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Das Wichtigste an jeder Reise ist die persönliche Bereicherung: das Anfüllen unseres Erinnerungsvermögens mit großartigen Eindrücken der Welt, in der wir leben. Die schiere Freude, die wir empfinden, wenn wir fremdes Essen mit nie für möglich gehaltenen Aromen probieren, Einheimische kennenlernen, die uns ihr Dorf zeigen oder einen Sonnenaufgang in völlig unberührten Landschaften erleben. Oder wenn ein Reiseleiter uns in einem Ruinenfeld durch seine Erzählungen eine alte Stadt vor den Augen auferstehen lässt, so dass wir meinen, die damaligen Bewohner um uns herum laufen zu sehen.
Am schönsten wäre eine Reise dann, wenn sie uns all diese Freuden böte, ohne
negative Auswirkungen auf die Umwelt zu haben und nur positive auf die besuchten Länder! Nach zwei Jahren coronabedingter Lähmung (und somit reichlich Zeit für konzeptionelle Überlegungen) freuen wir uns, unser neuestes Programm vorstellen zu dürfen: „IKARUS IN HARMONY“.

Wir möchten hier Reisen vorstellen, die den Begriff „nachhaltig“ (den wir dabei so selten wie nur möglich verwenden) wirklich verdienen. Dabei sind uns die sozialen Aspekte ebenso wichtig wie die ökologischen.

Vertrauen Sie uns und erleben Sie wieder die ungetrübte Freude des Reisens!

El Yunque Rain Forest in Puerto Rico

Reiseauswahl: IKARUS IN HARMONY

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Reisen mit Freude und Verantwortung

Ein Schatz in unserem Unternehmen ist eine Reihe dunkelgrün gebundener Bücher. Darin finden sich alle IKARUS-Kataloge seit der Unternehmensgründung 1970. Bei Betrachtung der Einleitungsseiten, die die Ambitionen mit uns zu reisen widerspiegeln und die Unternehmensphilosophie betreffs Auswahl von Besichtigungspunkten und Unterkünften dokumentieren, zeichnet sich schon bald ein Trend ab: Wir bei Ikarus Tours haben bereits früh das Ziel verfolgt, möglichst viel des Reisepreises direkt denen vor Ort zu Gute kommen zu lassen, die die Hauptarbeit leisten, um das Reiseerlebnis unserer Reisefreunde zu ermöglichen. Gleichzeitig haben wir – gerade im Rahmen des zeitweise existierenden und später in der Ikarus Tours aufgegangenen Unternehmens „Ikarus Expeditionen“ – bereits in den 1980er Jahren Umweltprojekte unterstützt und beispielsweise Trekkings zum Everest-Basislager angeboten, bei denen unterwegs Müll aufgesammelt wurde. Das alles war sicherlich aller Ehren wert und auch mehr als nur eine PR-Aktion (diese Reisen haben wirklich stattgefunden). In den vergangenen Jahren kam dann die Unterstützung für weitere Sozial- oder Naturschutzprojekte hinzu, zum Beispiel in Peru, Kenia, Südafrika, Indien, Nepal oder Kambodscha. Früher fehlte noch die Konsequenz, Standards zu erarbeiten und anzuwenden. „Overtourism“ war lokal begrenzt, oftmals auch saisonal bedingt (gerade, wenn die Saison in einer Destination sehr kurz ist und sich alles zu bestimmten Wochen drängt). So waren wir uns bei Ikarus Tours all dieser Problematiken stets bewusst und haben die zurückliegenden zwei Pandemiejahre genutzt, um uns tiefgreifende Gedanken zu machen. Die maximale Krise als Zeit des Innehaltens, Reflektierens und Nachdenkens. Dieser kleine Prospekt ist nicht mehr und nicht weniger als das Ergebnis davon. Denn eines soll bei Ikarus Tours immer an erster Stelle stehen: Der Spaß am Reisen, die Freude am Entdecken und das gute Gefühl, seine Zeit sinnvoll genutzt zu haben.

Unbestreitbar stellt der Langstreckenflug bei einer Fernreise den Hauptanteil am CO2-Ausstoß. Wie genau lässt sich dieser aber minimieren? Oft heißt es, die Direktverbindung sei einer Umsteigeverbindung vorzuziehen. Das ist nur bedingt richtig, nämlich in dem Falle, dass die eigentliche Langstreckenverbindung dadurch nicht wesentlich kürzer wird bzw. der zusätzliche Flug nicht den Weg teilt, sondern verlängert. Eine Verbindung Frankfurt – Paris – Saigon ist also die „schlechteste“ Variante und eine Verbindung Frankfurt – Doha – Saigon ist sogar dem Nonstopflug Frankfurt – Saigon vorzuziehen (da auf sehr langen Strecken insbesondere zu Beginn des Fluges ein signifikanter Teil des Kerosinverbrauchs nur dazu dient, noch weiteres Kerosin für die letzten Flugstunden zu transportieren). Relativiert wird dies dann, wenn auf der direkten Langstrecke modernstes Fluggerät (insbesondere die Airbus A350 und die Boeing B787, jeweils in allen ihren Varianten) zum Einsatz kommt. Eine Wissenschaft für sich also. Fest steht: wir suchen die ökologisch verträglichste Verbindung heraus und kompensieren diese in vollem Umfang im Rahmen des Reisepreises an eine seriöse Klimaschutzorganisation. Wir verzichten auf innerdeutsche Flugzubringer und nutzen stattdessen das Rail&Fly-Angebot der DB. Und: wir beschränken die Inlandsflüge auf maximal zwei und auch nur dann, wenn diese im Anschluss an die Langstreckenflüge erfolgen (als Teil des Hin- bzw. Rückflugs), was manchmal natürlich unseren Radius einschränkt und unseren Blick jedoch hoffentlich erweitert.
Unterwegs vor Ort sind wir zu Fuß, auf dem Fahrrad, in der
Eisenbahn, aber natürlich auch mit dem Bus oder mit unserem eigenen Minibus, der immer noch das flexibelste und bestmögliche Verkehrsmittel vor Ort darstellt. Auch der CO2-Ausstoß aller Fahrten im Zielgebiet wird komplett kompensiert. Leider gibt es erst sehr wenige vollelektrische Minibusse, doch werden diese rasch in den Markt kommen. Individuelle Mietwagenrundreisen mit Elektrofahrzeugen finden Sie bereits in diesem Katalog.

Die von uns gewählten Unterkünfte sollen bestimmten Kriterien entsprechen (siehe Kasten). Vor allem sollen sie aber gemütlich sein, uns das Gefühl geben, geschätzte Gäste zu sein. Nicht nur des Hotelbesitzers und seiner Familie, sondern aller dort Mitarbeitenden, der Region, des Landes. Und: Bei aller Liebe zum Außergewöhnlichen und Landestypischen – gewisse Standards, insbesondere was die Hygiene anbetrifft, bleiben gewahrt. Versprochen!

Die Unterkunft innerhalb einer Familie, meist unter Einbeziehung der Mahlzeiten im Familienkreis, kann eine Alternative darstellen, insbesondere für Einzelreisende und Paare. Oft ist dies sinnvoll, wenn man z.B. vor Ort in einem sozialen Projekt mitarbeiten möchte. Gerne vermitteln wir Ihnen Kontakte zu den Ansprechpartnern.

Landestypische Mahlzeiten“ heißt es häufig in Reisekatalogen. Das ist oft weniger ernst gemeint, als es klingt. Bei den Reisen in diesem Katalog ist es wörtlich zu nehmen. Wir möchten unser Reiseziel in all seiner Vielfalt erleben, also auch und insbesondere mit seiner Landesküche. Natürlich stößt der eine oder andere beim einheimischen Essen an seine Grenzen, besonders, wenn es um die Schärfegrade in einigen Regionen geht. Da wir nicht möchten, dass der Gedanke an eine anstehende mehrstündige Überlandfahrt oder Wanderung ohne sanitäre Einrichtungen unterwegs Panikattacken auslöst, bitten wir unsere Gastgeber schon vorher um „europäische“ Schärfegrade. Wer trotzdem auf das feurige Geschmackserlebnis nicht verzichten möchte, lässt sich einfach mal in der Küche blicken oder nimmt Kontakt zum Service auf: Gäste, die das „Originalessen“ probieren, sind überall gerne gesehen.

Middle-aged man and his companion handsome blond lady on a tuk-tuk ride in Bangkok

Wir alle möchten ein besonders authentisches Reiseerlebnis haben, die Menschen vor Ort wirklich verstehen, ihren Alltag, ihre Probleme, ihre Freuden. Das hört sich alles großartig an und wird immer wieder in den Ring geworfen, wenn es um einen sozialverträglichen Tourismus geht. Doch unseres Erachtens bezieht sich dies nicht auf die urbanisierten Gegenden unserer Erde. In den Städten leben wir alle mehr oder weniger gleich. „Gleichgemacht“ könnte man auch sagen. Selbst die Markenboutiquen (egal welchen Preisniveaus), in denen sich die Städter ihre „Belohnung“ für Entbehrungen in der Enge sowie harte Arbeit in Bürotürmen abholen, sind weltweit austauschbar geworden. Es sind also die ruralen Gegenden unserer Erde, in denen echte Erlebnisse durch Begegnungen und Zusammenleben möglich und bereichernd (im besten Falle natürlich für beide Seiten und nicht primär im monetären Sinne zu verstehen) sind. Dadurch entsteht häufig nicht nur eine Reise in geographischem Sinne, sondern gar eine Art Zeitreise, wenn wir beispielwiese in einer mongolischen Hirtenfamilie und ihrer Jurtensiedlung in der endlosen Gras- und Steppenlandschaft den Tagesablauf kennen lernen. Urlaub als Abstand zum Alltag? Leben im Rhythmus des Tageslichts? Die Schönheit der Natur wirklich erleben und nicht nur photographisch festhalten? All dies ist dann möglich. Aber nur dem, der sich dem Erlebnis öffnet, der vielleicht noch einen Schritt weitergeht und Kamera, Mobiltelefon und Notebook gleich zuhause lässt. Ein Tagebuch und eine Skizzenkladde scheinen die angemessene Form der Dokumentation einer solchen „Zeitreise“ zu sein. Das Konzept, Einheimische und Touristen zusammenzubringen, um den Reisenden wenigstens ein Fragment des Alltags am Urlaubsort näherzubringen, gibt es schon länger: Bereits 1968 hat das jamaikanischen Fremdenverkehrsamt das Programm „Meet the People“ ins Leben gerufen, dass es jedem Besucher ermöglicht, einen Tag im Leben einer jamaikanischen Familie zuzubringen. Leider wird das Angebot – offenbar auch aus Bekanntheitsgründen – von weniger als einem Prozent der Besucher genutzt. Es besteht aber heute noch!

A front-view shot of a group of tourists listening to a male tour guide speaking in a rural area in Kerala, India.

Ein Jahr, neun Monate und 15 Tage dauerte die Reise. Nur, um mal eben nach Italien zu fahren? Ein paar Landschaften und Bauwerke bewundern? So viel Zeit nahm sich Goethe 1786-88 – und dies war auch nötig! Heute eine dreistündige Bahnfahrt von Weimar an den Frankfurter Flughafen, nicht mal eine Stunde Flugzeit und schon stehen die eigenen Füße auf dem Boden der Lombardei. Damals schaffte man, wenn keine größeren Unfälle geschahen, 400-500 km mit der Kutsche, pro Woche. Und man nahm war, wie sich Landschaften, Menschen, Sprachidiome und das Klima unterwegs änderten. Reisen war nicht „touristisch“, denn es gab kaum entsprechende Infrastruktur, sondern ein Abenteuer, das gleichzeitig extrem elitär war und sich nur wenige leisten konnten. Doch auch heute wollen wir das Reisen wieder entschleunigen. Einen Teil des Weges zu Fuß oder auf dem Fahrrad zurücklegen. Pausen machen, den Blick für das Detail schärfen.

Wir sind Gäste und begegnen unseren Gastgebern auf Augenhöhe. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch wundert es gelegentlich schon, mit welch stoischer Ruhe der eine oder andere Reiseleiter, Wirt oder auch Busfahrer Belehrungen erträgt, was man doch in diesem Teil der Erde alles schlechter mache als zuhause. Beim Essen – oder danach an der Bar – lebhaft in der Gruppe zu diskutieren ist das eine, der stets erhobene Zeigefinger das andere. Den (kleinen) Koffer mit dem Taktgefühl werden wir auf jeder unserer Reisen mitführen.

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