persönlich empfangen zu werden und von ihm einen Einblick in die Geheimnisse seines Gartens zu erhalten?! Fast schon Voodoo-haftig erscheint hingegen eine Begegnung mit einer echten „Sorgiña" in Zugarramundi, dem Dorf der Hexen, welche einen mit auf eine echte Zeitreise nimmt und in uralte Geheimnisse einweiht. All diese Begegnungen mit „echten Menschen“ hebt Navarra von anderen Regionen Spanien ab und verspricht dem Reisenden ein besonderes Erlebnis.

Auch kulinarisch kann man sich in Navarra bestens verwöhnen lassen. Die lokale Küche ist eine Mischung aus Moderne und Tradition und stützt sich auf regionale Produkte wie Gemüse, Fleisch oder Wein. Am populärsten sind Pinchos, die lokale Version der spanischen Tapas. Es gibt in Pamplona sogar ein einwöchiges Pincho-Festival, welches Touristen von fern und nah anlockt. Weitere Köstlichkeiten der regionalen Küche sind der typischer Gemüseeintopf „Menestra“, das Rindersteak „Chuletón de Ternera", der Lammbraten „ZikiroJate" oder das Gebäck „Txantxigorri". Die leckeren lokalen Weine, welche zu den vielfältigsten ganz Spaniens gehören, runden jedes Mahl ab. Als Alternative eignet sich ein Patxarán, ein für Navarra typischer Anis-Schlehen-Likör.

shutterstock_636824179_Patxaran; Spanien

Auf unserer 7-tägigen Reise lernen wir Navarra in all seinen Facetten kennen. Von Kultur über Natur und Begegnung bis hin zu Genuss ist für alle Erwartungen gesorgt. Wir besichtigen die kulturellen Höhepunkte der Region, dazu gehören das geschichtsträchtige Pamplona mit seiner Altstadt und gotischen Kathedrale, Olite mit seinen Gebäuden aus der Renaissance und dem Barock sowie dem „Palacio Real" (eines der besterhaltenen Schlösser des Mittelalters in ganz Europa), Tudela mit seiner historischen Innenstadt mit Palästen und einem Flair der früheren Einwohner sowie den charmantesten Ort Roncesvalles in den Pyrenäen. Die Vielfalt an Palästen, Herrenhäusern, Klöstern und Brücken wird uns staunen lassen. Wir erfreuen uns an der abwechslungsreichen Natur von Wäldern, über Weinberge bis hin zur Halbwüste Bardenes Reales: Im Urwald des „Irati" erkunden wir auf wunderschönen Pfaden den zweitgrößten und besterhaltenen Buchen-Tannen-Mischwald Europas. Am Gebirgspass Ibañeta wird es aktiv und wir legen den ersten Kilometer des französischen Jakobsweges zu Fuß zurück. Im Süden treffen wir auf die bizarre Wüstenlandschaft Bardenas Reales. In dieser Halbwüste, auch bekannt als das spanische Arizona, fühlt man sich durch ihre Formen und Farben wie auf einem anderen Planeten. Wir gewinnen einen Einblick in den Alltag der Menschen, sei es bei einem Besuch in einer Feinbäckerei und einer Käserei oder bei der Begegnung mit einem Stiertreiber, einem Gemüsebauer und einer „Hexe“. Auch die Kultur der Menschen vor Ort lernen wir kennen, beispielsweise beim Lauschen echter „Joticas" in einer Bar oder bei der Einkehr im „Kloster von Leyre". Wir erleben besondere kulinarische Genussmomente, sowohl beim Probieren von lokalen Speisen und Getränken wie auch beim Besuch im einzigartigen und ersten nationalen Trüffelmuseum Spaniens.

shutterstock_1046850250_Baztan; Elizondo; Navarra
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shutterstock_336148952_Pamplona; Navarra
Lumbier; Irunberri. Foz de Lumbier
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Auch unsere Unterkünfte auf der Reise sind etwas Besonderes. In Pamplona übernachten wir mitten im historischen Zentrum im Pamplona Catedral Hotel. Das 4* Haus bietet nicht nur den idealen Ausgangpunkt für Erkundungen auf eigene Faust, es besticht auch mit seiner stilvollen Einrichtung und einem Frühstücksraum, der an ein Kirchenschiff erinnert. Im 4* Hotel Palacio Borda in Amaiur erwartet uns eine besondere Atmosphäre, denn wir wohnen in einem zum Hotel umgebauten Palast des 17. Jhd. Durch die Lage in einem malerischen Dorf und umgeben von schöner Natur, fühlt man sich in dem historischen Gebäude wie ein Teil der Geschichte