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Arktis - ein Schauspiel auf der Nordhalbkugel

Nördlich des 66. Breitengrades liegt eine Region mit mystischer und magischer Anmutung – die Arktis. Eine lebensfeindliche Wüste aus Schnee, Eis und Geröll. Unzählige Archipele, mal flach und weit, mal mit spektakulären Gebirgsszenerien. Dazu zerklüftete Küsten mit hohen Felsen, in die auch Gletscher ihre eisige Fracht entladen. Wären diese Bilder an sich nicht schon spektakulär genug, sorgt das besondere Licht in der Arktis für ganz besondere Stimmungen, dann, wenn sich die Sonne im Eis bricht oder Nebelschleier zwischen den Bergspitzen hängen. Hier ist auch die Heimat des mystischen, sagenumwobenen Nordlichts. Dazu ein halbes Jahr lang Polartag und das andere halbe Jahr Polarnacht. Extreme, wie auch das Klima mit Minusgraden von bis zu 70°C, sind an der Tagesordnung. Man mag nicht glauben, dass sich in dieser lebensfeindlichen Umgebung dauerhaft Leben und eine einzigartige Flora und Fauna entwickelt hat. Doch es gibt hier eine unglaubliche Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen, von denen man viele nur hier beobachten kann. Sicher ein Grund für Reisen in die Arktis.

Grönland - majestätische Eisberge, mystisches Licht und tiefe Fjorde

Isolation, Stille, Ehrfurcht vor der Schaffenskraft der Natur, Eindrücke, die uns auf unseren Expeditionskreuzfahrten in Grönland bewegen. Nur 20% der Landmasse der größten Insel unserer Erde sind überhaupt eisfrei. Über dem Rest liegt der grönländische Eispanzer, der bis zu 3400 Meter mächtig ist. Er bewegt sich in gewaltigen Gletschern zur Küste und kalbt riesige Eisberge ins Meer. Gewaltig ist auch der Artenreichtum des Tierlebens, bei dem sich der majestätische Eisbär seine Spitzenposition mit den Moschusochsen teilen muss.

Kanada - raue Küsten, unberührte Landschaftsparadiese

Im nordöstlichen Teil Kanadas, an der Hudson Bay, hat sich durch karge Lebensbedingungen und die besondere geographische Lage eine Naturoase entwickelt. Die kanadische Arktis ist ein idealer Ort, um Eisbären, Beluga Wale und eine einzigartige Vogelwelt in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Hier erleben wir zu jeder Jahreszeit ein unvergessliches Naturschauspiel – von den unendlichen Eiswelten im Winter, bis hin zu den farbenprächtig blühenden Wildblumen im Frühjahr und dem eindrucksvollen, kontrastreichen Farbenspiel im Herbst.

Nordpol - ein einzigartiger Punkt auf unserem Planeten mit einer besonderen Anziehungskraft

Viele Geschichten existieren über die Eroberung des Nordpols, die Ende des neunzehnten Jahrhunderts, Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts begann. Einige davon verwegen, einige umstritten. Sie berichten über den Erfolg, aber auch das Scheitern vieler Forscher und Entdecker. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wer den geographischen Nordpol als erster entdeckt hat. Ein Grund dafür mag darin liegen, dass der Nordpol keine feste geographische Lage hat. Oberflächlich liegt er auf einer sehr dicken Eisschicht. Darunter bis zu 4087 m tiefes, eisiges Nordpolarmeer. Auf allen Wegen wurde der Pol schon erreicht: Unterwasser, Überwasser, Überland und aus der Luft. Nur mit den stärksten Eisbrechern der Welt lässt sich der Pol heute auf dem Wasserweg erreichen. Auf seiner Fahrt türmen sich die Eisschollen des aufgebrochenen Eises meterhoch an der Bordwand, während er sich seinen Weg durch die schier endlose menschenleere Eiswüste bahnt.

Russlands Ferner Osten - unterwegs ans geheimnisvolle Ende der Welt

Rau ist nicht nur das Klima, auch die Landschaft Tschukotkas, des östlichen Zipfels Russlands. Traumhafte Tundra, die sich je nach Jahreszeit in einem prächtigen Farbenkleid zeigt und wüstenartige Gebirgslandschaften. Ein Gebiet voller Geheimnisse. In dieser kargen Gegend haben nur wenige Menschen Fuß gefasst. Sie ist Heimat der Tschuktschen und Inuit, die schon seit Jahrhunderten diese Region bevölkern, die eigentlich zur westlichen Hemisphäre zählt und 10 Zeitzonen östlich von Moskau liegt. Durch ihre Unberührtheit hat hier eine einzigartige Flora und Fauna die Zeit überdauert. Im Frühjahr erblüht das Tierleben. Unzählige Vogelarten kommen zum Brüten und in den umliegenden Gewässern tummeln sich Bart-, Eismeer-, und Ringelrobben auf Nahrungssuche. Im Norden liegt Wrangel Island, seit 2004 von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt und Heimat des Königs der Arktis, dem Eisbär.

Spitzbergen - weiße Wunderwelt

Der von Norwegen verwaltete Außenposten im ewigen Eis, kaum besiedelt und urtümlich. Eine ganze Inselgruppe voller urzeitlicher Gletscher, Eisflächen, tiefen Fjorden und schroffen Bergspitzen. Das trockene Klima sorgt für einen unglaublichen Reichtum an arktischer Flora und Fauna. Walrosse, Seehunde, Robben und riesige Kolonien von Seevögeln haben hier ihren natürlichen Lebensraum. Aber auch der König der Arktis, der Eisbär, ist hier in seinem Element, und nur in wenigen anderen Gebieten der Erde besteht eine derart gute Möglichkeit, ihn zu sichten. Die ersten Menschen waren aller Wahrscheinlichkeit nach im 12. Jahrhundert Wikinger, die den Svalbard-Archipel erreichten, aber offiziell entdeckt wurde er erst im Jahr 1596 von dem holländischen Seefahrer Wilhelm Barents. Er gab den Inseln im Norden den Namen Spitzbergen wohl deshalb, weil das Erste, was er nach einer langen Überfahrt zu Gesicht bekam, die spitzen, hoch aufragenden Berggipfel im Süden waren. Bei einer Reise in die Arktis, insbesondere nach Spitzbergen, sollte man sich bei der Wahl des Reisetermins besondere Gedanken machen. Steht vor allem das Erlebnis mit dem Packeis im Vordergrund der Reise, das auch immer wieder Eisbären im Eis bietet, dann sollte ein Reisetermin im Frühsommer, also im Juni gewählt werden. Dies bedingt allerdings, dass manche Routen im Archipel aufgrund starker Eismassen noch nicht befahren werden können. Später im Sommer, also im Juli und August, wenn sich das Eis nordwärts zurückgezogen hat, sind häufig Umrundungen des Archipels möglich. Dann ist auch die Flora an den Küsten bunter und weiterentwickelt, Wanderungen lassen sich leichter durchführen und Eisbären können immer mal wieder von Bord aus an Land beobachtet werden. Im September bieten sich besonders wunderschöne Lichtverhältnisse, und immer wieder zeigt sich das einzigartige Polarlicht. Alle Zeiten haben ihre Vorzüge und werden dem Besucher einen nachhaltigen Eindruck bescheren.

Die Südhalbkugel

Südgeorgien und Falkland-Inseln

Unzählige kleinere Inselgruppen liegen im Südatlantik, diesseits und jenseits der Konvergenzlinie, der Grenze zur Antarktis. Dazu zählen die Falklandinseln und Südgeorgien. Klein in der Größe, aber umso gewaltiger ist das Tierleben auf ihnen. Zum Beispiel die Insel Südgeorgien, 160 km pure Wildnis, zerklüftet, gebirgig. Dazwischen rund 160 Gletscher, deren eisige Bänder ins Meer fließen. Kaum von Menschen bevölkert, dafür um so mehr von den großartigen Königspinguinen. 450.000 Tiere sollen es sein, die in riesigen Kolonien zusammenleben. Doch noch um ein Vielfaches größer ist die Anzahl der Goldschopfpinguine, die hier leben, bis zu 2 Millionen Exemplare.

Eine tiefe, spektakuläre Wasserstraße trennt die beiden Hauptinseln der Falklands. Auch sonst hat das Eiszeitalter die Inseln eindrucksvoll geformt, mit sanften Bergen, die von einem Teppich aus Gräsern und anderen Pflanzen umrahmt werden. Die Falklandinseln sind ein Vogelparadies mit nicht weniger als 63 brütende Arten, darunter Albatrosse, Enten und dem nur hier lebenden Falklandpieper. An den Küsten haben viele Pinguinkolonien unterschiedlichster Arten ihr zu Hause gefunden.

Antarktis und Antarktische Halbinsel

Die Antarktis ist "unten" auf der Erdkugel, hier leben keine Eisbären, aber Millionen von Pinguinen. Jahrhundertelang machten sich Schiffe auf die Suche nach der Antarktis, der Terra australis incognita. Aber erst 1821 betrat der erste Mensch den kontinentalen Boden Antarktikas: John Davis, der mit einem Robbenjägerschiff unterwegs war. Anders als das schwimmende Eis im Norden ist die Antarktis ein richtiger Kontinent. Um 1900 begann schließlich das goldene Zeitalter der Antarktisforschung mit spektakulären Expeditionen, tödlichen Tragödien und dem Wettlauf zum Südpol, den der Norweger Roald Amundsen am 14. Dezember 1911 für sich entschied. Zum Landbesitzer ist Norwegen aber nicht geworden: Die Antarktis ist politisches Niemandsland.

Über den südlichen Polarkreis ragt die 1200 km lange Antarktische Halbinsel hinaus. Gegenüber ihrer Spitze liegt das Südende Südamerikas.

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Expeditions-Kreuzfahrten
163408

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Reykjavik - Stykkisholmur - Isafjördur - Siglufjördur - Hrisey - Akureyri - Husavik - Seydisfjördur - Djupivogur - Vestmannaeyjar - Reykjavik

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Polar-Expeditionen 2021-22

Das neue Expeditions- und Seereisen-Programm POLARE WELTEN 2021-2022 ist seit Ende Juni als Online-Blätterkatalog verfügbar. Freuen Sie sich auf überaus spannende Naturerlebnisse in den atemberaubenden polaren Regionen unserer Erde - sei es als Expedition vom kleinen Schiff aus oder als eine Überland-Reise.

Unsere neuen Produktlinien

Mit der Herausgabe des FERNE WELTEN-Reiseprogramms 2021/22 haben wir unsere Reisen in sogenannte "Produktlinien" kategorisiert. Sämtliche Reisen werden demzufolge einer von vier der nachfolgenden Produktlinien zugeordnet und auf der jeweiligen Katalogseite dargestellt.

Neuer Individualreisen-Katalog AUF MEINE TOUR

Das neue Individualreisen-Programm AUF MEINE TOUR 2021-22 ist da! Diesmal ausschließlich als Online-Blätterkatalog herausgebracht, präsentiert IKARUS TOURS auf 166 Seiten eine Vielzahl an ausgewählten Privatreisen für zwei Personen.

Unser Reisemagazin

Marokko Online-Magazin KASBAH

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