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Schöne kalte Welt - eine Wunderwelt aus Eis und Schnee

Die Arktis ist "oben" auf der Erdkugel, hier leben keine Pinguine, aber viele Eisbären. Noch höher, im Sternenhimmel fast direkt über dem Nordpol, thront hell der Polarstern. Die alten Griechen gaben ihm den Namen Arctos, was soviel wie Bär bedeutet, und seither heißt die Nord-Eiskappe Arktis. Lange galt der 66. nördliche Breitengrad als deren Grenze. Das ist der Punkt, an dem die Sonne am Tag der Sommersonnenwende nicht untergeht. Am Nordpol auf 90 Grad scheint sie dann ein halbes Jahr durchgehend. Heute verwenden vor allem Forscher andere Kriterien zur geografischen Definition der Arktis. Zum Beispiel als Gebiet, in dem gegen Norden hin keine Bäume mehr wachsen. Oder als Gebiet, in dem es im Juli nie wärmer als 10 Grad wird. So oder so: Die nördliche Eisdecke ist kein Land, sondern ein Meer, auf dem das Eis bis zu drei Meter dick und ständig in Bewegung ist. Wer auf dem Drifteis steht und still innehält, spürt das permanente sanfte Ruckeln des Eises in den Füssen. Am Nordpol erstreckt sich das Nordmeer 4.000 Meter tief bis zum Meeresboden.

Arktis - ein Schauspiel der Naturextreme
Nördlich des 66. Breitengrades liegt eine Region mit mystischer und magischer Anmutung – die Arktis. Eine lebensfeindliche Wüste aus Schnee, Eis und Geröll. Unzählige Archipele, mal flach und weit, mal mit spektakulären Gebirgsszenerien. Dazu zerklüftete Küsten mit hohen Felsen, in die auch Gletscher ihre eisige Fracht entladen. Wären diese Bilder an sich nicht schon spektakulär genug, sorgt das besondere Licht in der Arktis für ganz besondere Stimmungen, dann, wenn sich die Sonne im Eis bricht oder Nebelschleier zwischen den Bergspitzen hängen. Hier ist auch die Heimat des mystischen, sagenumwobenen Nordlichts. Dazu ein halbes Jahr lang Polartag und das andere halbe Jahr Polarnacht. Extreme, wie auch das Klima mit Minusgraden von bis zu 70°C, sind an der Tagesordnung. Man mag nicht glauben, dass sich in dieser lebensfeindlichen Umgebung dauerhaft Leben und eine einzigartige Flora und Fauna entwickelt hat. Doch es gibt hier eine unglaubliche Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen, von denen man viele nur hier beobachten kann. Sicher ein Grund für Reisen in die Arktis.

Grönland - majestätische Eisberge, mystisches Licht und tiefe Fjorde
Isolation, Stille, Ehrfurcht vor der Schaffenskraft der Natur, Eindrücke, die uns auf unseren Expeditions-Kreuzfahrten in Grönland bewegen. Nur 20% der Landmasse der größten Insel unserer Erde sind überhaupt eisfrei. Über dem Rest liegt der Grönländische Eispanzer, der bis zu 3400 m mächtig ist. Er bewegt sich in gewaltigen Gletschern zur Küste und kalbt riesige Eisberge ins Meer. Gewaltig ist auch der Artenreichtum des Tierlebens, bei dem sich der majestätische Eisbär seine Spitzenposition mit den Moschusochsen teilen muss.

Kanada - raue Küsten, unberührte Landschaftsparadiese
Im nordöstlichen Teil Kanadas, an der Hudson Bay, hat sich durch karge Lebensbedingungen und die besondere geographische Lage eine Naturoase entwickelt. Die kanadische Arktis ist ein idealer Ort, um Eisbären, Beluga-Wale und eine einzigartige Vogelwelt in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Hier erleben wir zu jeder Jahreszeit ein unvergessliches Naturschauspiel – von den unendlichen Eiswelten im Winter, bis hin zu den farbenprächtig blühenden Wildblumen im Frühjahr und dem eindrucksvollen, kontrastreichen Farbenspiel im Herbst.

Nordpol - ein einzigartiger Punkt auf unserem Planeten mit einer besonderen Anziehungskraft
Viele Geschichten existieren über die Eroberung des Nordpols, die Ende des neunzehnten Jahrhunderts, Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts begann. Einige davon verwegen, einige umstritten. Sie berichten über den Erfolg, aber auch das Scheitern vieler Forscher und Entdecker. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wer den geographischen Nordpol als erster entdeckt hat. Ein Grund dafür mag darin liegen, dass der Nordpol keine feste geographische Lage hat. Oberflächlich liegt er auf einer dicken Eisschicht. Darunter bis zu 4087 m tiefes, eisiges Nordpolarmeer. Auf allen Wegen wurde der Pol schon erreicht: Unterwasser, Überwasser, Überland und aus der Luft. Nur mit den stärksten Eisbrechern der Welt lässt sich der Pol heute auf dem Wasserweg erreichen. Auf seiner Fahrt türmen sich die Eisschollen des aufgebrochenen Eises meterhoch an der Bordwand, während er sich seinen Weg durch die schier endlose menschenleere Eiswüste bahnt.

Russlands Ferner Osten - unterwegs ans geheimnisvolle Ende der Welt
Rau ist nicht nur das Klima, auch die Landschaft Tschukotkas, des östlichen Zipfels Russlands. Traumhafte Tundra, die sich je nach Jahreszeit in einem prächtigen Farbenkleid zeigt und wüstenartige Gebirgslandschaften. Ein Gebiet voller Geheimnisse. In dieser kargen Gegend haben nur wenige Menschen Fuß gefasst.
Sie ist Heimat der Tschuktschen und Inuit, die schon seit Jahrhunderten diese Region bevölkern, die eigentlich zur westlichen Hemisphäre zählt und 10 Zeitzonen östlich von Moskau liegt. Durch ihre Unberührtheit hat hier eine einzigartige Flora und Fauna die Zeit überdauert. Im Frühjahr erblüht das Tierleben. Unzählige Vogelarten kommen zum Brüten und in den umliegenden Gewässern tummeln sich Bart-, Eismeer-, und Ringelrobben auf Nahrungssuche. Im Norden liegt Wrangel Island, seit 2004 von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt und Heimat des Königs der Arktis, dem Eisbär.

Spitzbergen - weiße Wunderwelt
Der von Norwegen verwaltete Außenposten im ewigen Eis, kaum besiedelt und urtümlich. Eine ganze Inselgruppe voller urzeitlicher Gletscher, Eisflächen, tiefen Fjorden und schroKen Bergspitzen. Das trockene Klima sorgt für einen unglaublichen Reichtum an arktischer Flora und Fauna. Walrosse, Seehunde, Robben und riesige Kolonien von Seevögeln haben hier ihren natürlichen Lebensraum. Aber auch der König der Arktis, der Eisbär, ist hier in seinem Element, und nur in wenigen anderen Gebieten der Erde besteht eine derart gute Möglichkeit, ihn zu sichten. Die ersten Menschen waren aller Wahrscheinlichkeit nach im 12.  Jahrhundert Wikinger, die den Svalbard-Archipel erreichten, aber offiziell entdeckt wurde er erst im Jahr 1596 von dem holländischen Seefahrer Wilhelm Barents. Er gab den Inseln im Norden den Namen Spitzbergen wohl deshalb, weil das Erste, was er nach einer langen Überfahrt zu Gesicht bekam, die spitzen, hoch aufragenden Berggipfel im Süden waren.

Neben zahllosen einzigartigen Naturspektakeln erwarten uns eine überaus artenreiche Tierwelt und ein beeindruckender Pflanzenreichtum. Die Entdeckung der polaren Regionen unserer Erde fasziniert Menschen vieler Nationen seit Jahrhunderten. Mit unserem umfassenden Spezialprogramm EXPEDITIONS-KREUZFAHRTEN folgen wir auf kleinen, wendigen und eisfähigen Schiffen den Spuren früherer Forscher und Abenteurer in die entlegensten und aufregendsten Regionen. Auf einer Polar-NEWS-Expeditionsreise befahren wir diese atemberaubenden Regionen, um ihnen behutsam näher zu kommen und um ihre ökologische Bedeutung besser zu verstehen. Dazu nutzen wir kleine, eisverstärkte Schiffe von sehr erfahrenen Reedereipartnern, wie z.B. OCEANWIDE EXPEDITIONS, POLAR LATITUDE, QUARK EXPEDITIONS, POSEIDON EXPEDITIONS und HERITAGE EXPEDITIONS, die mit maximal 115 Passagieren eine perfekte Größe aufweisen. Auf diese Weise erreichen alle Reiseteilnehmer gleichzeitig Orte, die größeren Schiffen vorenthalten bleiben. Natur findet draußen statt! Darum denken wir, möglichst viel Zeit mitten im Geschehen verbringen zu wollen. Mit den angebotenen Schiffen und der kleinen Gästezahl an Bord können wir daher das Maximum an Zeit anbieten.

Immer mit dabei auf Ihrer Reise: ein erfahrenes und kompetentes Expeditionsteam, um Wissenswertes und Spannendes über Flora, Fauna und Landschaft sowie über aufregende Expeditionen in den hohen Breiten zu erfahren.

Schwerpunkt unserer PolarNEWS-Arktisreisen sind unterschiedliche Seereisen im Svalbard-Archipel von Juni bis September sowie in Grönland und der kanadischen Arktis von September bis Oktober. Außerdem bereisen wir die russische Arktis mit Wrangel Island, Tschukotka und dem Franz-Joseph-Land im Juli und August sowie den Nordpol im Juli. Auch einige Landexpeditionen finden sich in unserem Reiseprogramm, u.a. in der kanadischen und russischen Arktis.

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